Die Europäische Gesellschaft für Mechanik hat Dr. Olga Shishkina, Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS), zum EUROMECH-Fellow auf dem Gebiet der Strömungsmechanik gewählt und damit ihre bahnbrechenden Beiträge auf diesem Gebiet gewürdigt. Alle zwei Jahre werden europaweit lediglich drei Preisträger in diesem Bereich ausgewählt. Die Gesellschaft zeichnete Olga für ihre profunden Arbeiten zur Rayleigh-Bénard-Konvektion aus, die in zahlreichen Bereichen von grundlegender Bedeutung ist, darunter Ozeanographie, Astrophysik und Klimaforschung. mehr

Die Form folgt der Funktion

12. Januar 2022

Göttinger Informatiker und Hirnforscher erhält ERC Starting Grant über 1,5 Millionen Euro mehr

Seit 2014 untersuchen Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Institutes für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) in Göttingen das Verhalten kleinster Wolkentropfen auf dem Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS). Ziel ist es, damit die Vorhersage von Niederschlag deutlich zu verbessern. Zum Einsatz kommt dafür ‚Seesaw‘ – ein Gerät, ausgestattet mit neuester Technologie, dass die Tropfen dreidimensional aufnimmt. Die Ergebnisse der ersten Messungen wurden nun in der Zeitschrift ‚Review of Scientific Instruments‘ veröffentlicht und versprechen einen großen Schritt zur Verbesserung der Niederschlagsprognose. mehr

Der Forschungsgruppenleiter des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) wurde als neues Mitglied in die EMBO-Gemeinschaft junger Forscher aufgenommen. David Zwicker erforscht die physikalischen Grundlagen der Organisation biologischer Materie. Zusammen mit 25 anderen Forschenden wird er ab Januar 2022 einer internationalen Plattform beitreten, über die junge Forscher Zugang zu einer Vielzahl von Vernetzungsmöglichkeiten und Fördermitteln haben. mehr

Armita Nourmohammad, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und Assistenzprofessorin für Physik an der University of Washington, erhielt den Early Career Award der American Physical Society (APS), Division of Biological Physics. Mit der jährlichen Auszeichnung werden herausragende und nachhaltige Beiträge eines Nachwuchsforschers zur biologischen Physik gewürdigt. Mit der Wahl von Armita Nourmohammad als Preisträgerin würdigt das Komitee ihre wertvollen Beiträge an der Schnittstelle von statistischer Physik und Biologie. mehr

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat der Forscherin des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) am 17.11.2021 den renommierten niedersächsischen Wissenschaftspreis in der Kategorie „Wissenschaftler*in in einer frühen Karrierephase“ verliehen. Hiermit würdigt das Land Niedersachsen jährlich Personen, die sich sowohl durch besondere fachliche Exzellenz als auch durch ihr Engagement auszeichnen. Die Jury der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen zeigte sich tief beeindruckt von den fachlichen Leistungen von Viola Priesemann im Bereich der theoretischen Neurowissenschaften, sowie von der Flexibilität, ihre Forschungsaktivitäten kurzfristig auf die Covid-19-Pandemie umzustellen. mehr

Zusammen effizienter

12. November 2021

Mechanisch gekoppelte Enzyme zeigen eine Steigerung ihrer katalytischen Effizienz - das ist das Ergebnis einer Studie der Gruppe von Ramin Golestanian und Jaime Agudo-Canalejo vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Enzyme von der Zusammenarbeit profitieren und die für einzelne Enzyme erforderliche Aktivierungsenergie vermeiden können. Auf diese Weise können zwei Enzyme Hand in Hand arbeiten, um einen insgesamt schnelleren Umsatz einer chemischen Reaktion zu erreichen. Die Studie wurde kürzlich in Physical Review Letters veröffentlicht. mehr

Der Nobelpreis für Physik 2021 wurde dem deutschen Wissenschaftler Klaus Hasselmann zusammen mit Syukuro Manabe (USA) und Giorgio Parisi (Italien) verliehen.  Klaus Hasselmann entwickelte ein Modell, das den Zusammenhang zwischen Wetter und Klima aufzeigt, z.B. den Zusammenhang zwischen Niederschlag und langfristigen Effekten wie Meeresströmungen. mehr

Der Mechanismus der molekularen Selbstorganisation wurde von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) in einem neuen Modell untersucht. In ihrer Studie simulierten sie, wie Umweltfaktoren wie die Temperatur die Größe von Öltröpfchen in elastischen Matrizen beeinflussen. Die Studie wird auch zum Verständnis der Tröpfchenbildung in Zellen beitragen, wo sich biologische Moleküle selbst in Kondensaten organisieren. Die vollständige Arbeit wurde kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.
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Wie Mikroben ihren Weg finden

24. September 2021

Physikalische Prinzipien aktiver Materie weisen vorgezeichnete Muster auf mehr

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