Neues aus unserer Forschung

Mehr als nur Bauchgefühl

Mehr als nur Bauchgefühl

26. September 2022

Die Fließgeschwindigkeit im Darm reguliert die Nährstoffaufnahme und das Bakterienwachstum mehr

Von Impfstoffen über Insektensterben bis zu richtigen Entscheidungen

Bei der Vortragsreihe „Wissenschaft beim Göttinger Literaturherbst“ geben Forschende aus dem In- und Ausland Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit. mehr

Jan-Peter Toennies erhält Physik-Preis

Die Italienische Physikalische Gesellschaft zeichnet den emeritierten Direktor des MPI-DS mit dem „Premio Enrico Fermi“ aus mehr

Schwimmen ohne Hirn und Muskeln

Forschende aus Göttingen und Twente decken physikalische Mechanismen hinter der Bewegung von Mikroschwimmern auf mehr

Evolutionsmodell sagt Aufteilung von Molekülen in Zellen voraus

Forschende des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) in Göttingen und der Technischen Universität Delft (Niederlande) haben eine neue theoretische Methode zur Untersuchung von aus vielen verschiedenen Molekülen bestehenden Gemischen entwickelt. Sie analysierten die Interaktionen, durch welche die Moleküle zuverlässig verschiedene Tröpfchen bilden, wie es in lebenden Zellen ständig geschieht. Mit diesem Modell kann zum ersten Mal eine bestimmte Tröpfchenbildung auf der Grundlage vieler interagierender Moleküle vorhergesagt werden. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht. mehr

Erster elektrischer Nanomotor aus DNA-Material

Einem Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) ist es erstmals gelungen, einen molekularen Elektromotor mit der Methode des DNA-Origami herzustellen. Die winzige Maschine aus Erbgut-Material setzt sich selbst zusammen und wandelt elektrische Energie in Bewegungsenergie um. Die neuen Nanomotoren lassen sich ein- und ausschalten und die Forschenden können Rotationsgeschwindigkeit und -richtung kontrollieren. mehr

Konkurrierende Zellen: Hinter sich aufräumen bringt Vorteile

Wenn verschiedene Zelltypen auf engem Raum miteinander konkurrieren, haben diejenigen eine bessere Chance ihre Umgebung zu dominieren, die abgestorbene Zellen schneller entfernen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) zeigten in ihrem Modell, dass nicht nur eine hohe Vermehrungsrate, sondern auch die schnelle Beseitigung toter Zellen einen Wettbewerbsvorteil darstellt. Sie mischten zwei Zellpopulationen, die sich nur in der Abtragungsrate unterscheiden und zeigten, dass bereits nach wenigen Generationen die Population mit der höheren Abtragungsrate beginnt, den begrenzten Raum zu dominieren. mehr

Wie sich Blutgefäße an einen Schlaganfall erinnern

Netzwerke passen sich im Laufe der Zeit an und bilden auf diese Weise eine Art Gedächtnis. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie von Forschenden des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen und der Technischen Universität München. Sie zeigen, dass die Struktur des Netzwerks aus Blutgefäßen dynamisch ist und sich an äußere Faktoren anpassen kann. Insbesondere fanden die Wissenschaftler*innen heraus, dass selten genutzte Verbindungen immer schwächer werden, bis sie schließlich ganz verschwinden. mehr

Göttinger Nachwuchsforschende mit Otto-Hahn-Medaillen und Otto Hahn Award ausgezeichnet

Mirna Elizabeta Kramar vom MPI für Dynamik und Selbstorganisation sowie Jascha Lau und Michael Weber vom Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften erhalten die Otto-Hahn-Medaille für herausragende Leistungen in ihren Dissertationen. Lau wird zudem für die besondere Qualität seiner Forschung mit dem Otto Hahn Award geehrt. Die Max-Planck-Gesellschaft vergab die Preise im Rahmen ihrer Jahrestagung am 22. Juni. mehr

Ein Zusammenhang zwischen Entropieerzeugung und Topologie

Die Abteilung Physik Lebender Materie des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) hat einen Zusammenhang zwischen der Erzeugung von Entropie und den topologischen Eigenschaften eines Systems entdeckt. In ihrer Studie, die kürzlich in Nature Communications veröffentlicht wurde, untersuchten die Wissenschaftler*innen die zufällige Bewegung von Teilchen in Wirbelströmen. Sie fanden heraus, dass sich die Fluktuationen bei der Entropieerzeugung nur anhand der Anzahl der Windungen um den Wirbel, unabhängig von der Form oder Größe der Bewegungsbahn charakterisieren lassen. Diese Erkenntnisse könnten zu einem besseren Verständnis mikroskopischer Systeme beitragen, wie etwa von Mikromotoren oder Teilchen, die sich in biologischen Medien bewegen. mehr

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