Neues aus unserer Forschung

Wenn Bakterien sich verbiegen

Fadenförmige Cyanobakterien knicken ab einer bestimmten Länge ab, wenn sie auf ein Hindernis treffen. Dies fand eine Forschungsgruppe um Stefan Karpitschka, Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und Professor an der Universität Konstanz, heraus. Die Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für den Einsatz von Cyanobakterien in der modernen Biotechnologie. mehr

Fliegende »SMARTIES« erkunden den Himmel und machen Vorhersagen präziser

Im Forschungsprojekt »SMARTIES« (SMART Integrated Electronic Sensors for quantifying atmospheric transport and mixing) entwickelt und testet das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ein System intelligenter Miniballons mit atmosphärischen Tracern – SMARTIES. Die SMARTIES sind mit der drahtlosen Übertragungstechnologie mioty® ausgestattet und können atmosphärische Daten von bis zu mehreren tausend Sensoren über eine einzige mitfliegende Basisstation sammeln, die dann in Vorhersage-
Modelle für den Transport von Partikeln einfließen. So soll eine schnellere Reaktion und Warnung von Menschen bei Extremwetterereignissen oder Umweltkatastrophen möglich sein.
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Pionierin der Luftfahrt-Forschung

Vor 50 Jahren ist die Mathematikerin Irmgard Flügge-Lotz gestorben. Sie zählt zu den ersten Forscherinnen in der Luftfahrttechnik und arbeitete an einer Vorgängerorganisation des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) in Göttingen. Es gelang ihr in den 30er Jahren, die Konstruktion von Flugzeugen einfacher berechenbar zu machen. mehr

Musterbildung im Nanokosmos

Eine neue Theorie zur elastischen Phasentrennung kann helfen, die Bildung von Strukturen auf kleinen Skalen zu kontrollieren mehr

Sanfte Defibrillation für das Herz

Indem sie Lichtimpulse als Modell für die elektrische Defibrillation nutzen, haben Göttinger Wissenschaftler*innen eine Methode zur Modulation der Herzfunktion entwickelt. Das Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) und der Universitätsmedizin Göttingen ebnete damit den Weg für eine effiziente und direkte Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Diese könnte eine Alternative zu den derzeit verwendeten starken und schmerzhaften Elektroschocks sein. mehr

Young Scientist Award für Viola Priesemann

Auf der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) hat Viola Priesemann den Young Scientist Award for Socio- and Econophysics erhalten. Die Physikerin forscht am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) und der Universität Göttingen. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und würdigt ihre Arbeiten zu Ausbreitungsprozessen in komplexen Systemen. mehr

Wie Zellen die Kurve kriegen

Die Krümmung einer Oberfläche bestimmt das Bewegungsverhalten von Zellen. Sie bewegen sich bevorzugt entlang von Tälern oder Rillen, während sie Erhebungen meiden. Mit diesen Erkenntnissen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) und des Weizmann Institute of Science entwickelten Wissenschaftler*innen ein Modell, welches das zelluläre Verhalten vorhersagt. Solche universellen Prinzipien ermöglichen ein besseres Verständnis der Migration von Immun- und Krebszellen und ebnen den Weg für neue Behandlungsmöglichkeiten. mehr

Elektronische Musik mit menschlichem Rhythmus

Neues Produkt namens Human Plugins von Mixed In Key basiert auf Max-Planck- und Harvard-Forschung mehr

Taumelnde Teilchen am Himmel

Winzige Partikel wie Eiskristalle oder Aschepartikel neigen zu Pendelbewegungen während sie durch die Atmosphäre herabsinken. In neuen experimentellen Beobachtungen konnten die Wissenschaftler*innen Partikel mit einer Größe von weniger als 1 Millimeter mit bisher unerreichter Genauigkeit verfolgen und daraus ein Modell entwickeln, das Vorhersagen über Luftschadstoffe oder Wettervorhersagen verbessern kann. mehr

Die Form zählt: Wie Mikroplastik es bis in die Arktis schafft

Mikroplastikfasern halten sich deutlich länger in der Atmosphäre als angenommen und könnten sogar die Stratosphäre erreichen mehr

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