Die Poesie der Wolken

Turbulenzforschung in Wolken

10. März 2015

Der Film „Die Poesie der Wolken“ des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zeigt die innovative Grundlagenforschung zur Mikrophysik in Wolken; wie sich Wolken und Regen zueinander verhalten, aber auch, was in jedem einzelnen Tropfen passiert.


In dem Film erläutert Professor Dr. Eberhard Bodenschatz - gemeinsam mit seinem Wissenschaftlerteam vom MPIDS - den Weg, den eine 5,5 Tonnen schwere Stahlwippe aus dem Göttinger Labor bis zur Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze, genommen hat. Mehrere Jahre haben die Physiker und Ingenieure des MPIDS in Göttingen an dieser Stahlkonstruktion entwickelt und gebaut. Die Wippe dient den Wissenschaftlern als flexible Unterlage für bis zu vier Hochgeschwindigkeitskameras, mit denen sie die Turbulenzen in Wolken, aber auch die turbulente Dynamik der Wolkentröpfchen in 3D aufnehmen. Damit wollen sie klären, wie Niederschlag entsteht und vor allem, wie sich Niederschlag bei hochturbulenten Wolken besser vorhersagen lässt.

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