Messkampagne IMPACT 2024, Finnland

Messkampagne IMPACT 2024, Finnland

Hier gibt es ein regelmäßiges Update rund um die Messkampagne IMPACT - In situ Measurement of Particles, Atmosphere, Clouds and Turbulence - in Pallas, Finnland vom 27.05 bis 16.06.

13.05.2024

In der Werkstatt werden die elf Windarts zusammengesetzt. Wie überdimensionierte Dartpfeile sollen sie an dem Seil hinauf zum Cloudkite befestigt werden. Dort messen sie dann verschiedene atmosphärische Parameter. Dank ihrer Konstruktion bleiben sie dabei stabil und können auch bei etwas schlechterem Wetter in Position gehalten werden.

8.05.2024

Mohsen Bagheri ist einer der Koordinatoren der Messkampagne. Hier wird auch der Max-Planck Cloudkite (MPCK) in bis zu 2 Kilometern Höhe durch die Wolken fliegen. Dort werden mit Hilfe von fortschrittlichen bildgebenden Sensoren Wolkentröpfchen und atmosphärische Turbulenzen gemessen.  Auf diese Weise werden die Wissenschaftler*innen Erkenntnisse über die Entstehung und Lebensdauer von Wolken gewinnen.

7.05.2024

Um die Wolkentröpfchen zu untersuchen ist in Finnland auch der Holo-Track im Einsatz. Birte Thiede trifft letzte Vorbereitungen und präpariert ein Bauteil für die Messapparatur. Mit Hilfe eines Lasers und einer Kamera wird in den Wolken die Position, Größe und Bewegung der Tröpfchen gemessen.

7.05.2024

Venecia Chávez Medina, Hossein Khodamoradi und Christobal Nieto Gonzales arbeiten an den Köpfen der elf Windarts. Diese werden in verschiedenen Höhen an an den Seilen des Cloudkites befestigt und bis zu 2km aufsteigen. Die Windarts messen die wichtigsten atmosphärischen Größen wie Temperatur, Druck, Windgeschwindigkeit in 3 Richtungen und die CO2-Konzentration.

6.05.2024

Pflanzensamen, Vulkanasche oder Eispartikel kommen in verschiedenen Formen vor und verteilen sich in der Atmosphäre auf eine Weise, die im Labor nicht reproduziert werden kann. Um das formabhängige Fallverhalten zu verstehen, fertigt Taraprasad Bhowmick verschiedene Objekte an, die dann vor Ort mit einem Ballon aus einer Höhe von 1 bis 2 Kilometern abgeworfen werden sollen. Die Objekte haben die gleiche Masse und Dichte, jedoch unterschiedliche Formen und Größen. Geplant ist, mit eigens eingebauten Sensoren Daten zu den Flug- beziehungsweise Falleigenschaften der verschiedenen Objekte für weitere Messungen, zu erheben.

2.05.2024

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Während die Cloudkites für die Reise präpariert und eingepackt wurden, werden die letzten Messgeräte geprüft, damit vor Ort auch alles reibungslos funktioniert. Mit insgesamt 3 Fahrzeugen brechen die Wissenschaftler*innen Ende Mai zum rund 2.500 km entfernten Versuchsgelände auf.

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