DCF Aktuelles

Das Göttinger Tageblatt stellt heute unter dem Thema "Max-Planck-Campus" die Abteilung Dynamik komplexer Fluide des MPI-DS vor. In Folge 11 der Serie werden die verschiedenen Forschungsthemen unserer Arbeitsgruppen erläutert. Zum Artikel

02.12.2011 Abteilung DCF im Göttinger Tageblatt vorgestellt

Das Göttinger Tageblatt stellt heute unter dem Thema "Max-Planck-Campus" die Abteilung Dynamik komplexer Fluide des MPI-DS vor. In Folge 11 der Serie werden die verschiedenen Forschungsthemen unserer Arbeitsgruppen erläutert. Zum Artikel

Die kleinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der 4. Klasse der Leinebergschule kamen heute zu Besuch um die Spielzeuge der großen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Instituts zu sehen. Da die Klasse nach dem Immersionsprinzip in Englisch unterrichtet wird war es auch kein Problem, sondern sehr interessant, dass Englisch hier am Institut die Umgangssprache ist.Nach einer Frühstückspause gab es einen kurzen, erfrischenden Einführungsvortrag über einige Fragen die in der Wissenschaft über die Welt gestellt werden, und dass unsere Wissenschaftler von überall auf der Welt herkommen (siehe Weltkarte). Danach gings in zwei Gruppen in die Labore. Nach einem Besuch im Laserlabor wurde in einer Google+-Session gezeigt, dass Laser wirklich Löcher in selbst gemalte Stapel von Papierblättern brennen können. Der Computertomograph half bei der Vorhersage welches Spielzeug sich nun wirklich im Überraschungsei befindet.

14.11.2011 Besuch der Leineberg Grundschule

Die kleinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der 4. Klasse der Leinebergschule kamen heute zu Besuch um die Spielzeuge der großen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Instituts zu sehen. Da die Klasse nach dem Immersionsprinzip in Englisch unterrichtet wird war es auch kein Problem, sondern sehr interessant, dass Englisch hier am Institut die Umgangssprache ist.

Nach einer Frühstückspause gab es einen kurzen, erfrischenden Einführungsvortrag über einige Fragen die in der Wissenschaft über die Welt gestellt werden, und dass unsere Wissenschaftler von überall auf der Welt herkommen (siehe Weltkarte). Danach gings in zwei Gruppen in die Labore. Nach einem Besuch im Laserlabor wurde in einer Google+-Session gezeigt, dass Laser wirklich Löcher in selbst gemalte Stapel von Papierblättern brennen können. Der Computertomograph half bei der Vorhersage welches Spielzeug sich nun wirklich im Überraschungsei befindet.

Wissenschaftler der Abteilung "Dynamik komplexer Fluide" reisten am 28.-30. November 2011 nach Kopenhagen, um die neuesten Ergebnisse aus dem Projekt GeoMorph mit den Projektpartnern von BP aus Sunbury (UK), der Universität Twente (NL) und der Universität Kopenhagen (DK) zu diskutieren.

28.11.2011 Projekttreffen in Kopenhagen

Wissenschaftler der Abteilung "Dynamik komplexer Fluide" reisten am 28.-30. November 2011 nach Kopenhagen, um die neuesten Ergebnisse aus dem Projekt GeoMorph mit den Projektpartnern von BP aus Sunbury (UK), der Universität Twente (NL) und der Universität Kopenhagen (DK) zu diskutieren.
Am 11.11.11 um 11:11 Uhr wurde auf dem Dach des Instituts diese außergewöhnliche Zahl gefeiert.Ähnlichkeiten mit dem Elferrat und dem Beginn der Narrenzeit sind nur zufällig, aber keineswegs abwegig.

11.11.2011 11.11.11, 11:11

Am 11.11.11 um 11:11 Uhr wurde auf dem Dach des Instituts diese außergewöhnliche Zahl gefeiert.

Ähnlichkeiten mit dem Elferrat und dem Beginn der Narrenzeit sind nur zufällig, aber keineswegs abwegig.

Am Samstag den 5. November feierte das Max-Planck-Institut mit einem Tag der offenen Tür.
Zwischen 2700 und 3000 Menschen kamen und konnten sich auf anschauliche, interessante und kurzweilige Weise ein Bild von den vielen Forschungsthemen des MPI für Dynamik und Selbstorganisation, des MPI für biophysikalische Chemie und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung machen.
Beitrag der HNA
Beitrag des Göttinger Tageblatts

05.11.2011 Tag der offenen Tür am Samstag, 5. November 2011

Am Samstag den 5. November feierte das Max-Planck-Institut mit einem Tag der offenen Tür.

Zwischen 2700 und 3000 Menschen kamen und konnten sich auf anschauliche, interessante und kurzweilige Weise ein Bild von den vielen Forschungsthemen des MPI für Dynamik und Selbstorganisation, des MPI für biophysikalische Chemie und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung machen.

Beitrag der HNA

Beitrag des Göttinger Tageblatts

Unsere Wissenschaftler sind üblicherweise in Laborkittel oder Jeans und Hemd gekleidet. Das ist natürlich preiswert und zweckmäßig, aber nicht sonderlich kleindsam. Dieser Anblick brachte zwei Forscherinnen der Gruppe Herminghaus auf eine Idee: Vielleicht, so dachten sich die beiden kühnen Frauen, wäre es möglich, gegen Ende des Sommers, solange es noch nicht zu kalt ist, optisch etwas mehr aus ihren Kollegen herauszuholen? Doch weil die beiden ihre Pappenheimer kennen, wussten sie, dass dies eine fast unlösbare Aufgabe ist. Macht nichts! Denn bei Max-Planck wird ohnehin nicht an Sachen geforscht, bei denen ein gut kalkulierbarer, schneller Gewinn zu erwarten ist. Hier werden dicke Bretter gebohrt, bei denen das Ergebnis ungewiss ist, und fast immer überraschend. Das passt doch!DurchführungSo kamen die beiden darauf, Ihre Kollegen zu einer 'formellen' Cocktailparty in Abendgarderobe auf die Dachterrasse des Instituts einzuladen und die Party nach dem Sonnenuntergang im Foyer weiterzuführen. Jeder, der mitmachen wolle, sollte einfach etwas mitbringen. Ein Ziel wurde gesetzt: Falls es gelänge, mindestens drei weitere Kollegen zu gewinnen, wäre man zu fünft, und das kann dann schon Party genannt werden. Aber weit gefehlt: Mehr als 20 gut gekleidete Gäste erschienen (s. Bild)! Da stehen nun die Wölfe im Schafspelz, in einer Weise, wie man sie noch nie gesehen hat. Es wurde allgemein befunden, dass auch Max-Plancker elegant sein können. Ungekrönter König des Abends war der aus Berlin stammende Wissenschaftler Martin Brinkmann im Smoking (Bildmitte mit Fliege), der nicht nur durch seine Kleidung bestach, sondern auch unter Beweis stellte, dass im Institut Persönlichkeiten arbeiten, welche auch Talent zum DJ besitzen. Weitere Akzente wurden von Eric Stellamanns gesetzt (im Bild vorne rechts), der im Stile Bertold Brechts mit Lederjacke erschien.NachleseTags darauf wurden die beiden Organisatorinnen mit verdientem Lob überschüttet. Die allgemeine Ansicht war, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft eine feine Sache seien. Die Nichtteilnehmer sahen die heiteren Bilder und fragten neugierig, wie es denn so gewesen ist. Die beste Antwort wird sein, an der nächsten Cocktailparty selbst teilzunehmen......

22.09.2011 Cocktailparty im neuen Gebäude

Unsere Wissenschaftler sind üblicherweise in Laborkittel oder Jeans und Hemd gekleidet. Das ist natürlich preiswert und zweckmäßig, aber nicht sonderlich kleindsam. Dieser Anblick brachte zwei Forscherinnen der Gruppe Herminghaus auf eine Idee: Vielleicht, so dachten sich die beiden kühnen Frauen, wäre es möglich, gegen Ende des Sommers, solange es noch nicht zu kalt ist, optisch etwas mehr aus ihren Kollegen herauszuholen? Doch weil die beiden ihre Pappenheimer kennen, wussten sie, dass dies eine fast unlösbare Aufgabe ist. Macht nichts! Denn bei Max-Planck wird ohnehin nicht an Sachen geforscht, bei denen ein gut kalkulierbarer, schneller Gewinn zu erwarten ist. Hier werden dicke Bretter gebohrt, bei denen das Ergebnis ungewiss ist, und fast immer überraschend. Das passt doch!

Durchführung

So kamen die beiden darauf, Ihre Kollegen zu einer 'formellen' Cocktailparty in Abendgarderobe auf die Dachterrasse des Instituts einzuladen und die Party nach dem Sonnenuntergang im Foyer weiterzuführen. Jeder, der mitmachen wolle, sollte einfach etwas mitbringen. Ein Ziel wurde gesetzt: Falls es gelänge, mindestens drei weitere Kollegen zu gewinnen, wäre man zu fünft, und das kann dann schon Party genannt werden. Aber weit gefehlt: Mehr als 20 gut gekleidete Gäste erschienen (s. Bild)! Da stehen nun die Wölfe im Schafspelz, in einer Weise, wie man sie noch nie gesehen hat. Es wurde allgemein befunden, dass auch Max-Plancker elegant sein können. Ungekrönter König des Abends war der aus Berlin stammende Wissenschaftler Martin Brinkmann im Smoking (Bildmitte mit Fliege), der nicht nur durch seine Kleidung bestach, sondern auch unter Beweis stellte, dass im Institut Persönlichkeiten arbeiten, welche auch Talent zum DJ besitzen. Weitere Akzente wurden von Eric Stellamanns gesetzt (im Bild vorne rechts), der im Stile Bertold Brechts mit Lederjacke erschien.

Nachlese

Tags darauf wurden die beiden Organisatorinnen mit verdientem Lob überschüttet. Die allgemeine Ansicht war, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft eine feine Sache seien. Die Nichtteilnehmer sahen die heiteren Bilder und fragten neugierig, wie es denn so gewesen ist. Die beste Antwort wird sein, an der nächsten Cocktailparty selbst teilzunehmen......
Im Zusammenhang mit der Göttinger Klangwoche im September 2011 fand am 19. September 2011 ein Konzert mit dem schweizer Naturtonmusiker Bardo Jäger im Foyer des Instituts statt.Neben Oberton-Gesängen von Bardo und interaktiven Kostproben klingender Bronze-Klangkörper (Gongs und Klangschalen, s. Bild), konnten Besucher und Mitarbeiter unter der Anleitung des Künstlers das Oberton-Singen selber erlernen.Das Konzert war für alle Teilnehmer ein erlebnisreiches Ereignis.

19.09.2011 Naturton-Konzert im Foyer

Im Zusammenhang mit der Göttinger Klangwoche im September 2011 fand am 19. September 2011 ein Konzert mit dem schweizer Naturtonmusiker Bardo Jäger im Foyer des Instituts statt.

Neben Oberton-Gesängen von Bardo und interaktiven Kostproben klingender Bronze-Klangkörper (Gongs und Klangschalen, s. Bild), konnten Besucher und Mitarbeiter unter der Anleitung des Künstlers das Oberton-Singen selber erlernen.

Das Konzert war für alle Teilnehmer ein erlebnisreiches Ereignis.
Zehn Mitarbeiter des Institutes, die meisten aus der Abteilung Herminghaus, unternahmen am 30./31 August eine geologische Exkursion nach Nordhessen. Die fachliche Leitung übernahmen der erfahrene Geologe Dr. Reinhold Wittig (Göttingen) sowie Dr. Heiner Heggemann (Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie). Unter ihrer Anleitung staunten die Wissenschaftler nicht schlecht über die Komplexität der beobachteten Phänomene und insbesondere über die vielfältigen Zusammenhänge zwischen der Dynamik komplexer Fluide und den beobachteten geologischen Strukturen.Korbacher SpalteEin erster Höhepunkt war der Besuch des Geoparks Korbacher Spalte. Dort wurden vor 300 Millionen Jahren Knochen insbesondere des säugetierähnlichen Reptils /Procynosuchus/ in eine Spalte gespült, wo sie bis heute überdauerten. Vergleiche hierzu Bild 1. Aus diesem Zeitalter (Zechstein) sind üblicherweise eher Spuren, aber nur wenige Knochen großer Wirbeltiere überliefert, daher wird dies als ein wichtiger Fund angesehen. Das Hereinspülen der Knochen in die Spalte ist der Grund dafür, dass die Zahl der gefundenen Knochen dort außerordentlich hoch ist, aber auch dafür, dass sich dort leider kein vollständiges Skelett finden lässt.KupferbergbauDes weiteren besuchte die Gruppe ein Kieswerk in der Nähe von Korbach, wo sich an den steilen Wänden, die durch den Abbau der Gesteine ergeben, die Gesteinsstruktur wunderbar verfolgen lässt. Vergleiche hierzu Bild 2. Die verschiedenen Schichten lassen sich mittels der modernen Geologie sehr detailliert erklären. Interessanterweise findet sich dort auch der sogenannte Kupferschiefer (Azurit und Cyanit), welcher bis ca. 1780 in Deutschland abgebaut wurde (auch der Vater von Martin Luther arbeitete als Bergmann im Kupferbergbau). Bei einem abschließenden Besuch im Heimatmuseum von Rotenburg/Fulda  überzeugten sich die Wissenschaftler davon, dass die damaligen Arbeitsbedingungen, bei denen die Bergleute ohne große Sicherheitsvorkehrungen, ohne Frischluft, sowie unter unzureichender Beleuchtung in der 0,5 Meter hohen Schicht arbeiteten, alles andere als komfortabel waren.GoldsucheDie Exkursion beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Beobachtung von geologischen Formationen. Auf Bild 3 ist zu erkennen, wie die Gruppe sich als Goldwäscher in eihnem kleinen Fluss am Fuße des Eisenberges betätigte. Und die Emotionen schlugen hoch als zum ersten Mal der Ruf "Gold!, Gold!" ertönte! In Bild 4 sind einige "Nuggets" abgebildet, deren Größe jedoch erahnen lässt, dass der Goldpreis noch etwas steigen muss, bevor sich die Goldsuche in diesem Gebiet wirklich lohnt. Vor Jahren arbeitete dort einmal ein professionelles Team von drei Goldsuchern mit voller Ausrüstung drei Tage lang. Die Ausbeute betrug nach damaligem Goldpreis nicht mehr als 80 Euro.UnterwasserlawinenEin beträchtlicher Teil der Gesteine im untersuchten Gebiet besteht aus sogenannten Turbiditen, die man vielleicht als "Unterwasserlawinen" bezeichnen könnte. In den Schelfmeeren (an den Rändern der Kontinente) befinden sich oft Gebiete mit recht großer Bodensteigung. Ein zufälliges Aufwirbeln des Bodens (etwa durch einen Fisch!) kann dort bedeutende Folgen haben: Die durch die Aufwirbelungen entstehende Suspension besitzt wegen des Sedimentgehalts eine etwas höhere Dichte als Wasser, so dass sie hangabwärts strömt. Die entstandene Strömung kann dann weiteres Sediment aufwirbeln, so dass ein sich selbst verstärkender Effekt entstehen kann. Hierbei können schließlich mehrere Kubikkilometer Gesteine in Bewegung gesetzt werden, welche dann in größeren Tiefen Schichten mit einer Dicke von über 10 cm über weite Flächen bilden. Diese Turbidite erzeugen charakteristische Strukturen, bei denen aufgrund der unterschiedlichen Sedimentationsgeschwindigkeit die gröberen Partikel eher und damit unterhalb der feineren Partikel abgelagert werden.Am Ende des zweiten Tages fuhr das Team zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken nach Göttingen zurück. Es wurde festgestellt, dass feuchte Granulate sowie Strömungen in eingeschränkten und porösen Geometrien, die Schwerpunkte in der Abteilung Herminghaus bilden, in der Geologie eine unentbehrliche Anwendung finden.

31.08.2011 Geologische Exkursion ins Ederseegebiet

Zehn Mitarbeiter des Institutes, die meisten aus der Abteilung Herminghaus, unternahmen am 30./31 August eine geologische Exkursion nach Nordhessen. Die fachliche Leitung übernahmen der erfahrene Geologe Dr. Reinhold Wittig (Göttingen) sowie Dr. Heiner Heggemann (Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie). Unter ihrer Anleitung staunten die Wissenschaftler nicht schlecht über die Komplexität der beobachteten Phänomene und insbesondere über die vielfältigen Zusammenhänge zwischen der Dynamik komplexer Fluide und den beobachteten geologischen Strukturen.

Korbacher Spalte

Ein erster Höhepunkt war der Besuch des Geoparks Korbacher Spalte. Dort wurden vor 300 Millionen Jahren Knochen insbesondere des säugetierähnlichen Reptils /Procynosuchus/ in eine Spalte gespült, wo sie bis heute überdauerten. Vergleiche hierzu Bild 1. Aus diesem Zeitalter (Zechstein) sind üblicherweise eher Spuren, aber nur wenige Knochen großer Wirbeltiere überliefert, daher wird dies als ein wichtiger Fund angesehen. Das Hereinspülen der Knochen in die Spalte ist der Grund dafür, dass die Zahl der gefundenen Knochen dort außerordentlich hoch ist, aber auch dafür, dass sich dort leider kein vollständiges Skelett finden lässt.

Kupferbergbau

Des weiteren besuchte die Gruppe ein Kieswerk in der Nähe von Korbach, wo sich an den steilen Wänden, die durch den Abbau der Gesteine ergeben, die Gesteinsstruktur wunderbar verfolgen lässt. Vergleiche hierzu Bild 2. Die verschiedenen Schichten lassen sich mittels der modernen Geologie sehr detailliert erklären. Interessanterweise findet sich dort auch der sogenannte Kupferschiefer (Azurit und Cyanit), welcher bis ca. 1780 in Deutschland abgebaut wurde (auch der Vater von Martin Luther arbeitete als Bergmann im Kupferbergbau). Bei einem abschließenden Besuch im Heimatmuseum von Rotenburg/Fulda  überzeugten sich die Wissenschaftler davon, dass die damaligen Arbeitsbedingungen, bei denen die Bergleute ohne große Sicherheitsvorkehrungen, ohne Frischluft, sowie unter unzureichender Beleuchtung in der 0,5 Meter hohen Schicht arbeiteten, alles andere als komfortabel waren.

Goldsuche

Die Exkursion beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Beobachtung von geologischen Formationen. Auf Bild 3 ist zu erkennen, wie die Gruppe sich als Goldwäscher in eihnem kleinen Fluss am Fuße des Eisenberges betätigte. Und die Emotionen schlugen hoch als zum ersten Mal der Ruf "Gold!, Gold!" ertönte! In Bild 4 sind einige "Nuggets" abgebildet, deren Größe jedoch erahnen lässt, dass der Goldpreis noch etwas steigen muss, bevor sich die Goldsuche in diesem Gebiet wirklich lohnt. Vor Jahren arbeitete dort einmal ein professionelles Team von drei Goldsuchern mit voller Ausrüstung drei Tage lang. Die Ausbeute betrug nach damaligem Goldpreis nicht mehr als 80 Euro.

Unterwasserlawinen

Ein beträchtlicher Teil der Gesteine im untersuchten Gebiet besteht aus sogenannten Turbiditen, die man vielleicht als "Unterwasserlawinen" bezeichnen könnte. In den Schelfmeeren (an den Rändern der Kontinente) befinden sich oft Gebiete mit recht großer Bodensteigung. Ein zufälliges Aufwirbeln des Bodens (etwa durch einen Fisch!) kann dort bedeutende Folgen haben: Die durch die Aufwirbelungen entstehende Suspension besitzt wegen des Sedimentgehalts eine etwas höhere Dichte als Wasser, so dass sie hangabwärts strömt. Die entstandene Strömung kann dann weiteres Sediment aufwirbeln, so dass ein sich selbst verstärkender Effekt entstehen kann. Hierbei können schließlich mehrere Kubikkilometer Gesteine in Bewegung gesetzt werden, welche dann in größeren Tiefen Schichten mit einer Dicke von über 10 cm über weite Flächen bilden. Diese Turbidite erzeugen charakteristische Strukturen, bei denen aufgrund der unterschiedlichen Sedimentationsgeschwindigkeit die gröberen Partikel eher und damit unterhalb der feineren Partikel abgelagert werden.

Am Ende des zweiten Tages fuhr das Team zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken nach Göttingen zurück. Es wurde festgestellt, dass feuchte Granulate sowie Strömungen in eingeschränkten und porösen Geometrien, die Schwerpunkte in der Abteilung Herminghaus bilden, in der Geologie eine unentbehrliche Anwendung finden.
Auf der Fachtagung "Gordon Research Conference on Soft Matter Far from Equilibrium" am Colby Sawyer College, New England, USA, (13.-19. August 2011) hat Shashi Thutupalli erneut einen Preis für das beste Poster mit dem Titel "Collective Behavior of Swimming Emulsions" gewonnen.

19.08.2011 Shashi Thutupalli bekommt Preis für das beste Poster auf der Gordon Research Konferenz

Auf der Fachtagung "Gordon Research Conference on Soft Matter Far from Equilibrium" am Colby Sawyer College, New England, USA, (13.-19. August 2011) hat Shashi Thutupalli erneut einen Preis für das beste Poster mit dem Titel "Collective Behavior of Swimming Emulsions" gewonnen.
Der Fachbeirat des MPI-DS kam zum dritten Mal zusammen, um das Institut bezüglich der wissenschaftlichen Tätigkeiten zu evaluieren. Neben zahlreichen Fachvorträgen aus den Abteilungen und MPI Forschergruppen waren eine Postersitzung sowie verschiedene Laborbesichtigunen auf dem Programm. Der Donnerstag stand im Zeichen von Diskussionen mit verschiedenen Teilnehmern. Am Freitag traf sich der Fachbeirat vor der Abreise zu einer internen Besprechung.

29.07.2011 Drittes Treffen des Fachbeirates (26.7.-29.7.2011)

Der Fachbeirat des MPI-DS kam zum dritten Mal zusammen, um das Institut bezüglich der wissenschaftlichen Tätigkeiten zu evaluieren. Neben zahlreichen Fachvorträgen aus den Abteilungen und MPI Forschergruppen waren eine Postersitzung sowie verschiedene Laborbesichtigunen auf dem Programm. Der Donnerstag stand im Zeichen von Diskussionen mit verschiedenen Teilnehmern. Am Freitag traf sich der Fachbeirat vor der Abreise zu einer internen Besprechung.
 
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