DCF Aktuelles

Unser EcoBus-Team hat sich erfolgreich für den Innovationspreis 2018 des Landkreises Göttingen beworben: Das Projekt „EcoBus – ein bedarfsgerechtes ÖPNV System“ wurde mit dem Sonderpreis Umwelt ausgezeichnet, dem Umweltpreis des Landes Niedersachsen, wie es Umweltminister Olaf Lies (im Bild ganz links) ausdrückte. Wir gratulieren herzlich!

21.11.2018 EcoBus gewinnt Sonderpreis Umwelt

Unser EcoBus-Team hat sich erfolgreich für den Innovationspreis 2018 des Landkreises Göttingen beworben: Das Projekt „EcoBus – ein bedarfsgerechtes ÖPNV System“ wurde mit dem Sonderpreis Umwelt ausgezeichnet, dem Umweltpreis des Landes Niedersachsen, wie es Umweltminister Olaf Lies (im Bild ganz links) ausdrückte. Wir gratulieren herzlich!

An einem parlamentarischen Abend wurde der EcoBus geladenen Abgeordneten des Deutschen Bundestags vorgestellt. In der Nähe des Reichstages fand die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Thomas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestags, in Räumen der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft statt. Nach Filmbeiträgen und Vorträgen zum Thema EcoBus wurde die digitale Wende im öffentlichen Personennahverkehr ausführlich diskutiert.

08.11.2018 Parlamentarischer Abend in Berlin

An einem parlamentarischen Abend wurde der EcoBus geladenen Abgeordneten des Deutschen Bundestags vorgestellt. In der Nähe des Reichstages fand die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Thomas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestags, in Räumen der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft statt. Nach Filmbeiträgen und Vorträgen zum Thema EcoBus wurde die digitale Wende im öffentlichen Personennahverkehr ausführlich diskutiert.

Anfang Oktober besuchte Prof. Herminghaus unsere Alumni Shashi Thutupalli, Sravanti Uppaluri und Junaid Laskar in Bangalore und Chennai, Indien, die dort Forschungsgruppen leiten. In mehreren Vorträgen wurden unsere Forschungsprojekte zum EcoBus und zu den Mikroschwimmern vorgestellt und wissenschaftlich diskutiert. Höhepunkt der Reise war der Besuch der neuen Hauptstadt Amaravati des Bundesstaates Andhra Pradesh, in der unser EcoBus als Transportsystem der Zukunft zur Diskussion steht.

2.-12.10.2018 Indienreise von Prof. Herminghaus

Anfang Oktober besuchte Prof. Herminghaus unsere Alumni Shashi Thutupalli, Sravanti Uppaluri und Junaid Laskar in Bangalore und Chennai, Indien, die dort Forschungsgruppen leiten. In mehreren Vorträgen wurden unsere Forschungsprojekte zum EcoBus und zu den Mikroschwimmern vorgestellt und wissenschaftlich diskutiert. Höhepunkt der Reise war der Besuch der neuen Hauptstadt Amaravati des Bundesstaates Andhra Pradesh, in der unser EcoBus als Transportsystem der Zukunft zur Diskussion steht.

Nach sechs Jahren als Leiter unserer Forschungsgruppe „Weiche Materie fern vom Gleichgewicht“ folgt Marco Mazza einem Ruf auf eine "Lecturer"-Position am Interdisciplinary Centre for Mathematical Modelling der Loughborough University (UK).

01.08.2018 Marco Mazza wird Lecturer in Loughborough, UK

Nach sechs Jahren als Leiter unserer Forschungsgruppe „Weiche Materie fern vom Gleichgewicht“ folgt Marco Mazza einem Ruf auf eine "Lecturer"-Position am Interdisciplinary Centre for Mathematical Modelling der Loughborough University (UK).

Die Veröffentlichung "Maximum in density heterogeneities of active swimmers" von Fabian Schwarzendahl und Marco Mazza wird in der heutigen Aisgabe der Zeitschrift Spft Matter publiziert (Soft Matter 14 (2018) 4666-4678). Das vordere Innencover der Ausgabe zeigt eine Schematik von aktiven Mikroschwimmern mit Flagellen in einer Flüssigkeit. (Bild (c) The Royal Society of Chemistry)

21.06.2018 Paper in Soft Matter veröffentlicht

Die Veröffentlichung "Maximum in density heterogeneities of active swimmers" von Fabian Schwarzendahl und Marco Mazza wird in der heutigen Aisgabe der Zeitschrift Spft Matter publiziert (Soft Matter 14 (2018) 4666-4678). Das vordere Innencover der Ausgabe zeigt eine Schematik von aktiven Mikroschwimmern mit Flagellen in einer Flüssigkeit. (Bild (c) The Royal Society of Chemistry) [mehr]
Am diesjährigen Zukunftstag zeigten unsere Forscher Stefan Karpitschka, Markus Benderoth und Diana Strüver den Schülerinnen und Schülern Experimente mit Tropfen. Unter dem Motto "Wie tropft´s denn da?" wurden Wasser- und Essigtropfen untersucht, die aufeinandertreffen, und so ein spielerischer Einblick in die faszinierende Welt der Kapillareffekte gewährt. Am Ende des Tages gab es zur Erfrischung Erdbeereis, hergestellt mit flüssigem Stickstoff. 

26.04.2018 Wie tropft´s denn da? - Zukunftstag am MPIDS

Am diesjährigen Zukunftstag zeigten unsere Forscher Stefan Karpitschka, Markus Benderoth und Diana Strüver den Schülerinnen und Schülern Experimente mit Tropfen. Unter dem Motto "Wie tropft´s denn da?" wurden Wasser- und Essigtropfen untersucht, die aufeinandertreffen, und so ein spielerischer Einblick in die faszinierende Welt der Kapillareffekte gewährt. Am Ende des Tages gab es zur Erfrischung Erdbeereis, hergestellt mit flüssigem Stickstoff. 

Auf der diesjährigen Annual European Rheology Conference (AERC) 2018 in Sorrent, Italien, erhielt das Team von Corinna C. Maass, Babak V. Hokmabad, Kyle A. Baldwin und Chenyu Jin einen von 3 Soft Matter Poster Preisen für ihr Poster mit dem Titel "Self-propelled oil emulsions: an active matter model system". Herzlichen Glückwunsch!

20.04.2018 Corinna Maass et al. erhalten Posterpreis

Auf der diesjährigen Annual European Rheology Conference (AERC) 2018 in Sorrent, Italien, erhielt das Team von Corinna C. Maass, Babak V. Hokmabad, Kyle A. Baldwin und Chenyu Jin einen von 3 Soft Matter Poster Preisen für ihr Poster mit dem Titel "Self-propelled oil emulsions: an active matter model system". Herzlichen Glückwunsch!

Wieder trafen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIDS auf der Burg Ludwigstein  an der Werra zu ihrem jährlichen Retreat. Drei Tage lang informierten sie sich gegenseitig in zahlreichen Vorträge und Postern über die aktuellen Forschungsprojekte am MPIDS. In den Pausen konnten unter blühenden Kirschbäumen neue Kräfte gesammelt werden.

16.-18.04.2018 Retreat des MPIDS auf Burg Ludwigstein

Wieder trafen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIDS auf der Burg Ludwigstein  an der Werra zu ihrem jährlichen Retreat. Drei Tage lang informierten sie sich gegenseitig in zahlreichen Vorträge und Postern über die aktuellen Forschungsprojekte am MPIDS. In den Pausen konnten unter blühenden Kirschbäumen neue Kräfte gesammelt werden.
Die heutige Ausgabe der Zeitschrift Soft Matter enthält die neue Veröffentlichung "A modular approach for multifunctional polymersomes with controlled adhesive properties", die unsere Forscher Julien Petit, Marcin Makowski, Stephan Herminghaus und Oliver Bäumchen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Mainz publiziert haben. Das Titelbild der heutigen Ausgabe zeigt Vesikel aus Polymeren, die in unserem Labor mithilfe verschiedener Farbstoffe im Floureszenzmikroskop sichtbar gemacht werden können. (Bild (c) The Royal Society of Chemistry)

14.02.2018 Neue Veröffentlichung in Soft Matter und Titelbild aus unserer Forschung

Die heutige Ausgabe der Zeitschrift Soft Matter enthält die neue Veröffentlichung "A modular approach for multifunctional polymersomes with controlled adhesive properties", die unsere Forscher Julien Petit, Marcin Makowski, Stephan Herminghaus und Oliver Bäumchen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Mainz publiziert haben. Das Titelbild der heutigen Ausgabe zeigt Vesikel aus Polymeren, die in unserem Labor mithilfe verschiedener Farbstoffe im Floureszenzmikroskop sichtbar gemacht werden können. (Bild (c) The Royal Society of Chemistry)
Mit dem Vortrag "Milcoalgal adhesion to model substrates - A quantitative in vivo study on the biological mechanisms and surface forces" verteidigte Christian Kreis heute seine Doktorarbeit, die er in der Gruppe um Oliver Bäumchen angefertigt hat. Aufgrund der außergewöhnlichen und überraschenden Ergebnisse seiner Arbeiten hat er die Gesamtnote "summa cum laude" erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

16.11.2017 Christian Kreis verteidigt seine Doktorarbeit

Mit dem Vortrag "Milcoalgal adhesion to model substrates - A quantitative in vivo study on the biological mechanisms and surface forces" verteidigte Christian Kreis heute seine Doktorarbeit, die er in der Gruppe um Oliver Bäumchen angefertigt hat. Aufgrund der außergewöhnlichen und überraschenden Ergebnisse seiner Arbeiten hat er die Gesamtnote "summa cum laude" erhalten. Herzlichen Glückwunsch!
Svenja Preuß (2. von links), Mitarbeiterin in unserer Gruppe ‚Next Generation Mobility‘ und Absolventin des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement, hat für ihre Masterarbeit „Alternative Bedienungsformen im öffentlichen Personennahverkehr und deren Bedeutung für die ansässigen Unternehmen am Beispiel „moobil+“ im Landkreis Vechta“ zusammen mit Sabine Feser den KoRiS-Nachwuchspreis gewonnen. Bild (c) HAWK

06.11.2017 Nachwuchspreis für Svenja Preuß

Svenja Preuß (2. von links), Mitarbeiterin in unserer Gruppe ‚Next Generation Mobility‘ und Absolventin des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement, hat für ihre Masterarbeit „Alternative Bedienungsformen im öffentlichen Personennahverkehr und deren Bedeutung für die ansässigen Unternehmen am Beispiel „moobil+“ im Landkreis Vechta“ zusammen mit Sabine Feser den KoRiS-Nachwuchspreis gewonnen. Bild (c) HAWK

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Mit seinem Poster "Dynamic Propulsion Force Measurements of Chlamydomonas Microalgae using Micropipette Force Sensors" hat Thomas Böddeker von der Gruppe um Oliver Bäumchen den Preis für das beste Poster auf der diesjährigen Multiscale Mechanochemistry & Mechanobiology-Tagung in Berlin erhalten. Wir gratulieren herzlich!

18.10.2017 Thomas Böddeker erhält Posterpreis auf der Multiscale Mechanochemistry & Mechanobiology-Tagung in Berlin

Mit seinem Poster "Dynamic Propulsion Force Measurements of Chlamydomonas Microalgae using Micropipette Force Sensors" hat Thomas Böddeker von der Gruppe um Oliver Bäumchen den Preis für das beste Poster auf der diesjährigen Multiscale Mechanochemistry & Mechanobiology-Tagung in Berlin erhalten. Wir gratulieren herzlich!
Das Forscherteam Christine Linne, Christian Kreis und Oliver Bäumchen aus unserer Abteilung fand heraus, dass Algen einen Lichtschalter besitzen. Sie untersuchten eine Grünalgen-Sorte mit dem Namen Chlamydomonas. Diese besitzen zwei Flagellen (dünne Härchen), mit denen sie sich an Oberflächen festhalten können. Unsere Forscher fanden heraus, dass die Haftung der Härchen von der Lichteinstrahlung abhängt. 
Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden am 25. September 2017 in einer Publikation in der Zeitschrift Nature veröffentlicht:
Christian Titus Kreis, Marine Le Blay, Christine Linne, Marcin Michal Makowski und Oliver Bäumchen, „Adhesion of Chlamydomonas microalgae to surfaces is switchable by light”, Nature Physics, 25 September 2017Image © Jan Vetter / MPIDS 

25.09.2017 Untersuchungen an Algen in Nature veröffentlicht

Das Forscherteam Christine Linne, Christian Kreis und Oliver Bäumchen aus unserer Abteilung fand heraus, dass Algen einen Lichtschalter besitzen. Sie untersuchten eine Grünalgen-Sorte mit dem Namen Chlamydomonas. Diese besitzen zwei Flagellen (dünne Härchen), mit denen sie sich an Oberflächen festhalten können. Unsere Forscher fanden heraus, dass die Haftung der Härchen von der Lichteinstrahlung abhängt. 

Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten wurden am 25. September 2017 in einer Publikation in der Zeitschrift Nature veröffentlicht:

Christian Titus Kreis, Marine Le Blay, Christine Linne, Marcin Michal Makowski und Oliver Bäumchen, „Adhesion of Chlamydomonas microalgae to surfaces is switchable by light”, Nature Physics, 25 September 2017
Image © Jan Vetter / MPIDS 

Das wissenschaftliche Sommerfest fand am 01. August am Faßberg statt. Nach der Begrüßung durch Prof. Stephan Herminghaus wurde in 5 Vorträgen allgemeinverständlich über aktuelle Forschungsprojekte berichtet. Stefan Karpitschka, neuer Gruppenleiter in unserer Abteilung, trug über "Tanzende Tröpfchen" vor. Nach Führungen zu drei Großgeräten auf dem Campus (NMR II des MPIbpC, Experimentierhalle des MPIDS und Clusterhalle der GWDG) fand am Nachmittag das "Brain-Match" statt, bei dem sich 7 Rateteams durch 5 Raterunden quizzten.

01.08.2017 Science Sommerfest am Faßberg Campus

Das wissenschaftliche Sommerfest fand am 01. August am Faßberg statt. Nach der Begrüßung durch Prof. Stephan Herminghaus wurde in 5 Vorträgen allgemeinverständlich über aktuelle Forschungsprojekte berichtet. Stefan Karpitschka, neuer Gruppenleiter in unserer Abteilung, trug über "Tanzende Tröpfchen" vor. Nach Führungen zu drei Großgeräten auf dem Campus (NMR II des MPIbpC, Experimentierhalle des MPIDS und Clusterhalle der GWDG) fand am Nachmittag das "Brain-Match" statt, bei dem sich 7 Rateteams durch 5 Raterunden quizzten.
Zum Kickoff-Meeting für das Max Planck - Universität Twente Center wurde ein 2-tägiges wissenschaftliches Symposium organisiert. Wir trugen mit den drei Vorträgen "Active emulsions - from single droplets to collective interactions" von Corinna Maaß, "Marangoni contraction of evaporating sessile droplets" von Stefan Karpitschka und "Light-switchable adhesion of microalgae to surfaces" von Oliver Bäumchen zum Programm bei.

14.+15.06.2017 Max Planck - Universität Twente Center Kickoff-Meeting

Zum Kickoff-Meeting für das Max Planck - Universität Twente Center wurde ein 2-tägiges wissenschaftliches Symposium organisiert. Wir trugen mit den drei Vorträgen "Active emulsions - from single droplets to collective interactions" von Corinna Maaß, "Marangoni contraction of evaporating sessile droplets" von Stefan Karpitschka und "Light-switchable adhesion of microalgae to surfaces" von Oliver Bäumchen zum Programm bei.
Heute verteidigte Rebekka Breier ihre Dissertation mit dem Titel "Three-dimensional nonequilibrium steady state of active particles: Symmetry breaking and clustering", die sie in der Gruppe um Marco Mazza anfertigte.

02.06.2017 Rebekka Breier verteidigt ihre Doktorarbeit

Heute verteidigte Rebekka Breier ihre Dissertation mit dem Titel "Three-dimensional nonequilibrium steady state of active particles: Symmetry breaking and clustering", die sie in der Gruppe um Marco Mazza anfertigte.
In diesem Jahr besuchten uns 38 Mädchenund Jungen zum Zukunftstag. In den Laboren unserer Abteilung  lernten die Kinder die „Agarose-Gel-Elektrophorese“ kennen, eine Methode, die im biologischen Labor standardmäßig eingesetzt wird, um unterschiedliche Moleküle voneinander zu trennen. Im Versuch wurden einzelnen Farbstoffe aus farbigen Schokoladenbonbons getrennt.

27.04.2017 Zukunftstag am MPIDS

In diesem Jahr besuchten uns 38 Mädchenund Jungen zum Zukunftstag. In den Laboren unserer Abteilung  lernten die Kinder die „Agarose-Gel-Elektrophorese“ kennen, eine Methode, die im biologischen Labor standardmäßig eingesetzt wird, um unterschiedliche Moleküle voneinander zu trennen. Im Versuch wurden einzelnen Farbstoffe aus farbigen Schokoladenbonbons getrennt.
Stephan Herminghaus hat auf seiner Indienreise die Max Planck Partner Group von unserem Alumni-Doktoranden Shashi Thutupalli, der jetzt am indischen National Centre for Biological Sciences in Bangalore forscht, offiziell gestartet. In der Partnergruppe soll die Funktionalität biologischer Zellen erforscht werden, speziell der Golgi-Apparat, um biologische Selbstorganisation besser zu verstehen und neue Strategien zur Bekämpfung von Krankheiten zu entwickeln. Die Eröffnung wurde von einem eintägigen wissenschaftlichen Symposium begleitet, auf dem die aktuelle Forschung der beiden beteiligten Institute MPIDS und NCBS diskutiert wurde.

14.04.2017 Max Planck Partner Group mit National Centre for Biological Sciences in Bangalore, Indien, gestartet

Stephan Herminghaus hat auf seiner Indienreise die Max Planck Partner Group von unserem Alumni-Doktoranden Shashi Thutupalli, der jetzt am indischen National Centre for Biological Sciences in Bangalore forscht, offiziell gestartet. In der Partnergruppe soll die Funktionalität biologischer Zellen erforscht werden, speziell der Golgi-Apparat, um biologische Selbstorganisation besser zu verstehen und neue Strategien zur Bekämpfung von Krankheiten zu entwickeln. Die Eröffnung wurde von einem eintägigen wissenschaftlichen Symposium begleitet, auf dem die aktuelle Forschung der beiden beteiligten Institute MPIDS und NCBS diskutiert wurde.

Julien Petit aus unserer Gruppe erreichte den dritten Platz des Posterpreises mit seinem Poster "Vesicles-on-a-chip: a universal microfluidic platform for the assembly of liposomes and polymersomes" von den Autoren Julien Petit, Ingmar Polenz, Jean-Christophe Baret, Frederik Wurm, Katharina Landfester, Stephan Herminghaus und Oliver Bäumchen. Der 'Joint workshop BrisSynBio/MaxSynBio: Building minimal biology' fand vom 5.-6. Aptril 2017 in Bristol (UK) statt. Auch der erste Platz des Posterpreises ging nach Göttingen: An Isabella Guido, ebenfalls vom MPIDS! 

06.04.2017 Julien Petit gewinnt Posterpreis auf dem BrisSynBio/MaxSynBio-Workshop in Bristol, UK

Julien Petit aus unserer Gruppe erreichte den dritten Platz des Posterpreises mit seinem Poster "Vesicles-on-a-chip: a universal microfluidic platform for the assembly of liposomes and polymersomes" von den Autoren Julien Petit, Ingmar Polenz, Jean-Christophe Baret, Frederik Wurm, Katharina Landfester, Stephan Herminghaus und Oliver Bäumchen. Der 'Joint workshop BrisSynBio/MaxSynBio: Building minimal biology' fand vom 5.-6. Aptril 2017 in Bristol (UK) statt. Auch der erste Platz des Posterpreises ging nach Göttingen: An Isabella Guido, ebenfalls vom MPIDS! 
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIDS kamen zu einem Retreat auf der Burg Ludwigstein in der Nähe von Witzenhausen an der Werra. Hier traf moderne Wissenschaft auf das über 600 Jahre alte Gemäuer. Während der drei Tage informierten zahlreiche Vorträge und Poster über die aktuellen Forschungsprojekte am MPIDS.

03-05.04.2017 MPIDS Retreat auf Burg Ludwigstein

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPIDS kamen zu einem Retreat auf der Burg Ludwigstein in der Nähe von Witzenhausen an der Werra. Hier traf moderne Wissenschaft auf das über 600 Jahre alte Gemäuer. Während der drei Tage informierten zahlreiche Vorträge und Poster über die aktuellen Forschungsprojekte am MPIDS.
Christine Linne, Masterstudentin in der Gruppe 'Dynamik fluider und biologischer Grenzflächen' um Oliver Bäumchen, hat einen mit 250 Euro dotierten EPL (Europhysics Letters) Posterpreis des Fachverbands "Biologische Physik" gewonnen. Ihr Poster "Light-activated flagella dynamics of Chlamydomonas in contact with a surface" wurde von der Jury auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Dresden ausgewählt. Bild (c) DPG

23.03.2017 Christine Linne erhält EPL Posterpreis

Christine Linne, Masterstudentin in der Gruppe 'Dynamik fluider und biologischer Grenzflächen' um Oliver Bäumchen, hat einen mit 250 Euro dotierten EPL (Europhysics Letters) Posterpreis des Fachverbands "Biologische Physik" gewonnen. Ihr Poster "Light-activated flagella dynamics of Chlamydomonas in contact with a surface" wurde von der Jury auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Dresden ausgewählt. Bild (c) DPG

Heute wurde das Max Planck - University of Twente Center for Complex Fluid Dynamics in Twente, Niederlande, feierlich eröffnet. Damit starten die gemeinsamen Forschungsarbeiten zwischen unserem Institut, der Universität Twente und dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz. Stephan Herminghaus stellte die Projekte in unserer Abteilung in seinem Vortrag während der Eröffnungsfeierlichkeiten vor. Bild (c) University of Twente

03.03.2017 Max Planck - University of Twente Center for Complex Fluid Dynamics eröffnet

Heute wurde das Max Planck - University of Twente Center for Complex Fluid Dynamics in Twente, Niederlande, feierlich eröffnet. Damit starten die gemeinsamen Forschungsarbeiten zwischen unserem Institut, der Universität Twente und dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz. Stephan Herminghaus stellte die Projekte in unserer Abteilung in seinem Vortrag während der Eröffnungsfeierlichkeiten vor. Bild (c) University of Twente
Das innere Cover der neuesten Ausgabe des Journals 'Soft Matter' wird mit Bildern aus unserer Forschung geschmückt. Die zugehörige Veröffentlichung "Phase separation in driven granular gases: exploring the elusive character of nonequilibrium steady states" von Stephan Herminghaus und Marco G. Mazza ist in Soft Matter 13 (2017) 898-910 veröffentlicht.

07.02.2017 Unsere Veröffentlichung ziert das Titelblatt der Zeitschrift Soft Matter

Das innere Cover der neuesten Ausgabe des Journals 'Soft Matter' wird mit Bildern aus unserer Forschung geschmückt. Die zugehörige Veröffentlichung "Phase separation in driven granular gases: exploring the elusive character of nonequilibrium steady states" von Stephan Herminghaus und Marco G. Mazza ist in Soft Matter 13 (2017) 898-910 veröffentlicht.
Unser früheres Institutsmitglied Shashi Thutupalli, National Centre for Biological Sciences, Bangalore, hat eine Max-Planck-Partnergruppe bewilligt bekommen. Damit wird die Zusammenarbeit mit unserer Abteilung auf zunächst drei Jahre zentral gefördert, mit der Option auf eine Verlängerung um zwei weitere Jahre.

23.12.2016 Max-Planck-Partnergruppe bewilligt

Unser früheres Institutsmitglied Shashi Thutupalli, National Centre for Biological Sciences, Bangalore, hat eine Max-Planck-Partnergruppe bewilligt bekommen. Damit wird die Zusammenarbeit mit unserer Abteilung auf zunächst drei Jahre zentral gefördert, mit der Option auf eine Verlängerung um zwei weitere Jahre.
Unsere Veröffentlichung "Vesicles-on-a-chip: A universal microfluidic platform for the assembly of liposomes and polymersomes" (Eur. Phys. J. E 39, 59 (2016)) wurde heute von "Europhysics News" besonders hervorgehoben.  [Screenshot der EDP Highlights Seite]   [Journal URL]

21.12.2016 Veröffentlichung über Vesicles-on-a-chip besonders hervorgehoben.

Unsere Veröffentlichung "Vesicles-on-a-chip: A universal microfluidic platform for the assembly of liposomes and polymersomes" (Eur. Phys. J. E 39, 59 (2016)) wurde heute von "Europhysics News" besonders hervorgehoben. [Screenshot der EDP Highlights Seite] [Journal URL] [mehr]
Heute besuchten uns 13 Schülerinnen und Schüler, die aus dem Wettbewerb "Jugend forscht" als Gewinner hervorgegangen sind. Neben Einblicken in den Windkanal lernten die BesucherInnen bei uns, wie sich Luftfeuchtigkeit auf granulare Materia auswirkt. Auch das Göttinger Tageblatt berichtet.

09.12.2016 Jugend forscht Gewinnerinnen und Gewinner besuchen unsere Abteilung

Heute besuchten uns 13 Schülerinnen und Schüler, die aus dem Wettbewerb "Jugend forscht" als Gewinner hervorgegangen sind. Neben Einblicken in den Windkanal lernten die BesucherInnen bei uns, wie sich Luftfeuchtigkeit auf granulare Materia auswirkt. Auch das Göttinger Tageblatt berichtet. [mehr]
Heute wurde Prof. Theo Geisel, Direktor der Abteilung Nichtlineare Dynamik (NLD) unseres Instituts, emeritiert. Nach einem Rückblick über seinen wissenschaftlichen Werdegang von Prof. Eberhard Bodenschatz hielt Prof. Fred Wolf einen unterhaltsamen wissenschaftlichen Vortrag. Bei gemeinsamer Musik von Theo Geisel mit einigen seiner Kollegen der Institutsband klang das Event am Nachmittag aus.

30.09.2016 Emeritierung von Prof. Theo Geisel

Heute wurde Prof. Theo Geisel, Direktor der Abteilung Nichtlineare Dynamik (NLD) unseres Instituts, emeritiert. Nach einem Rückblick über seinen wissenschaftlichen Werdegang von Prof. Eberhard Bodenschatz hielt Prof. Fred Wolf einen unterhaltsamen wissenschaftlichen Vortrag. Bei gemeinsamer Musik von Theo Geisel mit einigen seiner Kollegen der Institutsband klang das Event am Nachmittag aus.
Das zweite Projekttreffen in diesem Jahr in dem von BP plc finanzierten Projekt ExploRe fand in Bad Boekelo, NL, statt. Wieder trafen sich Wissenschaftler der Projektpartner, um neueste Forschungsergebnisse auszutauschen. Durch die zentrale Lage von Bad Boekelo zwischen New York und Tokyo (s. Bild aus der Hotellobby) war das Treffen für die Teilnehmer gut zu erreichen.

27.09.2016 ExploRe Projekttreffen in Bad Boekelo, NL

Das zweite Projekttreffen in diesem Jahr in dem von BP plc finanzierten Projekt ExploRe fand in Bad Boekelo, NL, statt. Wieder trafen sich Wissenschaftler der Projektpartner, um neueste Forschungsergebnisse auszutauschen. Durch die zentrale Lage von Bad Boekelo zwischen New York und Tokyo (s. Bild aus der Hotellobby) war das Treffen für die Teilnehmer gut zu erreichen.
Alle Mitarbeiter des Instituts machten sich heute nach Nörten-Hardenberg auf, um den Teamgeist zu verbessern. In den Räumlichkeiten des Burghotels haben wir unter Anleitung von Lehrern der 'Escola de Samba' das Spielen der Instrumente Repinique, Surdo, Caixa, Agogo, Tamborim und Chocalho erlernt und zum Schluss gemeinsam ein Stück aufgenommen. Mit Exkursionen zur Burg und in die Brennerei endete das Programm.

20.09.2016 Teambildung des MPIDS in Nörten-Hardenberg

Alle Mitarbeiter des Instituts machten sich heute nach Nörten-Hardenberg auf, um den Teamgeist zu verbessern. In den Räumlichkeiten des Burghotels haben wir unter Anleitung von Lehrern der 'Escola de Samba' das Spielen der Instrumente Repinique, Surdo, Caixa, Agogo, Tamborim und Chocalho erlernt und zum Schluss gemeinsam ein Stück aufgenommen. Mit Exkursionen zur Burg und in die Brennerei endete das Programm.
Unser Gruppenleiter Dr. Oliver Bäumchen erhält einen "Total - ESPCI Paris Tech Chair" und arbeitet im Oktober 2016, mit finanzieller Unterstützung durch den Industriepartner Total, als Gastwissenschaftler am ESPCI in Paris. Wir gratulieren ihm herzlich!

10.08.2016 Oliver Bäumchen erhält Total Chair - ESPCI Paris Tech

Unser Gruppenleiter Dr. Oliver Bäumchen erhält einen "Total - ESPCI Paris Tech Chair" und arbeitet im Oktober 2016, mit finanzieller Unterstützung durch den Industriepartner Total, als Gastwissenschaftler am ESPCI in Paris. Wir gratulieren ihm herzlich!

Heute fand das wissenschaftliche Sommerfest auf dem MPI-Campus am Faßberg statt. Zuerst stellten fünf neue Gruppenleiter ihre Forschung in allgemeinverständlichen Vorträgen dar. Anschließend hatten die Besucher an sechs Stationen selbst die Gelegenheit, kleine Experimente durchzuführen. Eine musikalisches Experiment mit "selbstorganisierter Musik"  (MP4 Download hier,  graphische Partitur Download hier) ließ das Sommerfest ausklingen, wobei noch bis spät in die Nacht auf der Dachterrasse des MPIDS diskutiert wurde.

22.06.2016 Wissenschaftliches Sommerfest auf dem Faßberg

Heute fand das wissenschaftliche Sommerfest auf dem MPI-Campus am Faßberg statt. Zuerst stellten fünf neue Gruppenleiter ihre Forschung in allgemeinverständlichen Vorträgen dar. Anschließend hatten die Besucher an sechs Stationen selbst die Gelegenheit, kleine Experimente durchzuführen. Eine musikalisches Experiment mit "selbstorganisierter Musik" (MP4 Download hier, graphische Partitur Download hier) ließ das Sommerfest ausklingen, wobei noch bis spät in die Nacht auf der Dachterrasse des MPIDS diskutiert wurde.
Der Artikel "Vesicles-on-a-chip: A universal microfluidic platform for the assembly of liposomes and polymersomes" von Julien Petit, Ingmar Polenz, Jean-Christophe Baret, Stephan Herminghaus und Oliver Bäumchen ist heute im European Physical Journal E erschienen (Eur. Phys. J. E 39 (2016) 59) und wurde sogleich als Highlight ausgewählt. Eine Zusammenfassung des Artikels ist nun auf dem  EPJ-Portal und auf AlphaGalileo zu finden.

14.06.2016 Unsere EPJ E Veröffentlichung von J. Petit et al. wurde als Highlight ausgewählt

Der Artikel "Vesicles-on-a-chip: A universal microfluidic platform for the assembly of liposomes and polymersomes" von Julien Petit, Ingmar Polenz, Jean-Christophe Baret, Stephan Herminghaus und Oliver Bäumchen ist heute im European Physical Journal E erschienen (Eur. Phys. J. E 39 (2016) 59) und wurde sogleich als Highlight ausgewählt. Eine Zusammenfassung des Artikels ist nun auf dem EPJ-Portal und auf AlphaGalileo zu finden.
Unsere Publikation "High refractive index immersion liquid for superresolution 3D imaging using sapphire-based aplanatic numerical aperture increasing lens optics" von Junaid M. Laskar, P. Shravan Kumar, Stephan Herminghaus, Karen E. Daniels, und Matthias Schröter, die im April 2016 in Applied Optics veröffentlicht wurde, ist im Mai 2016 von der Optical Society of America (OSA) in Spotlight on Optics aufgenommen worden. In dieser Rubrik erhalten wichtige Artikel eine Zusammanfassung und ein eigenes Diskussionsforum. Wir freuen uns auf die Kommentare der Optikexperten weltweit.

10.06.2016 Unser Applied Optics Artikel wird für "Spotlight of Optics" von OSA ausgewählt

Unsere Publikation "High refractive index immersion liquid for superresolution 3D imaging using sapphire-based aplanatic numerical aperture increasing lens optics" von Junaid M. Laskar, P. Shravan Kumar, Stephan Herminghaus, Karen E. Daniels, und Matthias Schröter, die im April 2016 in Applied Optics veröffentlicht wurde, ist im Mai 2016 von der Optical Society of America (OSA) in Spotlight on Optics aufgenommen worden. In dieser Rubrik erhalten wichtige Artikel eine Zusammanfassung und ein eigenes Diskussionsforum. Wir freuen uns auf die Kommentare der Optikexperten weltweit. [mehr]
Die Möblierung auf der Dachterrasse wurde installiert. Bei gutem Wetter haben wir nun die Möglichkeit, die Sitzgelegenheiten im Freien zu nutzen. Die schöne Aussicht und die gute Luft geben neue Impulse, falls die Forschung einmal ins Stocken gerät.

02.06.2016 Möblierung auf der Dachterrasse

Die Möblierung auf der Dachterrasse wurde installiert. Bei gutem Wetter haben wir nun die Möglichkeit, die Sitzgelegenheiten im Freien zu nutzen. Die schöne Aussicht und die gute Luft geben neue Impulse, falls die Forschung einmal ins Stocken gerät.
Die neue DCF-Homepage wurde heute online gestellt. Generiert mit dem Content Management System (CMS) FIONA haben wir das Design unserer Seiten aktualisiert und uns an den Standard der Max-Planck-Gesellschaft angepasst. Durch die Verwendung zentraler Datenbanken werden die Einträge in den Listen (z.B. Publikationen) nun täglich aktualisiert.

19.05.2016 Neue DCF-Homepage geht online

Die neue DCF-Homepage wurde heute online gestellt. Generiert mit dem Content Management System (CMS) FIONA haben wir das Design unserer Seiten aktualisiert und uns an den Standard der Max-Planck-Gesellschaft angepasst. Durch die Verwendung zentraler Datenbanken werden die Einträge in den Listen (z.B. Publikationen) nun täglich aktualisiert.
Auch in diesem Jahr haben wir wieder Schülerinnen und Schüler zur Erkundung unseres Instituts am Zukunftstag eingeladen. Etwa 30 Gästen wurde ein breit gefächertes Programm geboten. So konnten sich die Teilnehmer die Göttingen Turbulence Facility, Mikrokosmen unter dem Mikroskop und auch Quellcodes ihrer Lieblings-Homepage ansehen. Am Nachmittag endete der Besuch mit einem erfrischenden, mit flüssigem Stickstoff selbst gekochtem Eis.

28.04.2016 Zukunftstag am MPIDS

Auch in diesem Jahr haben wir wieder Schülerinnen und Schüler zur Erkundung unseres Instituts am Zukunftstag eingeladen. Etwa 30 Gästen wurde ein breit gefächertes Programm geboten. So konnten sich die Teilnehmer die Göttingen Turbulence Facility, Mikrokosmen unter dem Mikroskop und auch Quellcodes ihrer Lieblings-Homepage ansehen. Am Nachmittag endete der Besuch mit einem erfrischenden, mit flüssigem Stickstoff selbst gekochtem Eis.
Unsere Abteilung war Gastgeber für das Projekttreffen für unser GeoMorph-Projekt (finanziert von BP Plc) am 26.-27. April 2016 in Bad Sooden-Allendorf. 25 Wissenschaftler aus unserer Arebitsgruppe und von den Projektpartnern aus Großbrittanien, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland trafen sich zu Vorträgen und intensiven Diskussionen.

26.-27.04.2016 GeoMorph Projekttreffen in Bad Sooden-Allendorf

Unsere Abteilung war Gastgeber für das Projekttreffen für unser GeoMorph-Projekt (finanziert von BP Plc) am 26.-27. April 2016 in Bad Sooden-Allendorf. 25 Wissenschaftler aus unserer Arebitsgruppe und von den Projektpartnern aus Großbrittanien, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland trafen sich zu Vorträgen und intensiven Diskussionen.
Der Fachbeirat besuchte uns vom 10.-13. April 2016. Internationale Experten informierten sich in Vorträgen, Postersitzungen und Diskussionen über die jüngsten Forschungsergebnisse und den aktuellen Stand des Instituts. Die Evaluierung erfolgte erstmals im direkten Vergleich mit anderen Max-Planck-Instituten.

10.-13.04.2016 Besuch des Fachbeirats

Der Fachbeirat besuchte uns vom 10.-13. April 2016. Internationale Experten informierten sich in Vorträgen, Postersitzungen und Diskussionen über die jüngsten Forschungsergebnisse und den aktuellen Stand des Instituts. Die Evaluierung erfolgte erstmals im direkten Vergleich mit anderen Max-Planck-Instituten.

01.-03.03.2016 Retreat auf Burg Ludwigstein

Die Wissenschaftler des Instituts trafen sich am 01.-03. März 2016 zu einem 3-tägigen Retreat auf der Burg Ludwigstein bei Witzenhausen/Werra. Durch die gegenseitige Vorstellung Ihrer Forschung erhielt jeder Wissenschaftler ein Bild über das gesamte Institut sowie Anregungen für neue interdisziplinäre Zusammenarbeit.

14.01.2016 Neujahrsparty

Unsere Abteilung traf sich erneut in der Bunsenstraße im alten Institutsgebäude zur Neujahrsparty 2016. "Dies ist zum siebten Mal die letzte Neujahrsparty im alten Gebäude", stellt Abteilungsleiter Stephan Herminghaus fest. Bei einem internationalen Büfett mit selbst vorbereiteten Köstlichkeiten wurde bis spät in die Nacht diskutiert.
Die Fachzeitschrift "Soft Matter" zeigt auf dem heutigen Titelbild Fragmente eines dünnen Polystyrolfilms auf einem Silizium-Wafer. Durch optische Interferenzen an den dünnen Schichten entsteht das farbenfrohe Bild. Homogene Schichten dieser Art werden bei uns zur Untersuchung von Grenzflächen bzw. Kontaktlinien zwischen einer Flüssigkeit und Luft auf einer glatten Oberfläche verwendet. In ihrer Veröffentlichung "Universal contact-line dynamics at the nanoscale" beschreiben Marco Rivetti und Oliver Bäumchen zusammen mit Kollegen von der ESPCI Paris Selbstähnlichkeiten für verschiedene Flüssigkeiten und Schichtdicken. Soft Matter 11 (2015) 9247

28.12.2015 Soft Matter Titelbild zeigt unsere Forschung

Die Fachzeitschrift "Soft Matter" zeigt auf dem heutigen Titelbild Fragmente eines dünnen Polystyrolfilms auf einem Silizium-Wafer. Durch optische Interferenzen an den dünnen Schichten entsteht das farbenfrohe Bild. Homogene Schichten dieser Art werden bei uns zur Untersuchung von Grenzflächen bzw. Kontaktlinien zwischen einer Flüssigkeit und Luft auf einer glatten Oberfläche verwendet. In ihrer Veröffentlichung "Universal contact-line dynamics at the nanoscale" beschreiben Marco Rivetti und Oliver Bäumchen zusammen mit Kollegen von der ESPCI Paris Selbstähnlichkeiten für verschiedene Flüssigkeiten und Schichtdicken. Soft Matter 11 (2015) 9247
Das wissenschaftliche Journal "Langmuir" feiert seinen 30. Geburtstag. Zum Jubiläum ist eine virtuelle Ausgabe mit den wichtigsten Artikeln erschienen. Der Beitrag "How Plants Keep Dry:  A Physicist's Point of View" von Alexander Otten und Stephan Herminghaus (Langmuir 20 (2004) 2405), der die physikalischen Grundlagen der Benetzung von pflanzlichen Blättern beschreibt, wurde in die Liste der wichtigsten Artikel der 2000'er aufgenommen.

31.10.2015 Eine unserer Arbeiten unter den wichtigsten der letzten 30 Jahre in 'Langmuir'

Das wissenschaftliche Journal "Langmuir" feiert seinen 30. Geburtstag. Zum Jubiläum ist eine virtuelle Ausgabe mit den wichtigsten Artikeln erschienen. Der Beitrag "How Plants Keep Dry:  A Physicist's Point of View" von Alexander Otten und Stephan Herminghaus (Langmuir 20 (2004) 2405), der die physikalischen Grundlagen der Benetzung von pflanzlichen Blättern beschreibt, wurde in die Liste der wichtigsten Artikel der 2000'er aufgenommen.
Unserem Gruppenleiter Oliver Bäumchen wurde ein "Joliot Chair" am ESPCI in Paris angeboten. Er wird die Position als "Visiting Faculty" (Gastwissenschaftler) für zwei Wochen im November und Dezember 2015 annehmen.

13.10.2015 Oliver Bäumchen erhält "Joliot Chair" an der ESPCI Paris

Unserem Gruppenleiter Oliver Bäumchen wurde ein "Joliot Chair" am ESPCI in Paris angeboten. Er wird die Position als "Visiting Faculty" (Gastwissenschaftler) für zwei Wochen im November und Dezember 2015 annehmen. [mehr]
Prof. Stephan Herminghaus ist seit dem 01. Oktober 2015 geschäftsführender Direktor des MPIDS. Die Aufgabe übernimmt er von seinem Kollegen Prof. Theo Geisel, der ihm heute symbolisch den Institutsschlüssel überreichte sowie einen Talar, der die Wichtigkeit des Amtes hervorhebt.

09.10.2015 Stephan Herminghaus wird geschäftsführender Direktor des MPIDS

Prof. Stephan Herminghaus ist seit dem 01. Oktober 2015 geschäftsführender Direktor des MPIDS. Die Aufgabe übernimmt er von seinem Kollegen Prof. Theo Geisel, der ihm heute symbolisch den Institutsschlüssel überreichte sowie einen Talar, der die Wichtigkeit des Amtes hervorhebt.
Das Bild des Monats in der Zeitschrift 'Spektrum der Wissenschaft' im Oktober 2015 zeigt die Struktur eines trocknenden Kolloids unter dem Polarisationsmikroskop. Das Muster entsteht durch Scherkräfte, die durch Austrocknung innerhalb einer dünnen Schicht erzeugt werden. Die zugehörige wissenschaftliche Veröffentlichung wurde am 18. August 2015 in der Zeitschrift Physical Review Letters 115 (2015) 088302 publiziert.

01.10.2015 Wir stellen das Bild des Monats Oktober 2015 im Spektrum der Wissenschaft

Das Bild des Monats in der Zeitschrift 'Spektrum der Wissenschaft' im Oktober 2015 zeigt die Struktur eines trocknenden Kolloids unter dem Polarisationsmikroskop. Das Muster entsteht durch Scherkräfte, die durch Austrocknung innerhalb einer dünnen Schicht erzeugt werden. Die zugehörige wissenschaftliche Veröffentlichung wurde am 18. August 2015 in der Zeitschrift Physical Review Letters 115 (2015) 088302 publiziert.
Ein Foto aus unseren Forschungslaboren ziert das Titelblatt der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Soft Matter". Zu sehen ist ein Polystyren-Tropfen, der sich aus einem homogenen Film auf einer hydrophoben Faser gebildet hat. Oliver Bäumchen aus unserer Arbeitsgruppe hat die Publikation "Capillary droplet propulsion on a fibre" zusammen mit Sabrina Haefner und Karin Jacobs, beide von der Universität des Saarlandes, veröffentlicht. Soft Matter 11 (2015) 6921

21.09.2015 Foto aus unserer Forschung auf dem Titelblatt von Soft Matter

Ein Foto aus unseren Forschungslaboren ziert das Titelblatt der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Soft Matter". Zu sehen ist ein Polystyren-Tropfen, der sich aus einem homogenen Film auf einer hydrophoben Faser gebildet hat. Oliver Bäumchen aus unserer Arbeitsgruppe hat die Publikation "Capillary droplet propulsion on a fibre" zusammen mit Sabrina Haefner und Karin Jacobs, beide von der Universität des Saarlandes, veröffentlicht. Soft Matter 11 (2015) 6921 [mehr]
Heute wurde am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation die Kooperationsvereinbarung "Botschafter für den EcoBus" unterzeichnet. EcoBus soll ein nachhaltiges integriertes und öffentlich getragenes Mobilitätssystem für Land und Stadt werden. Vertreter von Städten und Gemeinden aus Südniedersachsen und die Initiatoren des Projektes selbst (u.a. Stephan Herminghaus aus unserer Abteilung) unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung. (Zur Pressemitteilung).

13.07.2015 Kooperationsvereinbarung „Botschafter für EcoBus“ unterschrieben

Heute wurde am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation die Kooperationsvereinbarung "Botschafter für den EcoBus" unterzeichnet. EcoBus soll ein nachhaltiges integriertes und öffentlich getragenes Mobilitätssystem für Land und Stadt werden. Vertreter von Städten und Gemeinden aus Südniedersachsen und die Initiatoren des Projektes selbst (u.a. Stephan Herminghaus aus unserer Abteilung) unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung. (Zur Pressemitteilung). [mehr]
Wissenschaftler entdecken unterschiedliche Dynamiken der Tröpfchenbildung auf Fasern. Die zugehörige Veröffentlichung von Oliver Bäumchen aus unserer Abteilung und seinen Kollegen von der Universität des Saarlandes, dem ESPCI Paris und der McMaster University in Hamilton, Kanada, erschien heute in Nature Communications. Nature Communications 6 (2015) 7409

12.06.2015 Flüssigkeiten auf dem seidenen Faden - Nature Communications veröffentlicht unsere Forschungsergebnisse

Wissenschaftler entdecken unterschiedliche Dynamiken der Tröpfchenbildung auf Fasern. Die zugehörige Veröffentlichung von Oliver Bäumchen aus unserer Abteilung und seinen Kollegen von der Universität des Saarlandes, dem ESPCI Paris und der McMaster University in Hamilton, Kanada, erschien heute in Nature Communications. Nature Communications 6 (2015) 7409 [mehr]
Mit seiner Probevorlesung zum Thema "Climate Sensitivity: Why do we have Ice Ages" hat Lucas Goehring heute die letzte Prüfung im Rahmen seines Habilitationsverfahrens erfolgreich bestanden. Durch seine Habilitation erhält er die Lehrbefugnis (venia legendi) für die Georg-August-Universität Göttingen.

27.05.2015 Lucas Goehring erfolgreich habilitiert

Mit seiner Probevorlesung zum Thema "Climate Sensitivity: Why do we have Ice Ages" hat Lucas Goehring heute die letzte Prüfung im Rahmen seines Habilitationsverfahrens erfolgreich bestanden. Durch seine Habilitation erhält er die Lehrbefugnis (venia legendi) für die Georg-August-Universität Göttingen.
Wieland Lüher, Bachelorstudent in unserer Forschergruppe "Pattern formation in the Geosciences", hat mit seinem vierköpfigen Team "Take it Ising" beim internationalen Physikwettbewerb PLANCKS (Physics League Across Numerous Countries for Kick-ass Students) vom 22. - 24. Mai 2015 in Leiden den sechsten Platz erreicht. Die 28 Teilnehmerteams internationaler Herkunft lösten Aufgaben aus verschiedenen Gebieten der theoretischen Physik. Weitere Informationen unter http://2015.plancks.org/index.html

24.05.2015 Sehr guter Platz beim Physikwettbewerb PLANCKS erreicht

Wieland Lüher, Bachelorstudent in unserer Forschergruppe "Pattern formation in the Geosciences", hat mit seinem vierköpfigen Team "Take it Ising" beim internationalen Physikwettbewerb PLANCKS (Physics League Across Numerous Countries for Kick-ass Students) vom 22. - 24. Mai 2015 in Leiden den sechsten Platz erreicht. Die 28 Teilnehmerteams internationaler Herkunft lösten Aufgaben aus verschiedenen Gebieten der theoretischen Physik. Weitere Informationen unter http://2015.plancks.org/index.html
Heute wurden 26 Schülerinnen und Schüler am MPI-DS zum Zukunftstag 2015 begrüßt. Nach der Besichtigung des Windkanals, der Werkstatt und eines Mikroskopie-Labors gab es zum Abschluss eine kleine Stärkung in Form von Erdbeereis, das wir mit flüssigem Stickstoff selbst "gekocht" haben.

23.04.2015 Zukunftstag 2015 am MPI-DS

Heute wurden 26 Schülerinnen und Schüler am MPI-DS zum Zukunftstag 2015 begrüßt. Nach der Besichtigung des Windkanals, der Werkstatt und eines Mikroskopie-Labors gab es zum Abschluss eine kleine Stärkung in Form von Erdbeereis, das wir mit flüssigem Stickstoff selbst "gekocht" haben.
Das aktuelle Titelblatt der Physical Review Letters vom 17. April 2015 zeigt zwei ellipsoidale Pillen in Kontakt. Unsere Veröffentlichung Phys. Rev. Lett. 114 (2015) 158001, aus der das Foto entnommen wurde, beschreibt im Details die Untersuchungen zu Packungen ellipsoidaler Körper. Das Paper ist eine gemeinsame Arbeit von Fabian M. Schaller, Max Neudecker, und Matthias Schröter aus unserer Arbeitsgruppe sowie Gerd E. Schröder-Turk von der Universität Erlangen und der Murdoch Universität (Australien), Mohammad Saadatfar von der Australien National Universität in Canberra (Australien) und Gary W. Delaney von CSIRO Mathematics in Clayton South (Australien).

17.04.2015 Titel der Physical Review Letters zeigt Bild aus unserer Forschung

Das aktuelle Titelblatt der Physical Review Letters vom 17. April 2015 zeigt zwei ellipsoidale Pillen in Kontakt. Unsere Veröffentlichung Phys. Rev. Lett. 114 (2015) 158001, aus der das Foto entnommen wurde, beschreibt im Details die Untersuchungen zu Packungen ellipsoidaler Körper. Das Paper ist eine gemeinsame Arbeit von Fabian M. Schaller, Max Neudecker, und Matthias Schröter aus unserer Arbeitsgruppe sowie Gerd E. Schröder-Turk von der Universität Erlangen und der Murdoch Universität (Australien), Mohammad Saadatfar von der Australien National Universität in Canberra (Australien) und Gary W. Delaney von CSIRO Mathematics in Clayton South (Australien).
Heute wurde in Berlin das Verbundprojekt „MaxSynBio“ gestartet, ein Forschungsnetzwerk zur synthetischen Biologie. Fernziel der Arbeiten ist die Herstellung synthetischer Zellen, wofür die Grundlagen dafür in dem Projekt erarbeitet werden sollen. Neun Max-Planck-Institute und die Universität Erlangen-Nürnberg beteiligen sich an dem Verbund, der von der Max-Planck-Gesellschaft und dem BMBF über 3 Jahre gefördert wird. Aus unserer Abteilung ist die Forschergruppe um Oliver Bäumchen in das Projekt involviert.

17.04.2015 MaxSynBio zur Erforschung künstlicher Zellen gestartet

Heute wurde in Berlin das Verbundprojekt „MaxSynBio“ gestartet, ein Forschungsnetzwerk zur synthetischen Biologie. Fernziel der Arbeiten ist die Herstellung synthetischer Zellen, wofür die Grundlagen dafür in dem Projekt erarbeitet werden sollen. Neun Max-Planck-Institute und die Universität Erlangen-Nürnberg beteiligen sich an dem Verbund, der von der Max-Planck-Gesellschaft und dem BMBF über 3 Jahre gefördert wird. Aus unserer Abteilung ist die Forschergruppe um Oliver Bäumchen in das Projekt involviert.
Ein wolkenloser Himmel ermöglichte uns heute, die Sonenfinsternis am Vormittag gut zu beobachten. Mit SoFi-Brillen und selbstgebauten Lochkameras ausgestattet trafen sich einige Mitarbeiter auf der Dachterrasse, um das Ereignis anzusehen und mit ein paar Snacks zu feiern.

20.03.2015 Partielle Sonnenfinsternis beobachtet

Ein wolkenloser Himmel ermöglichte uns heute, die Sonenfinsternis am Vormittag gut zu beobachten. Mit SoFi-Brillen und selbstgebauten Lochkameras ausgestattet trafen sich einige Mitarbeiter auf der Dachterrasse, um das Ereignis anzusehen und mit ein paar Snacks zu feiern.
Bei der heutigen Nacht des Wissens haben wir unsere Mikroschwimmer gezeigt. Besucher hatten Gelegenheit, Grünalgen vom Typ Chlamydomonas als aktive Schwimmer unter dem Mikroskop zu beobachten. Von den ca. 19.000 Besuchern der Nacht des Wissens kamen etwa 8-9.000 zum Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, in dem auch unser Exponat ausgestellt war.

17.01.2015 Göttinger Nacht des Wissens begeistert 19000 Besucher

Bei der heutigen Nacht des Wissens haben wir unsere Mikroschwimmer gezeigt. Besucher hatten Gelegenheit, Grünalgen vom Typ Chlamydomonas als aktive Schwimmer unter dem Mikroskop zu beobachten. Von den ca. 19.000 Besuchern der Nacht des Wissens kamen etwa 8-9.000 zum Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, in dem auch unser Exponat ausgestellt war.
Das Titelblatt des Physik Journal vom Januar 2015 zeigt das Bild eines Geckos. Die zugehörige Veröffentlichung, in der die Kräfte beschrieben werden, die den Gecko an Wänden und Decken halten, wurde von Oliver Bäumchen aus unserer Arbeitsgruppe und den Koautoren Peter Loskill von der Universität Kalifornien in Berkeley sowie Hendrik Hähl und Karin Jacobs, beide von der Universität des Saarlandes, geschrieben. Physik Journal 14 (2015) 37

15.01.2015 Januar-Ausgabe des Physik Journal zeigt unsere Forschung

Das Titelblatt des Physik Journal vom Januar 2015 zeigt das Bild eines Geckos. Die zugehörige Veröffentlichung, in der die Kräfte beschrieben werden, die den Gecko an Wänden und Decken halten, wurde von Oliver Bäumchen aus unserer Arbeitsgruppe und den Koautoren Peter Loskill von der Universität Kalifornien in Berkeley sowie Hendrik Hähl und Karin Jacobs, beide von der Universität des Saarlandes, geschrieben. Physik Journal 14 (2015) 37 [mehr]

Vor 10 Jahren wurde das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation gegründet. Im Jahr 2004 ging das Institut aus dem Max-Planck-Institut für Strömungsforschung hervor und richtete sich fachlich durch die Berufungen von Prof. Stephan Herminghaus und Prof. Eberhard Bodenschatz neu aus. Das Jubiläum wurde heute mit einem Symposium gefeiert.

12.12.2014 Jubiläum 10 Jahre MPIDS

Vor 10 Jahren wurde das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation gegründet. Im Jahr 2004 ging das Institut aus dem Max-Planck-Institut für Strömungsforschung hervor und richtete sich fachlich durch die Berufungen von Prof. Stephan Herminghaus und Prof. Eberhard Bodenschatz neu aus. Das Jubiläum wurde heute mit einem Symposium gefeiert.

Heute am frühen Morgen um 6:35 Uhr und am morgigen Sonntag um 19:25 Uhr strahlt der Kinderkanal KiKa eine pur+ Sendung über Sand aus. Stephan Herminghaus zeigt in Experimenten, was Sand so besonders macht und erklärt die Unterschiede zwischen verschiedenen Sandsorten.Link zur Sendung

29.11.2014 ZDFtivi zeigt pur+ Sendung über Sand

Heute am frühen Morgen um 6:35 Uhr und am morgigen Sonntag um 19:25 Uhr strahlt der Kinderkanal KiKa eine pur+ Sendung über Sand aus. Stephan Herminghaus zeigt in Experimenten, was Sand so besonders macht und erklärt die Unterschiede zwischen verschiedenen Sandsorten.
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Auf dem heutigen Titelbild der Fachzeitschrift "Soft Matter" sind künstliche Raupen dargestellt, die gezielt kleinste Mengen von Material transportieren können. In der zugehörigen Veröffentlichung "Colloidal carterpillars for cargo transportation" – einer gemeinsamen Arbeit von Venkata Jampani, Christian Bahr, und Stephan Herminghaus vom MPIDS, Yuji Sasaki, Yoshinori Takikawa, Hikaru Hoshikawa, Takafumi Seto, und Hiroshi Orihara von der Hokaido University, und Yoshiki Hidaka von der Kyushu University – wird gezeigt, wie Kolloidketten in einer Flüssigkristallmatrix gezielt bewegt und als Mikro-Zugmaschinen verwendet werden können. Soft Matter 10 (2014) 8813

28.11.2014 Soft Matter Titelbild zeigt unsere Mikroraupen für den Materialtransport

Auf dem heutigen Titelbild der Fachzeitschrift "Soft Matter" sind künstliche Raupen dargestellt, die gezielt kleinste Mengen von Material transportieren können. In der zugehörigen Veröffentlichung "Colloidal carterpillars for cargo transportation" – einer gemeinsamen Arbeit von Venkata Jampani, Christian Bahr, und Stephan Herminghaus vom MPIDS, Yuji Sasaki, Yoshinori Takikawa, Hikaru Hoshikawa, Takafumi Seto, und Hiroshi Orihara von der Hokaido University, und Yoshiki Hidaka von der Kyushu University – wird gezeigt, wie Kolloidketten in einer Flüssigkristallmatrix gezielt bewegt und als Mikro-Zugmaschinen verwendet werden können. Soft Matter 10 (2014) 8813

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Die Probevorlesung zum Thema "Laminarer Fluss bei kleinen Reynoldszahlen" war der letzte Schritt im Habilitationsverfahren, das Matthias Schröter heute erfolgreich abgeschlossen hat. Er ist nun Inhaber der Lehrbefugnis (venia legendi) für die Georg-August-Universität Göttingen.

25.11.2014 Matthias Schröter heute habilitiert

Die Probevorlesung zum Thema "Laminarer Fluss bei kleinen Reynoldszahlen" war der letzte Schritt im Habilitationsverfahren, das Matthias Schröter heute erfolgreich abgeschlossen hat. Er ist nun Inhaber der Lehrbefugnis (venia legendi) für die Georg-August-Universität Göttingen.


Das Titelbild der Zeitschrift "Physics Today" im November 2014 zeigt das Foto einer erodierten Basaltformation von Giant’s Causeway an der Küste Nord-Irlands. Die wissenschaftliche Veröffentlichung mit dem Titel "Cracking mud, freezing dirt, and breaking rocks" zur Entstehung dieser Strukturen hat unser Forscher Dr. Lucas Goehring zusammen mit seinem Kollegen Prof. Stephen W. Morris von der Universtät Toronto verfasst. Physics Today 67 (2014) 39

01.11.2014 Physics Today Titel zeigt unsere Forschung

Das Titelbild der Zeitschrift "Physics Today" im November 2014 zeigt das Foto einer erodierten Basaltformation von Giant’s Causeway an der Küste Nord-Irlands. Die wissenschaftliche Veröffentlichung mit dem Titel "Cracking mud, freezing dirt, and breaking rocks" zur Entstehung dieser Strukturen hat unser Forscher Dr. Lucas Goehring zusammen mit seinem Kollegen Prof. Stephen W. Morris von der Universtät Toronto verfasst. Physics Today 67 (2014) 39

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Die neu eingeschriebenen Physikstudentinnen und -studenten der Universität Göttingen besuchten heute unser Institut. Neben dem Windkanal und Computer-Clustern konnten sich die Besucher in unserer Abteilung den Röntgen-Tomographen "NanoTom" und das Laserlabor mit dem konfokalen Raman-Mikroskop zeigen lassen. Viel Erfolg für Euer Studium!

17.10.2014 MPI-DS begrüßt Physik-Erstsemester

Die neu eingeschriebenen Physikstudentinnen und -studenten der Universität Göttingen besuchten heute unser Institut. Neben dem Windkanal und Computer-Clustern konnten sich die Besucher in unserer Abteilung den Röntgen-Tomographen "NanoTom" und das Laserlabor mit dem konfokalen Raman-Mikroskop zeigen lassen. Viel Erfolg für Euer Studium!


In diesem Jahr findet der 23. Göttinger Literaturherbst vom 10.-19. Oktober 2014 statt. Neben zahlreichen Lesungen, Konzerten und Gesprächsrunden werden 8 Veranstaltungen zur "Wissenschaft beim Göttinger Literaturherbst" in der Paulinerkirche angeboten. Zwei der Diskussionen werden von Prof. Stephan Herminghaus moderiert:

Am Samstag, den 11. Oktober 2014 um 19:00 Uhr mit Melanie Wald-Fuhrmann über ihr Buch "Der Kanon der Musik" und
am Samstag, den 18. Oktober 2014 um 19:00 Uhr mit Max J. Kobbert über sein Buch "Wunderwelt Bernstein".

[ Der Artikel im Göttinger Tageblatt ]

17.10.2014 Wissenschaft beim Göttinger Literaturherbst vom 10.-19. Oktober 2014

In diesem Jahr findet der 23. Göttinger Literaturherbst vom 10.-19. Oktober 2014 statt. Neben zahlreichen Lesungen, Konzerten und Gesprächsrunden werden 8 Veranstaltungen zur "Wissenschaft beim Göttinger Literaturherbst" in der Paulinerkirche angeboten. Zwei der Diskussionen werden von Prof. Stephan Herminghaus moderiert:

  • Am Samstag, den 11. Oktober 2014 um 19:00 Uhr mit Melanie Wald-Fuhrmann über ihr Buch "Der Kanon der Musik" und
  • am Samstag, den 18. Oktober 2014 um 19:00 Uhr mit Max J. Kobbert über sein Buch "Wunderwelt Bernstein".

[ Der Artikel im Göttinger Tageblatt ]

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Unser Forschungsprojet GeoMorph (Göttingen exploration of Microscale oil reservoir physics) geht in die Verlängerung. Seit fünf Jahren erforschen wir in dem von BP Exploration Operation Company Ltd. geförderten Projekt die Grundlagen zum Verhalten von Öl und Wasser in Reservoiren auf Porenskala. Nach der ersten Projektphase und erfolgreicher Evaluation der Ergebnisse wurde das Projekt nun für weitere fünf Jahre verlängert.

22.09.2014 Forschungsprojekt GeoMorph geht in die Verlängerung

Unser Forschungsprojet GeoMorph (Göttingen exploration of Microscale oil reservoir physics) geht in die Verlängerung. Seit fünf Jahren erforschen wir in dem von BP Exploration Operation Company Ltd. geförderten Projekt die Grundlagen zum Verhalten von Öl und Wasser in Reservoiren auf Porenskala. Nach der ersten Projektphase und erfolgreicher Evaluation der Ergebnisse wurde das Projekt nun für weitere fünf Jahre verlängert.


Professor Herminghaus erklärt in einem Interview, wie Wasser Sandburgen zusammenhält und warum dieser Effekt auch für Wissenschaftler ein anspruchsvolles Forschungsthema ist.
[ Der Artikel im Göttinger Tageblatt ]

06.09.2014 Interview mit Prof. Herminghaus über Sand

Professor Herminghaus erklärt in einem Interview, wie Wasser Sandburgen zusammenhält und warum dieser Effekt auch für Wissenschaftler ein anspruchsvolles Forschungsthema ist.

[ Der Artikel im Göttinger Tageblatt ]

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Heute verlieh Stephan Herminghaus die vom Verein der Freunde der Forschung an komplexen Systeme (FOKOS e.V.) gestifteten Preise. Der Preis für die beste Dissertation wurde an Julie Murison für ihre Anschlussarbeit mit dem Titel "Wetting heterogeneities in poros media" verliehen. Die vier Autoren Erik Andreas Martens, Shashi Thutupalli, Antoine Fourrière und Oskar Hallatschek erhielten den Preis für die überraschendsten Entdeckung auf dem Gebiet der Dynamik komplexer Systeme für ihre Veröffentlichung "Chimera states in mechanical oscillator networks", erschienen in PNAS 110 (2013) 10563.

02.07.2014 FOKOS Preise verliehen

Heute verlieh Stephan Herminghaus die vom Verein der Freunde der Forschung an komplexen Systeme (FOKOS e.V.) gestifteten Preise.
Der Preis für die beste Dissertation wurde an Julie Murison für ihre Anschlussarbeit mit dem Titel "Wetting heterogeneities in poros media" verliehen.
Die vier Autoren Erik Andreas Martens, Shashi Thutupalli, Antoine Fourrière und Oskar Hallatschek erhielten den Preis für die überraschendsten Entdeckung auf dem Gebiet der Dynamik komplexer Systeme für ihre Veröffentlichung "Chimera states in mechanical oscillator networks", erschienen in PNAS 110 (2013) 10563.
Beim Ideenwettbewerb „Stadthalle meiner Träume“, der vom KUNST e.V. ausgetragen wurde, gewann Stephan Herminghaus zusammen mit dem Göttinger Geologen und Spieleautor Reinhold Wittig einen Preis. Ihr gemeinsamer Vorschlag, der nebenstehend als Sonderdruck einer Briefmarke zu sehen ist, kam auf den dritten Platz des Wettbewerbs. Die Preisverleihung findet am 23. Juli 2014 um 17:00 Uhr im alten Rathaus in Göttingen statt.

23.06.2014 Göttingens Zukunft gestalten

Beim Ideenwettbewerb „Stadthalle meiner Träume“, der vom KUNST e.V. ausgetragen wurde, gewann Stephan Herminghaus zusammen mit dem Göttinger Geologen und Spieleautor Reinhold Wittig einen Preis. Ihr gemeinsamer Vorschlag, der nebenstehend als Sonderdruck einer Briefmarke zu sehen ist, kam auf den dritten Platz des Wettbewerbs. Die Preisverleihung findet am 23. Juli 2014 um 17:00 Uhr im alten Rathaus in Göttingen statt.
Der von der International Liquid Crystal Society ausgeschriebene Preis wird alle zwei Jahre für herausragende Doktorrbeiten im Bereich der Flüssigkristalle ausgeschrieben und beinhaltet ein Preisgeld von 1000 Dollar. Anupam Sengupta schrieb seine Doktorarbeit 2013 in der Gruppe von Christian Bahr über Mikrofluidik mit nematischen Flüssigkristallen und nematischen Kolloiden.

09.05.2014 Anupam Sengupta gewinnt Glenn Brown Preis

Der von der International Liquid Crystal Society ausgeschriebene Preis wird alle zwei Jahre für herausragende Doktorrbeiten im Bereich der Flüssigkristalle ausgeschrieben und beinhaltet ein Preisgeld von 1000 Dollar. Anupam Sengupta schrieb seine Doktorarbeit 2013 in der Gruppe von Christian Bahr über Mikrofluidik mit nematischen Flüssigkristallen und nematischen Kolloiden. [mehr]
Für das Projekttreffen vom BP-geförderten GeoMorph-Projekt haben wir als Tagungsort Bad Sooden-Allendorf ausgewählt. Im Wappensaal des alten Kurhauses trafen sich 35 Wissenschaftler aus Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden, den USA und Deutschland vom 23.-25. April, um die neuesten Forschungsergebnisse zu diskutieren.

25.04.2014 Projekttreffen in Bad Sooden-Allendorf

Für das Projekttreffen vom BP-geförderten GeoMorph-Projekt haben wir als Tagungsort Bad Sooden-Allendorf ausgewählt. Im Wappensaal des alten Kurhauses trafen sich 35 Wissenschaftler aus Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden, den USA und Deutschland vom 23.-25. April, um die neuesten Forschungsergebnisse zu diskutieren.
Am heutigen Donnerstag besuchten 23 Schülerinnen und Schüler das MPI-DS, um den Mitarbeitern über die Schulter zu sehen. Neben den Stationen in der Werkstatt und dem Windkanal hatten die Besucher in unserer Abteilung die Gelegenheit, in einem Experiment ihre eigene DNS zu separieren. Nach getaner Arbeit gab es ein Erdbeereis, das wir mit flüssigem Stickstoff fix selber hergestellt haben.

27.03.2014 Zukunftstag am MPI-DS

Am heutigen Donnerstag besuchten 23 Schülerinnen und Schüler das MPI-DS, um den Mitarbeitern über die Schulter zu sehen. Neben den Stationen in der Werkstatt und dem Windkanal hatten die Besucher in unserer Abteilung die Gelegenheit, in einem Experiment ihre eigene DNS zu separieren. Nach getaner Arbeit gab es ein Erdbeereis, das wir mit flüssigem Stickstoff fix selber hergestellt haben.
Der kürzlich in Optics Express erscheinene Artikel von Peddireddy et al. über selbstassemblierende optische Fasern aus smektischem Flüssigkristall wurde von Nature Photonics als Research Highlight ausgewählt. In dieser Arbeit haben wir gezeigt, dass man in einer geeigneten Tensidlösung perfekte optische Fasern aus einem Tropfen 8CB, einem smektischen Flüssigkristall, wachsen lassen kann. Dotiert man diese Fasern mit einem geeigneten Farbstoff (z.B. Nilrot) und pumt sie optisch mit einem fokussierten Nd:YAG-Laser-Strahl, so emittieren sie Laserlicht aus den optischen Moden der Faser (hauptsächlich Flüstergewölbemoden, siehe Bild). Solche Systeme erscheinen als sehr vielversprechend für die Konzeption selbsassemblierender photonischer Mikrosysteme.

19.02.2014 Artikel über selbstassemblierende Faserlaser von Nature Photonics ausgewählt

Der kürzlich in Optics Express erscheinene Artikel von Peddireddy et al. über selbstassemblierende optische Fasern aus smektischem Flüssigkristall wurde von Nature Photonics als Research Highlight ausgewählt. In dieser Arbeit haben wir gezeigt, dass man in einer geeigneten Tensidlösung perfekte optische Fasern aus einem Tropfen 8CB, einem smektischen Flüssigkristall, wachsen lassen kann. Dotiert man diese Fasern mit einem geeigneten Farbstoff (z.B. Nilrot) und pumt sie optisch mit einem fokussierten Nd:YAG-Laser-Strahl, so emittieren sie Laserlicht aus den optischen Moden der Faser (hauptsächlich Flüstergewölbemoden, siehe Bild). Solche Systeme erscheinen als sehr vielversprechend für die Konzeption selbsassemblierender photonischer Mikrosysteme.
In dieser Woche besuchte der Fachbeirat das MPI-DS, um das Institut bezüglich der wissenschaftlichen Tätigkeiten zu evaluieren. Internationale Experten reisten aus den USA, Israel und Frankreich zu diesem Treffen an. Zum Auftakt wurde der Fachbeirat am Sonntag in der historischen Sternwarte Göttingen begrüßt, bevor von Montag bis Mittwoch das Institut am Faßberg intensiv begutachtet wurde.

02.02.2014 Fachbeiratsbesuch am MPI-DS

In dieser Woche besuchte der Fachbeirat das MPI-DS, um das Institut bezüglich der wissenschaftlichen Tätigkeiten zu evaluieren. Internationale Experten reisten aus den USA, Israel und Frankreich zu diesem Treffen an. Zum Auftakt wurde der Fachbeirat am Sonntag in der historischen Sternwarte Göttingen begrüßt, bevor von Montag bis Mittwoch das Institut am Faßberg intensiv begutachtet wurde.
Das aktuelle Gänselieselküssen zur Verleihung der Doktorzeugnisse am 31. Januar wurde von der HNA aufgegriffen.Auch von uns waren auch wieder einige frischgebackene Doktoren dabei: Julie Murison, Max Neudecker und Daniel Herde. Herzlichen Glückwunsch :)

31.01.2014 Gänselieselküssen in der HNA

Das aktuelle Gänselieselküssen zur Verleihung der Doktorzeugnisse am 31. Januar wurde von der HNA aufgegriffen.

Auch von uns waren auch wieder einige frischgebackene Doktoren dabei: Julie Murison, Max Neudecker und Daniel Herde. Herzlichen Glückwunsch :) [mehr]

Jasper Cirkel gewann den irischen "Undergraduate Award 2013" mir seiner Untersuchung zur "Geschwindigkeitsverteilung in einem granularen Gas" mit der Note "höchst empfehlenswert" in der Kategorie "Mathematik und Physik" . 
Seine Untersuchung lehnte sich an seine Bachelorarbeit "Velocity Distribution in a Granular Gas" an, die er 2012 am MPI-DS bei Matthias Schröter abgeschlossen hatte.
Pressemitteilung der Universität Göttingen
Pressemitteilung des Undergraduateawards

20.12.2013 Jasper Cirkel gewinnt irischen "Undergraduate Award 2013"Jasper Cirkel gewinnt irischen "Undergraduate Award 2013"

Jasper Cirkel gewann den irischen "Undergraduate Award 2013" mir seiner Untersuchung zur "Geschwindigkeitsverteilung in einem granularen Gas" mit der Note "höchst empfehlenswert" in der Kategorie "Mathematik und Physik" . 

Seine Untersuchung lehnte sich an seine Bachelorarbeit "Velocity Distribution in a Granular Gas" an, die er 2012 am MPI-DS bei Matthias Schröter abgeschlossen hatte.

Pressemitteilung der Universität Göttingen

Pressemitteilung des Undergraduateawards

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Unsere Forschungen an fossilen Mirkobenmatten haben es nun auf die Titelseite der Philosophical Transactions of the Royal Society geschafft. Wir beschreiben, wie diese von einer deutlichen Rippelstruktur mit kurzer Wellenlänge (wenige Millimeter) bestimmten Fossilien entstanden sein könnten. Seit der Entdeckung dieser Fossillien, die unter dem Namen 'Kinneyia' bekannt sind, ist der Entstehungsmechanismus ein Rätsel. Im Labor konnten wir diese Struktur mit einem Modell-'Biofilm' reproduzieren, was einen einfachen Mechanismus auf der Basis einer hydrodynamischen Instabilität nahelegt.

04.11.2013 Kinneyia-Forschung in "Philosophical Transactions of the Royal Society"

Unsere Forschungen an fossilen Mirkobenmatten haben es nun auf die Titelseite der Philosophical Transactions of the Royal Society geschafft. Wir beschreiben, wie diese von einer deutlichen Rippelstruktur mit kurzer Wellenlänge (wenige Millimeter) bestimmten Fossilien entstanden sein könnten. Seit der Entdeckung dieser Fossillien, die unter dem Namen 'Kinneyia' bekannt sind, ist der Entstehungsmechanismus ein Rätsel. Im Labor konnten wir diese Struktur mit einem Modell-'Biofilm' reproduzieren, was einen einfachen Mechanismus auf der Basis einer hydrodynamischen Instabilität nahelegt.

Jann-Ohle Claussen hat für seine Dissertationen den Peter-Haasen-Preis erhalten. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung ist nach dem Göttinger Physiker und Hochschullehrer Prof. Dr. Peter Haasen benannt und wird für herausragende Doktorarbeiten im weiteren Bereich der Materialwissenschaften an der Universität Göttingen verliehen.
Jann-Ohle Claussen promovierte 2012 bei Martin Brinkmann und Stephan Herminghaus mit dem Thema "Elasticity and morphology of wet fiber networks". 
Pressemitteilung der Universität Göttingen

19.12.2013 Jann-Ohle Claussen erhält Peter-Haasen-Preis

Jann-Ohle Claussen hat für seine Dissertationen den Peter-Haasen-Preis erhalten. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung ist nach dem Göttinger Physiker und Hochschullehrer Prof. Dr. Peter Haasen benannt und wird für herausragende Doktorarbeiten im weiteren Bereich der Materialwissenschaften an der Universität Göttingen verliehen.

Jann-Ohle Claussen promovierte 2012 bei Martin Brinkmann und Stephan Herminghaus mit dem Thema "Elasticity and morphology of wet fiber networks". 

Pressemitteilung der Universität Göttingen

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Die institutsweite Unterweisung zum Verhalten im Brandfall und dem Umgang mit Feuerlöschern fand bei bestem kalten Wetter statt und zeigte mal wieder, dass Lernen Spaß machen kann.

29.10.2013 Feuerlöschübung

Die institutsweite Unterweisung zum Verhalten im Brandfall und dem Umgang mit Feuerlöschern fand bei bestem kalten Wetter statt und zeigte mal wieder, dass Lernen Spaß machen kann.

Das Buch "Wet Granular Matter - A Truly Complex Fluid" erscheint am 19. Oktober 2013 im World Scientific Verlag. Die von Stephan Herminghaus verfasste wissenschaftliche Einzeldarstellung wird als Band 6 in der "Series in Soft Condensed Matter" eingebunden. Das ca. 300-seitige, englischsprachige Buch ist unter ISBN-13: 978-9814417693 katalogisiert.
Mit der Angabe WSSPPK25 erhalten Käufer bei http://www.worldscientific.com/worldscibooks/10.1142/8575 einen Rabatt von 25%.

19.10.2013 Buch "Wet Granular Matter" von Stephan Herminghaus erscheint

Das Buch "Wet Granular Matter - A Truly Complex Fluid" erscheint am 19. Oktober 2013 im World Scientific Verlag. Die von Stephan Herminghaus verfasste wissenschaftliche Einzeldarstellung wird als Band 6 in der "Series in Soft Condensed Matter" eingebunden. Das ca. 300-seitige, englischsprachige Buch ist unter ISBN-13: 978-9814417693 katalogisiert.

Mit der Angabe WSSPPK25 erhalten Käufer bei http://www.worldscientific.com/worldscibooks/10.1142/8575 einen Rabatt von 25%.

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Heute besuchten ca. 60 neue Physik-Studentinnen und -studenten der Universität Göttingen unser Institut. Während der Führung durch unsere Abteilung führten wir ihnen den Röntgen-Tomographen "NanoTom" und das Laserlabor mit dem konfokalen Raman-Mikroskop vor. Für ihr Studium wünschen wir den Besuchern viel Spaß und Erfolg.

18.10.2013 Erstsemester besuchen das MPI-DS

Heute besuchten ca. 60 neue Physik-Studentinnen und -studenten der Universität Göttingen unser Institut. Während der Führung durch unsere Abteilung führten wir ihnen den Röntgen-Tomographen "NanoTom" und das Laserlabor mit dem konfokalen Raman-Mikroskop vor. Für ihr Studium wünschen wir den Besuchern viel Spaß und Erfolg.
Das zweite GeoMorph-Projekttreffen in diesem Jahr fand in Sunningdale bei London statt. Vom 23. bis 27. September reisten etwa 20 Wissenschaftler unserer Arbeitsgruppe nach Großbritannien, um sich mit den Forschergruppen aus Sunbury (GB), Twente (NL) und Kopenhagen (DK) auszutauschen. Eine Exkursion zur Jurassic Coast in Dorset wurde genutzt, um Gesteinsformationen detailliert zu untersuchen.

23.09.2013 Projekttreffen in Sunningdale bei London

Das zweite GeoMorph-Projekttreffen in diesem Jahr fand in Sunningdale bei London statt. Vom 23. bis 27. September reisten etwa 20 Wissenschaftler unserer Arbeitsgruppe nach Großbritannien, um sich mit den Forschergruppen aus Sunbury (GB), Twente (NL) und Kopenhagen (DK) auszutauschen. Eine Exkursion zur Jurassic Coast in Dorset wurde genutzt, um Gesteinsformationen detailliert zu untersuchen.
Mit einem Willkommensfest wurde Direktor Stephan Herminghaus nach seinem Herzstillstand und anschließender Reha wieder in seinem Institut begrüßt. Neben einem kleinen Buffet wurde ein Parcours für knapp 1000 mechanischer Kakerlaken aufgebaut die sich wie aktive Materie verhielten und einen Höllenlärm machten.   Link to the movie with roaches (almost 1 Minute duration)

18.09.2013 Stephan Herminghaus kehrt aus Reha zurück

Mit einem Willkommensfest wurde Direktor Stephan Herminghaus nach seinem Herzstillstand und anschließender Reha wieder in seinem Institut begrüßt. Neben einem kleinen Buffet wurde ein Parcours für knapp 1000 mechanischer Kakerlaken aufgebaut die sich wie aktive Materie verhielten und einen Höllenlärm machten.

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Die Doktorarbeit von Anupam Sengupta, die er 2012 in unserer Abteilung angefertigt und verteidigt hat, erscheint am 31. August 2013 als Buch unter dem Titel "Topological Microfluids". Der Springer-Verlag hat seine Arbeit für die Serie "Springer Thesis - Recognizing Outstanding Ph.D. Research" ausgewählt und verlegt sie unter ISBN-13: 978-3319008578

31.08.2013 Doktorarbeit von Anupam Sengupta erscheint als Buch

Die Doktorarbeit von Anupam Sengupta, die er 2012 in unserer Abteilung angefertigt und verteidigt hat, erscheint am 31. August 2013 als Buch unter dem Titel "Topological Microfluids". Der Springer-Verlag hat seine Arbeit für die Serie "Springer Thesis - Recognizing Outstanding Ph.D. Research" ausgewählt und verlegt sie unter ISBN-13: 978-3319008578
Shashi Thutupalli hat seine Doktorarbeit 2012 in unserer Abteilung abgeschlossen. Seine Dissertation mit dem Titel "Towards Autonomous Soft Matter Systems" wurde vom Springer-Verlag für die Serie "Springer Thesis - Recognizing Outstanding Ph.D. Research" ausgewählt und erscheint am 31. August 2013 unter ISBN-13: 978-3-319-00734-2.

31.08.2013 Doktorarbeit von Shashi Thutupalli als Buch veröffentlicht

Shashi Thutupalli hat seine Doktorarbeit 2012 in unserer Abteilung abgeschlossen. Seine Dissertation mit dem Titel "Towards Autonomous Soft Matter Systems" wurde vom Springer-Verlag für die Serie "Springer Thesis - Recognizing Outstanding Ph.D. Research" ausgewählt und erscheint am 31. August 2013 unter ISBN-13: 978-3-319-00734-2.
Der Peter Haasen Preis 2013 der Universität Göttingen wurde an Dr. Jann Ohle Claussen vergeben. Seine Dissertation, die er in unserer Abteilung abgeschlossen hat, wurde von einem international zusammengesetzten Preis-Komitee als herausragend bewertet. Die Preisverleihung findet am 16. Dezember 2013 statt.

23.07.2013 Dr. Jann Ohle Claussen erhält den Peter Haasen Preis 2013

Der Peter Haasen Preis 2013 der Universität Göttingen wurde an Dr. Jann Ohle Claussen vergeben. Seine Dissertation, die er in unserer Abteilung abgeschlossen hat, wurde von einem international zusammengesetzten Preis-Komitee als herausragend bewertet. Die Preisverleihung findet am 16. Dezember 2013 statt.

Heute wurden im Foyer zwei Schwarze Olivenbäume (Bucida Buceras) aufgestellt. Mit diesem kleinen Wald wird das Foyer noch einladender.

10.07.2013 Bäume im Foyer

Heute wurden im Foyer zwei Schwarze Olivenbäume (Bucida Buceras) aufgestellt. Mit diesem kleinen Wald wird das Foyer noch einladender.

Dr. Anupam Senguptas Doktorarbeit wird im Sommersemester 2013 mit dem Dr. Berliner-Dr. Ungewitter - Preis der Universität Göttingen ausgezeichnet. Seine Dissertation mit dem Titel "Nematic Liquid Crystals and Nematic Colloids in Microfluidic Environment" wird als herausragende Leistung gewürdigt. Der Preis wird im Dezember 2013 überreicht.

03.06.2013 Anupam Sengupta erhält Dr. Berliner-Dr. Ungewitter-Preis

Dr. Anupam Senguptas Doktorarbeit wird im Sommersemester 2013 mit dem Dr. Berliner-Dr. Ungewitter - Preis der Universität Göttingen ausgezeichnet. Seine Dissertation mit dem Titel "Nematic Liquid Crystals and Nematic Colloids in Microfluidic Environment" wird als herausragende Leistung gewürdigt. Der Preis wird im Dezember 2013 überreicht.
Am heutigen Sonntag kamen etwa 35 Besucher überwiegend aus Nikolausberg zum Faßberg, um sich über die wissenschaftlichen Aktivitäten unseres Instituts in ihrer Nachbarschaft zu informieren. In einem Übersichts-Vortrag und einer anschließenden Führung zeigten Prof. Eberhard Bodenschatz und Dr. Guido Schriever den interessierten Gästen unser Institut.

26-05-2013 Besuch des Nikolausberger Heimatvereins

Am heutigen Sonntag kamen etwa 35 Besucher überwiegend aus Nikolausberg zum Faßberg, um sich über die wissenschaftlichen Aktivitäten unseres Instituts in ihrer Nachbarschaft zu informieren. In einem Übersichts-Vortrag und einer anschließenden Führung zeigten Prof. Eberhard Bodenschatz und Dr. Guido Schriever den interessierten Gästen unser Institut.
Das Frühjahrs-Projekttreffen zum ExploRe-Projekt, das von BP gefördert wird, fand vom 6.-8. Mai 2013 in Høsterkøb nördlich von Kopenhagen statt. Im Magleås Tagungscenter, das von der katholischen Kirche Dänemark unterhalten wird, trafen sich die Forschergruppen aus Sunbury (GB), Twente (NL), Kopenhagen (DK) und Göttingen (D) zu einem dreitägigen Austausch.

06.05.2013 Projekttreffen in Kopenhagen

Das Frühjahrs-Projekttreffen zum ExploRe-Projekt, das von BP gefördert wird, fand vom 6.-8. Mai 2013 in Høsterkøb nördlich von Kopenhagen statt. Im Magleås Tagungscenter, das von der katholischen Kirche Dänemark unterhalten wird, trafen sich die Forschergruppen aus Sunbury (GB), Twente (NL), Kopenhagen (DK) und Göttingen (D) zu einem dreitägigen Austausch.
[German only] Am Mittwoch, dem 17. April 2013 verstarb unser Mitarbeiter Udo Krafft nach jahrelanger, schwerer Krankheit im Alter von nur 46 Jahren. Wir trauern um einen sehr engen Mitarbeiter und Freund, der etwa vierzehn Jahre lang Teil unserer Forschungsgruppe war und als äußerst versierter und kreativer technischer Mitarbeiter unserer Arbeit wesentliche Impulse gegeben hat.Als ich Herrn Krafft als Techniker für meine Arbeitsgruppe einstellte, damals noch an der Universität Ulm, hatte ich einen in vieler Hinsicht außergewöhnlichen Mitarbeiter gewonnen. Sein enormer Einfallsreichtum hat uns immer wieder in helle Freude versetzt. Wenn ein Gerät am Markt nicht zu bekommen war, schuf er aus Restposten und Sammlerstücken feinste Labortechnik, die manch käufliche Ausrüstung weit übertraf. Nichts geriet ihm dabei zur einfachen Bastelei, immer war er mit Konzentration, großem Sachverstand und Akribie bei der Sache, und immer waren die Ergebnisse hervorragend.Umso mehr hat es mich gefreut, als er sich entschloss, mir ans Max-Planck-Institut nach Göttingen zu folgen. Auch dies ein für einen technischen Mitarbeiter sehr ungewöhnlicher und mutiger Schritt, für den Neuaufbau der Forschungsgruppe in Göttingen aber fachlich und menschlich eine immense Bereicherung.Außergewöhnlich war auch die freundliche Ruhe, die er bei all seinem Tun ausstrahlte, selbst dann, wenn bei einem Auftrag Eile geboten war. Sein umfassendes Wissen und seine stete Hilfsbereitschaft machten seine Werkstatt zur einer der wichtigsten Anlaufstellen der Abteilung. Er war ein ruhender Pol, den wir alle sehr schmerzlich vermissen werden --- so wie wir ihn schon jetzt lange missen mussten, während er mit seiner schweren Erkrankung rang.Udo hat einen festen Platz in unseren Herzen. Wir werden ihn niemals vergessen!Stephan HerminghausGöttingen, den 23.4.2013

23.04.2013 Nachruf

[German only] Am Mittwoch, dem 17. April 2013 verstarb unser Mitarbeiter Udo Krafft nach jahrelanger, schwerer Krankheit im Alter von nur 46 Jahren. Wir trauern um einen sehr engen Mitarbeiter und Freund, der etwa vierzehn Jahre lang Teil unserer Forschungsgruppe war und als äußerst versierter und kreativer technischer Mitarbeiter unserer Arbeit wesentliche Impulse gegeben hat.

Als ich Herrn Krafft als Techniker für meine Arbeitsgruppe einstellte, damals noch an der Universität Ulm, hatte ich einen in vieler Hinsicht außergewöhnlichen Mitarbeiter gewonnen. Sein enormer Einfallsreichtum hat uns immer wieder in helle Freude versetzt. Wenn ein Gerät am Markt nicht zu bekommen war, schuf er aus Restposten und Sammlerstücken feinste Labortechnik, die manch käufliche Ausrüstung weit übertraf. Nichts geriet ihm dabei zur einfachen Bastelei, immer war er mit Konzentration, großem Sachverstand und Akribie bei der Sache, und immer waren die Ergebnisse hervorragend.

Umso mehr hat es mich gefreut, als er sich entschloss, mir ans Max-Planck-Institut nach Göttingen zu folgen. Auch dies ein für einen technischen Mitarbeiter sehr ungewöhnlicher und mutiger Schritt, für den Neuaufbau der Forschungsgruppe in Göttingen aber fachlich und menschlich eine immense Bereicherung.

Außergewöhnlich war auch die freundliche Ruhe, die er bei all seinem Tun ausstrahlte, selbst dann, wenn bei einem Auftrag Eile geboten war. Sein umfassendes Wissen und seine stete Hilfsbereitschaft machten seine Werkstatt zur einer der wichtigsten Anlaufstellen der Abteilung. Er war ein ruhender Pol, den wir alle sehr schmerzlich vermissen werden --- so wie wir ihn schon jetzt lange missen mussten, während er mit seiner schweren Erkrankung rang.

Udo hat einen festen Platz in unseren Herzen. Wir werden ihn niemals vergessen!

Stephan Herminghaus
Göttingen, den 23.4.2013
Das erste internationale Symposium des Sonderforschungsbereichs SFB755 fand am 4.-5. April 2013 auf dem Max-Planck-Campus am Fassberg statt. Über 90 Teilnehmer informierten sich in 18 Vorträgen über die jüngsten Entwicklungen. Während der Postersitzung im Foyer des MPI-DS am ersten Tag wurde intensiv weiterdiskutiert.

05.04.2013 Erstes internationales Symposium des SFB755 "Nanoscale Photonic Imaging"

Das erste internationale Symposium des Sonderforschungsbereichs SFB755 fand am 4.-5. April 2013 auf dem Max-Planck-Campus am Fassberg statt. Über 90 Teilnehmer informierten sich in 18 Vorträgen über die jüngsten Entwicklungen. Während der Postersitzung im Foyer des MPI-DS am ersten Tag wurde intensiv weiterdiskutiert.
Oliver Bäumchen (4. v. links), der ab August 2013 unsere Abteilung als neuer Gruppenleiter bereichern wird, hat den zweiten Platz beim Posterpreis der Abteilung für Chemische Physik und Polymerphysik (CPP) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gewonnen.Der Preis wurde im Rahmen der Frühjahrstagung in Regensburg verliehen für das Poster "Capillary Levelling of Stepped Polymer Films - A Nanofluidic Probe of the Slip Boundary Condition" von Oliver Bäumchen, Thomas Salez, Joshua D. McGraw, Michael Benzaquen, Paul Fowler, Elie Raphaël und Kari Dalnoki-Veress.

15.03.2013 Oliver Bäumchen gewinnt Posterpreis der DFG

Oliver Bäumchen (4. v. links), der ab August 2013 unsere Abteilung als neuer Gruppenleiter bereichern wird, hat den zweiten Platz beim Posterpreis der Abteilung für Chemische Physik und Polymerphysik (CPP) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gewonnen.
Der Preis wurde im Rahmen der Frühjahrstagung in Regensburg verliehen für das Poster "Capillary Levelling of Stepped Polymer Films - A Nanofluidic Probe of the Slip Boundary Condition" von Oliver Bäumchen, Thomas Salez, Joshua D. McGraw, Michael Benzaquen, Paul Fowler, Elie Raphaël und Kari Dalnoki-Veress.

Das Göttinger Tageblatt berichtet heute über unsere Forschung. Der ausführliche Artikel stellt die theoretischen Arbeiten von Stephan Herminghaus vor, der die Benetzung von rauhen Oberflächen mit Flüssigkeiten in Abhängigkeit von Kontaktwinkel und Dampfdruck beschreibt.
Original Artikel als PDF

08.02.2013 Göttinger Tageblatt berichtet über unsere Forschung

Das Göttinger Tageblatt berichtet heute über unsere Forschung. Der ausführliche Artikel stellt die theoretischen Arbeiten von Stephan Herminghaus vor, der die Benetzung von rauhen Oberflächen mit Flüssigkeiten in Abhängigkeit von Kontaktwinkel und Dampfdruck beschreibt.

Original Artikel als PDF

Heute fand der erste Granular Matter Day Göttingen statt. In neun wissenschaftlichen Vorträgen und zahlreichen Diskussionen tauschten sich Experten unserer Abteilung sowie der Universität Göttingen über das Thema Granulare aus.

01.02.2013 Erster Granular Matter Day Göttingen

Heute fand der erste Granular Matter Day Göttingen statt. In neun wissenschaftlichen Vorträgen und zahlreichen Diskussionen tauschten sich Experten unserer Abteilung sowie der Universität Göttingen über das Thema Granulare aus.

Nach erfolgreicher Verteidigung seiner Dissertation stand heute für Anupam Sengupta das traditionelle Küssen der Gänseliesel an. Das anschließende gesellige Zusammensein bildete den Abschluss seiner Promotionszeit in unserer Abteilung.

01.02.2013 Gänselieselküssen nach Promotion

Nach erfolgreicher Verteidigung seiner Dissertation stand heute für Anupam Sengupta das traditionelle Küssen der Gänseliesel an. Das anschließende gesellige Zusammensein bildete den Abschluss seiner Promotionszeit in unserer Abteilung.

Direktoren und Forschungsgruppenleiter des MPI-DS trafen sich am 21.-24. Januar zu einem Retreat auf der Zugspitze, um die zukünftigen Aktivitäten am Institut zu diskutieren. Der Aufenthalt an dem ungewöhnlichen Ort wurde ebenfalls genutzt, die Aufbauten der Experimente, die Wissenschaftler des MPI-DS durchführen, zu besichtigen.

21.01.2013 Retreat auf der Zugspitze

Direktoren und Forschungsgruppenleiter des MPI-DS trafen sich am 21.-24. Januar zu einem Retreat auf der Zugspitze, um die zukünftigen Aktivitäten am Institut zu diskutieren. Der Aufenthalt an dem ungewöhnlichen Ort wurde ebenfalls genutzt, die Aufbauten der Experimente, die Wissenschaftler des MPI-DS durchführen, zu besichtigen.
Das Projekt „Drying Dynamics of deformable granular material: Pore-scale study / Dynamik der Trocknung von verformbarem granularem Material: Untersuchungen auf Porenskala“ wird als niedersächsisch-israelisches Gemeinschaftsvorhaben vom Land Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) finanziell unterstützt. Dr. Lucas Goehring, Gruppenleiter in unserer Abteilung, und Dr. Ran Holtzmann von der Hebrew Universität in Jerusalem werden das Projekt in den nächsten drei Jahren gemeinsam bearbeiten.

01.01.2013 Niedersächsisch-israelisches Gemeinschaftsvorhaben bewilligt

Das Projekt „Drying Dynamics of deformable granular material: Pore-scale study / Dynamik der Trocknung von verformbarem granularem Material: Untersuchungen auf Porenskala“ wird als niedersächsisch-israelisches Gemeinschaftsvorhaben vom Land Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) finanziell unterstützt. Dr. Lucas Goehring, Gruppenleiter in unserer Abteilung, und Dr. Ran Holtzmann von der Hebrew Universität in Jerusalem werden das Projekt in den nächsten drei Jahren gemeinsam bearbeiten.
Die Wissenschaftler des Instituts trafen sich am 26.-27. November 2012 auf der Burg Ludwigstein, um Ihre Forschungsarbeiten zu diskutieren. Wissenschaftliche Vorträge bildeten das Rahmenprogramm an beiden Tagen, begleitet von Musik und sportlichen Aktivitäten wie Wandern, Laufen und Schwimmen.

26.11.2012 Wissenschaftlicher Retreat auf Burg Ludwigstein

Die Wissenschaftler des Instituts trafen sich am 26.-27. November 2012 auf der Burg Ludwigstein, um Ihre Forschungsarbeiten zu diskutieren. Wissenschaftliche Vorträge bildeten das Rahmenprogramm an beiden Tagen, begleitet von Musik und sportlichen Aktivitäten wie Wandern, Laufen und Schwimmen.


Der Workshop "The Physics Of Natural Reservoirs" fand vom 19. bis 21. November 2012 in Bordeaux, Frankreich, statt. Sechs Mitarbeiter der Abteilung Dynamik Komplexer Fluide stellten ihre Forschungsergebnisse in Vorträgen vor. Jean-Christophe Baret, Leiter einer unabhängigen Forschungsgruppe am MPI-DS, war Mitveranstalter und Mitglied des wissenschaftlichen Komitees.

19.11.2012 Workshop "The Physics Of Natural Reservoirs" am 19.-21. Nov. 2012 in Bordeaux

Der Workshop "The Physics Of Natural Reservoirs" fand vom 19. bis 21. November 2012 in Bordeaux, Frankreich, statt. Sechs Mitarbeiter der Abteilung Dynamik Komplexer Fluide stellten ihre Forschungsergebnisse in Vorträgen vor. Jean-Christophe Baret, Leiter einer unabhängigen Forschungsgruppe am MPI-DS, war Mitveranstalter und Mitglied des wissenschaftlichen Komitees.
Zum diesjährigen Herbsttreffen des von BP Exploration Operating Company Ltd. geförderten Projekt-Verbundes hat die Universität Twente unsere Wissenschaftler nach Bad Boekelo eingeladen. Vom 5.-7. November wurden die neuesten Ergebnisse ausgetauscht und mit den Arbeitsgruppen aus Sunbury (UK), Kopenhagen (Dänemark) und Twente (die Niederlande) diskutiert.

05.11.2012 Herbsttreffen des ExploRe-Projektverbunds in Bad Boekelo

Zum diesjährigen Herbsttreffen des von BP Exploration Operating Company Ltd. geförderten Projekt-Verbundes hat die Universität Twente unsere Wissenschaftler nach Bad Boekelo eingeladen. Vom 5.-7. November wurden die neuesten Ergebnisse ausgetauscht und mit den Arbeitsgruppen aus Sunbury (UK), Kopenhagen (Dänemark) und Twente (die Niederlande) diskutiert.
Der Gesang von Sanddünen in verschiedenen Wüsten wurde an der Pariser Diderot Universität erforscht. Stephan Herminghaus erläutert in einem Interview bei radioeins(rbb), wie der Mechanismus funktioniert und was die Forscher herausgefunden haben.

03.11.2012 Interview über den Gesang von Sanddünen mit Stephan Herminghaus bei radioeins (rbb)

Der Gesang von Sanddünen in verschiedenen Wüsten wurde an der Pariser Diderot Universität erforscht. Stephan Herminghaus erläutert in einem Interview bei radioeins(rbb), wie der Mechanismus funktioniert und was die Forscher herausgefunden haben.
Am 19. Oktober fand die diesjährige Führung der Erstsemester durch unser Institut statt. In unserer Abteilung wurde ca. 60 neu beginnenden Physikstudentinnen und -studenten gezeigt, wie Kinneyia-Strukturen in Sedimenten unter fließendem Wasser entstehen und wie Mikrofluidik-Bauteile aussehen und funktionieren (Froschungsgruppe Jean-Christophe Baret). Wir wünschen den Besuchern viel Spaß und Erfolg im Studium.

19.10.2012 Ersti-Führung am MPI-DS

Am 19. Oktober fand die diesjährige Führung der Erstsemester durch unser Institut statt. In unserer Abteilung wurde ca. 60 neu beginnenden Physikstudentinnen und -studenten gezeigt, wie Kinneyia-Strukturen in Sedimenten unter fließendem Wasser entstehen und wie Mikrofluidik-Bauteile aussehen und funktionieren (Froschungsgruppe Jean-Christophe Baret). Wir wünschen den Besuchern viel Spaß und Erfolg im Studium.
Das Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“ fand vom 18.-22. September 2012 in Göttingen statt. Unser Stand in der Ausstellung am Gänseliesel stand unter dem Motto „Das Nanoliterlabor – Lab on a Chip“. Die drei ausgestellten Experimente zu Mikrofluidik, kondensierenden Wasser-Tröpfchen und Flüssigkristall-Tröpfchen konnten fünf Tage lang besichtigt und ausprobiert werden und sorgten für zahlreiche staunende Besucher.

18.09.2012 Highlights der Physik in Göttingen

Das Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“ fand vom 18.-22. September 2012 in Göttingen statt. Unser Stand in der Ausstellung am Gänseliesel stand unter dem Motto „Das Nanoliterlabor – Lab on a Chip“. Die drei ausgestellten Experimente zu Mikrofluidik, kondensierenden Wasser-Tröpfchen und Flüssigkristall-Tröpfchen konnten fünf Tage lang besichtigt und ausprobiert werden und sorgten für zahlreiche staunende Besucher.
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) erhält 2012 bereits zum dritten Mal (nach 2006 und 2009) das Audit-Zertifikat berufundfamilie der Hertie-Stiftung. Diese Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit.

11.06.2012 Audit-Zertifikat berufundfamilie für die Max-Planck-Gesellschaft erneuert

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) erhält 2012 bereits zum dritten Mal (nach 2006 und 2009) das Audit-Zertifikat berufundfamilie der Hertie-Stiftung. Diese Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit.
Wieder ist eine Veröffentlichung unserer Abteilung ausgezeichnet worden. "Wet granular matter: a truly complex fluid" von Stefanie Strauch und Stephan Herminghaus ist unter den 10 meistgelesenen online-Artikeln der Zeitschrift "Soft Matter" im Juni 2012.

08.08.2012 Neue Veröffentlichung ausgezeichnet

Wieder ist eine Veröffentlichung unserer Abteilung ausgezeichnet worden. "Wet granular matter: a truly complex fluid" von Stefanie Strauch und Stephan Herminghaus ist unter den 10 meistgelesenen online-Artikeln der Zeitschrift "Soft Matter" im Juni 2012.
Mitarbeiter der Abteilung DCF trafen sich am 2.-5. Juli 2012 am Edersee zur Diskussion der erzielten Forschungsergebnisse und der Planung weiterer Arbeiten. Neben zahlreichen Vorträgen und Diskussionen sorgten der Besuch der Synagoge in Vöhl und die Besichtigung der geologischen Sonderheiten des Ederseegebiets für Anregungen.

23.05.2012 Abteilungsretreat am Edersee

Mitarbeiter der Abteilung DCF trafen sich am 2.-5. Juli 2012 am Edersee zur Diskussion der erzielten Forschungsergebnisse und der Planung weiterer Arbeiten. Neben zahlreichen Vorträgen und Diskussionen sorgten der Besuch der Synagoge in Vöhl und die Besichtigung der geologischen Sonderheiten des Ederseegebiets für Anregungen.

Die ehemaligen Mitarbeiter des MPI für Strömungsforschung und des MPI für Dynamik und Selbstorganisation wurden eingeladen, um ihnen das neue Institut auf dem Max-Planck-Campus am Fassberg vorzustellen. Mit großem Interesse folgten die ca. 40 Gäste dem Übersichtsvortrag vom geschäftsführenden Direktor Prof. Eberhard Bodenschatz. Während der Führungen durch die Werkstätten, Experimentierhalle mit den Windkanälen und dem "Göttinger U-Boot" sowie weiteren Laboren wurde eifrig diskutiert und Anekdoten aus den "guten alten Zeiten" erzählt. Die Gespräche wurden beim gemeinsamen Mittagessen fortgesetzt.

23.05.2012 Treffen der Ehemaligen

Die ehemaligen Mitarbeiter des MPI für Strömungsforschung und des MPI für Dynamik und Selbstorganisation wurden eingeladen, um ihnen das neue Institut auf dem Max-Planck-Campus am Fassberg vorzustellen. Mit großem Interesse folgten die ca. 40 Gäste dem Übersichtsvortrag vom geschäftsführenden Direktor Prof. Eberhard Bodenschatz. Während der Führungen durch die Werkstätten, Experimentierhalle mit den Windkanälen und dem "Göttinger U-Boot" sowie weiteren Laboren wurde eifrig diskutiert und Anekdoten aus den "guten alten Zeiten" erzählt. Die Gespräche wurden beim gemeinsamen Mittagessen fortgesetzt.


Wissenschaftler der Abteilung Dynamik komplexer Fluide reisten im Mai 2012 nach Namibia, um geologische Strukturen zu erforschen. Nach Ankunft in Windhoek war unsere erste Station die BüllsPort-Farm. Hier wurden bereits erste Gesteinsformationen und Strukturen im Erdreich untersucht. Weitere Höhepunkte der Exkursion waren die Kinneyia-Strukturen in Haruchas und Neuras sowie die geologischen Formationen von Klein Gai-As und Swakopmund. Nach Besichtigung von Windhoek ging es nach 11 spannenden Tagen zurück nach Göttingen.

17.05.2012 Geologische Exkursion nach Namibia

Wissenschaftler der Abteilung Dynamik komplexer Fluide reisten im Mai 2012 nach Namibia, um geologische Strukturen zu erforschen. Nach Ankunft in Windhoek war unsere erste Station die BüllsPort-Farm. Hier wurden bereits erste Gesteinsformationen und Strukturen im Erdreich untersucht. Weitere Höhepunkte der Exkursion waren die Kinneyia-Strukturen in Haruchas und Neuras sowie die geologischen Formationen von Klein Gai-As und Swakopmund. Nach Besichtigung von Windhoek ging es nach 11 spannenden Tagen zurück nach Göttingen.

Das Projekttreffen des von BP Exploration Operating Company Ltd. geförderten Verbundes "ExploRe" fand vom 25.-27. April 2012 in Göttingen statt. Mehr als 40 Wissenschaftler aus England, den USA, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland diskutierten die neuesten Ergebnisse. Forscher aus der Abteilung DCF präsentierten Ihre Arbeiten aus dem Projekt "GeoMorph" (Göttingen exploration of Microscale oil reservoir physics).

27.04.2012 ExploRe Projekttreffen in Göttingen

Das Projekttreffen des von BP Exploration Operating Company Ltd. geförderten Verbundes "ExploRe" fand vom 25.-27. April 2012 in Göttingen statt. Mehr als 40 Wissenschaftler aus England, den USA, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland diskutierten die neuesten Ergebnisse. Forscher aus der Abteilung DCF präsentierten Ihre Arbeiten aus dem Projekt "GeoMorph" (Göttingen exploration of Microscale oil reservoir physics).
Das Göttinger Tageblatt stellt heute unter dem Thema "Max-Planck-Campus" die Abteilung Dynamik komplexer Fluide des MPI-DS vor. In Folge 11 der Serie werden die verschiedenen Forschungsthemen unserer Arbeitsgruppen erläutert. Zum Artikel

02.12.2011 Abteilung DCF im Göttinger Tageblatt vorgestellt

Das Göttinger Tageblatt stellt heute unter dem Thema "Max-Planck-Campus" die Abteilung Dynamik komplexer Fluide des MPI-DS vor. In Folge 11 der Serie werden die verschiedenen Forschungsthemen unserer Arbeitsgruppen erläutert. Zum Artikel

Die kleinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der 4. Klasse der Leinebergschule kamen heute zu Besuch um die Spielzeuge der großen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Instituts zu sehen. Da die Klasse nach dem Immersionsprinzip in Englisch unterrichtet wird war es auch kein Problem, sondern sehr interessant, dass Englisch hier am Institut die Umgangssprache ist.Nach einer Frühstückspause gab es einen kurzen, erfrischenden Einführungsvortrag über einige Fragen die in der Wissenschaft über die Welt gestellt werden, und dass unsere Wissenschaftler von überall auf der Welt herkommen (siehe Weltkarte). Danach gings in zwei Gruppen in die Labore. Nach einem Besuch im Laserlabor wurde in einer Google+-Session gezeigt, dass Laser wirklich Löcher in selbst gemalte Stapel von Papierblättern brennen können. Der Computertomograph half bei der Vorhersage welches Spielzeug sich nun wirklich im Überraschungsei befindet.

14.11.2011 Besuch der Leineberg Grundschule

Die kleinen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der 4. Klasse der Leinebergschule kamen heute zu Besuch um die Spielzeuge der großen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Instituts zu sehen. Da die Klasse nach dem Immersionsprinzip in Englisch unterrichtet wird war es auch kein Problem, sondern sehr interessant, dass Englisch hier am Institut die Umgangssprache ist.

Nach einer Frühstückspause gab es einen kurzen, erfrischenden Einführungsvortrag über einige Fragen die in der Wissenschaft über die Welt gestellt werden, und dass unsere Wissenschaftler von überall auf der Welt herkommen (siehe Weltkarte). Danach gings in zwei Gruppen in die Labore. Nach einem Besuch im Laserlabor wurde in einer Google+-Session gezeigt, dass Laser wirklich Löcher in selbst gemalte Stapel von Papierblättern brennen können. Der Computertomograph half bei der Vorhersage welches Spielzeug sich nun wirklich im Überraschungsei befindet.

Wissenschaftler der Abteilung "Dynamik komplexer Fluide" reisten am 28.-30. November 2011 nach Kopenhagen, um die neuesten Ergebnisse aus dem Projekt GeoMorph mit den Projektpartnern von BP aus Sunbury (UK), der Universität Twente (NL) und der Universität Kopenhagen (DK) zu diskutieren.

28.11.2011 Projekttreffen in Kopenhagen

Wissenschaftler der Abteilung "Dynamik komplexer Fluide" reisten am 28.-30. November 2011 nach Kopenhagen, um die neuesten Ergebnisse aus dem Projekt GeoMorph mit den Projektpartnern von BP aus Sunbury (UK), der Universität Twente (NL) und der Universität Kopenhagen (DK) zu diskutieren.
Am 11.11.11 um 11:11 Uhr wurde auf dem Dach des Instituts diese außergewöhnliche Zahl gefeiert.Ähnlichkeiten mit dem Elferrat und dem Beginn der Narrenzeit sind nur zufällig, aber keineswegs abwegig.

11.11.2011 11.11.11, 11:11

Am 11.11.11 um 11:11 Uhr wurde auf dem Dach des Instituts diese außergewöhnliche Zahl gefeiert.

Ähnlichkeiten mit dem Elferrat und dem Beginn der Narrenzeit sind nur zufällig, aber keineswegs abwegig.

Am Samstag den 5. November feierte das Max-Planck-Institut mit einem Tag der offenen Tür.
Zwischen 2700 und 3000 Menschen kamen und konnten sich auf anschauliche, interessante und kurzweilige Weise ein Bild von den vielen Forschungsthemen des MPI für Dynamik und Selbstorganisation, des MPI für biophysikalische Chemie und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung machen.
Beitrag der HNA
Beitrag des Göttinger Tageblatts

05.11.2011 Tag der offenen Tür am Samstag, 5. November 2011

Am Samstag den 5. November feierte das Max-Planck-Institut mit einem Tag der offenen Tür.

Zwischen 2700 und 3000 Menschen kamen und konnten sich auf anschauliche, interessante und kurzweilige Weise ein Bild von den vielen Forschungsthemen des MPI für Dynamik und Selbstorganisation, des MPI für biophysikalische Chemie und der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung machen.

Beitrag der HNA

Beitrag des Göttinger Tageblatts

Unsere Wissenschaftler sind üblicherweise in Laborkittel oder Jeans und Hemd gekleidet. Das ist natürlich preiswert und zweckmäßig, aber nicht sonderlich kleindsam. Dieser Anblick brachte zwei Forscherinnen der Gruppe Herminghaus auf eine Idee: Vielleicht, so dachten sich die beiden kühnen Frauen, wäre es möglich, gegen Ende des Sommers, solange es noch nicht zu kalt ist, optisch etwas mehr aus ihren Kollegen herauszuholen? Doch weil die beiden ihre Pappenheimer kennen, wussten sie, dass dies eine fast unlösbare Aufgabe ist. Macht nichts! Denn bei Max-Planck wird ohnehin nicht an Sachen geforscht, bei denen ein gut kalkulierbarer, schneller Gewinn zu erwarten ist. Hier werden dicke Bretter gebohrt, bei denen das Ergebnis ungewiss ist, und fast immer überraschend. Das passt doch!DurchführungSo kamen die beiden darauf, Ihre Kollegen zu einer 'formellen' Cocktailparty in Abendgarderobe auf die Dachterrasse des Instituts einzuladen und die Party nach dem Sonnenuntergang im Foyer weiterzuführen. Jeder, der mitmachen wolle, sollte einfach etwas mitbringen. Ein Ziel wurde gesetzt: Falls es gelänge, mindestens drei weitere Kollegen zu gewinnen, wäre man zu fünft, und das kann dann schon Party genannt werden. Aber weit gefehlt: Mehr als 20 gut gekleidete Gäste erschienen (s. Bild)! Da stehen nun die Wölfe im Schafspelz, in einer Weise, wie man sie noch nie gesehen hat. Es wurde allgemein befunden, dass auch Max-Plancker elegant sein können. Ungekrönter König des Abends war der aus Berlin stammende Wissenschaftler Martin Brinkmann im Smoking (Bildmitte mit Fliege), der nicht nur durch seine Kleidung bestach, sondern auch unter Beweis stellte, dass im Institut Persönlichkeiten arbeiten, welche auch Talent zum DJ besitzen. Weitere Akzente wurden von Eric Stellamanns gesetzt (im Bild vorne rechts), der im Stile Bertold Brechts mit Lederjacke erschien.NachleseTags darauf wurden die beiden Organisatorinnen mit verdientem Lob überschüttet. Die allgemeine Ansicht war, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft eine feine Sache seien. Die Nichtteilnehmer sahen die heiteren Bilder und fragten neugierig, wie es denn so gewesen ist. Die beste Antwort wird sein, an der nächsten Cocktailparty selbst teilzunehmen......

22.09.2011 Cocktailparty im neuen Gebäude

Unsere Wissenschaftler sind üblicherweise in Laborkittel oder Jeans und Hemd gekleidet. Das ist natürlich preiswert und zweckmäßig, aber nicht sonderlich kleindsam. Dieser Anblick brachte zwei Forscherinnen der Gruppe Herminghaus auf eine Idee: Vielleicht, so dachten sich die beiden kühnen Frauen, wäre es möglich, gegen Ende des Sommers, solange es noch nicht zu kalt ist, optisch etwas mehr aus ihren Kollegen herauszuholen? Doch weil die beiden ihre Pappenheimer kennen, wussten sie, dass dies eine fast unlösbare Aufgabe ist. Macht nichts! Denn bei Max-Planck wird ohnehin nicht an Sachen geforscht, bei denen ein gut kalkulierbarer, schneller Gewinn zu erwarten ist. Hier werden dicke Bretter gebohrt, bei denen das Ergebnis ungewiss ist, und fast immer überraschend. Das passt doch!

Durchführung

So kamen die beiden darauf, Ihre Kollegen zu einer 'formellen' Cocktailparty in Abendgarderobe auf die Dachterrasse des Instituts einzuladen und die Party nach dem Sonnenuntergang im Foyer weiterzuführen. Jeder, der mitmachen wolle, sollte einfach etwas mitbringen. Ein Ziel wurde gesetzt: Falls es gelänge, mindestens drei weitere Kollegen zu gewinnen, wäre man zu fünft, und das kann dann schon Party genannt werden. Aber weit gefehlt: Mehr als 20 gut gekleidete Gäste erschienen (s. Bild)! Da stehen nun die Wölfe im Schafspelz, in einer Weise, wie man sie noch nie gesehen hat. Es wurde allgemein befunden, dass auch Max-Plancker elegant sein können. Ungekrönter König des Abends war der aus Berlin stammende Wissenschaftler Martin Brinkmann im Smoking (Bildmitte mit Fliege), der nicht nur durch seine Kleidung bestach, sondern auch unter Beweis stellte, dass im Institut Persönlichkeiten arbeiten, welche auch Talent zum DJ besitzen. Weitere Akzente wurden von Eric Stellamanns gesetzt (im Bild vorne rechts), der im Stile Bertold Brechts mit Lederjacke erschien.

Nachlese

Tags darauf wurden die beiden Organisatorinnen mit verdientem Lob überschüttet. Die allgemeine Ansicht war, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft eine feine Sache seien. Die Nichtteilnehmer sahen die heiteren Bilder und fragten neugierig, wie es denn so gewesen ist. Die beste Antwort wird sein, an der nächsten Cocktailparty selbst teilzunehmen......
Im Zusammenhang mit der Göttinger Klangwoche im September 2011 fand am 19. September 2011 ein Konzert mit dem schweizer Naturtonmusiker Bardo Jäger im Foyer des Instituts statt.Neben Oberton-Gesängen von Bardo und interaktiven Kostproben klingender Bronze-Klangkörper (Gongs und Klangschalen, s. Bild), konnten Besucher und Mitarbeiter unter der Anleitung des Künstlers das Oberton-Singen selber erlernen.Das Konzert war für alle Teilnehmer ein erlebnisreiches Ereignis.

19.09.2011 Naturton-Konzert im Foyer

Im Zusammenhang mit der Göttinger Klangwoche im September 2011 fand am 19. September 2011 ein Konzert mit dem schweizer Naturtonmusiker Bardo Jäger im Foyer des Instituts statt.

Neben Oberton-Gesängen von Bardo und interaktiven Kostproben klingender Bronze-Klangkörper (Gongs und Klangschalen, s. Bild), konnten Besucher und Mitarbeiter unter der Anleitung des Künstlers das Oberton-Singen selber erlernen.

Das Konzert war für alle Teilnehmer ein erlebnisreiches Ereignis.
Zehn Mitarbeiter des Institutes, die meisten aus der Abteilung Herminghaus, unternahmen am 30./31 August eine geologische Exkursion nach Nordhessen. Die fachliche Leitung übernahmen der erfahrene Geologe Dr. Reinhold Wittig (Göttingen) sowie Dr. Heiner Heggemann (Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie). Unter ihrer Anleitung staunten die Wissenschaftler nicht schlecht über die Komplexität der beobachteten Phänomene und insbesondere über die vielfältigen Zusammenhänge zwischen der Dynamik komplexer Fluide und den beobachteten geologischen Strukturen.Korbacher SpalteEin erster Höhepunkt war der Besuch des Geoparks Korbacher Spalte. Dort wurden vor 300 Millionen Jahren Knochen insbesondere des säugetierähnlichen Reptils /Procynosuchus/ in eine Spalte gespült, wo sie bis heute überdauerten. Vergleiche hierzu Bild 1. Aus diesem Zeitalter (Zechstein) sind üblicherweise eher Spuren, aber nur wenige Knochen großer Wirbeltiere überliefert, daher wird dies als ein wichtiger Fund angesehen. Das Hereinspülen der Knochen in die Spalte ist der Grund dafür, dass die Zahl der gefundenen Knochen dort außerordentlich hoch ist, aber auch dafür, dass sich dort leider kein vollständiges Skelett finden lässt.KupferbergbauDes weiteren besuchte die Gruppe ein Kieswerk in der Nähe von Korbach, wo sich an den steilen Wänden, die durch den Abbau der Gesteine ergeben, die Gesteinsstruktur wunderbar verfolgen lässt. Vergleiche hierzu Bild 2. Die verschiedenen Schichten lassen sich mittels der modernen Geologie sehr detailliert erklären. Interessanterweise findet sich dort auch der sogenannte Kupferschiefer (Azurit und Cyanit), welcher bis ca. 1780 in Deutschland abgebaut wurde (auch der Vater von Martin Luther arbeitete als Bergmann im Kupferbergbau). Bei einem abschließenden Besuch im Heimatmuseum von Rotenburg/Fulda  überzeugten sich die Wissenschaftler davon, dass die damaligen Arbeitsbedingungen, bei denen die Bergleute ohne große Sicherheitsvorkehrungen, ohne Frischluft, sowie unter unzureichender Beleuchtung in der 0,5 Meter hohen Schicht arbeiteten, alles andere als komfortabel waren.GoldsucheDie Exkursion beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Beobachtung von geologischen Formationen. Auf Bild 3 ist zu erkennen, wie die Gruppe sich als Goldwäscher in eihnem kleinen Fluss am Fuße des Eisenberges betätigte. Und die Emotionen schlugen hoch als zum ersten Mal der Ruf "Gold!, Gold!" ertönte! In Bild 4 sind einige "Nuggets" abgebildet, deren Größe jedoch erahnen lässt, dass der Goldpreis noch etwas steigen muss, bevor sich die Goldsuche in diesem Gebiet wirklich lohnt. Vor Jahren arbeitete dort einmal ein professionelles Team von drei Goldsuchern mit voller Ausrüstung drei Tage lang. Die Ausbeute betrug nach damaligem Goldpreis nicht mehr als 80 Euro.UnterwasserlawinenEin beträchtlicher Teil der Gesteine im untersuchten Gebiet besteht aus sogenannten Turbiditen, die man vielleicht als "Unterwasserlawinen" bezeichnen könnte. In den Schelfmeeren (an den Rändern der Kontinente) befinden sich oft Gebiete mit recht großer Bodensteigung. Ein zufälliges Aufwirbeln des Bodens (etwa durch einen Fisch!) kann dort bedeutende Folgen haben: Die durch die Aufwirbelungen entstehende Suspension besitzt wegen des Sedimentgehalts eine etwas höhere Dichte als Wasser, so dass sie hangabwärts strömt. Die entstandene Strömung kann dann weiteres Sediment aufwirbeln, so dass ein sich selbst verstärkender Effekt entstehen kann. Hierbei können schließlich mehrere Kubikkilometer Gesteine in Bewegung gesetzt werden, welche dann in größeren Tiefen Schichten mit einer Dicke von über 10 cm über weite Flächen bilden. Diese Turbidite erzeugen charakteristische Strukturen, bei denen aufgrund der unterschiedlichen Sedimentationsgeschwindigkeit die gröberen Partikel eher und damit unterhalb der feineren Partikel abgelagert werden.Am Ende des zweiten Tages fuhr das Team zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken nach Göttingen zurück. Es wurde festgestellt, dass feuchte Granulate sowie Strömungen in eingeschränkten und porösen Geometrien, die Schwerpunkte in der Abteilung Herminghaus bilden, in der Geologie eine unentbehrliche Anwendung finden.

31.08.2011 Geologische Exkursion ins Ederseegebiet

Zehn Mitarbeiter des Institutes, die meisten aus der Abteilung Herminghaus, unternahmen am 30./31 August eine geologische Exkursion nach Nordhessen. Die fachliche Leitung übernahmen der erfahrene Geologe Dr. Reinhold Wittig (Göttingen) sowie Dr. Heiner Heggemann (Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie). Unter ihrer Anleitung staunten die Wissenschaftler nicht schlecht über die Komplexität der beobachteten Phänomene und insbesondere über die vielfältigen Zusammenhänge zwischen der Dynamik komplexer Fluide und den beobachteten geologischen Strukturen.

Korbacher Spalte

Ein erster Höhepunkt war der Besuch des Geoparks Korbacher Spalte. Dort wurden vor 300 Millionen Jahren Knochen insbesondere des säugetierähnlichen Reptils /Procynosuchus/ in eine Spalte gespült, wo sie bis heute überdauerten. Vergleiche hierzu Bild 1. Aus diesem Zeitalter (Zechstein) sind üblicherweise eher Spuren, aber nur wenige Knochen großer Wirbeltiere überliefert, daher wird dies als ein wichtiger Fund angesehen. Das Hereinspülen der Knochen in die Spalte ist der Grund dafür, dass die Zahl der gefundenen Knochen dort außerordentlich hoch ist, aber auch dafür, dass sich dort leider kein vollständiges Skelett finden lässt.

Kupferbergbau

Des weiteren besuchte die Gruppe ein Kieswerk in der Nähe von Korbach, wo sich an den steilen Wänden, die durch den Abbau der Gesteine ergeben, die Gesteinsstruktur wunderbar verfolgen lässt. Vergleiche hierzu Bild 2. Die verschiedenen Schichten lassen sich mittels der modernen Geologie sehr detailliert erklären. Interessanterweise findet sich dort auch der sogenannte Kupferschiefer (Azurit und Cyanit), welcher bis ca. 1780 in Deutschland abgebaut wurde (auch der Vater von Martin Luther arbeitete als Bergmann im Kupferbergbau). Bei einem abschließenden Besuch im Heimatmuseum von Rotenburg/Fulda  überzeugten sich die Wissenschaftler davon, dass die damaligen Arbeitsbedingungen, bei denen die Bergleute ohne große Sicherheitsvorkehrungen, ohne Frischluft, sowie unter unzureichender Beleuchtung in der 0,5 Meter hohen Schicht arbeiteten, alles andere als komfortabel waren.

Goldsuche

Die Exkursion beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Beobachtung von geologischen Formationen. Auf Bild 3 ist zu erkennen, wie die Gruppe sich als Goldwäscher in eihnem kleinen Fluss am Fuße des Eisenberges betätigte. Und die Emotionen schlugen hoch als zum ersten Mal der Ruf "Gold!, Gold!" ertönte! In Bild 4 sind einige "Nuggets" abgebildet, deren Größe jedoch erahnen lässt, dass der Goldpreis noch etwas steigen muss, bevor sich die Goldsuche in diesem Gebiet wirklich lohnt. Vor Jahren arbeitete dort einmal ein professionelles Team von drei Goldsuchern mit voller Ausrüstung drei Tage lang. Die Ausbeute betrug nach damaligem Goldpreis nicht mehr als 80 Euro.

Unterwasserlawinen

Ein beträchtlicher Teil der Gesteine im untersuchten Gebiet besteht aus sogenannten Turbiditen, die man vielleicht als "Unterwasserlawinen" bezeichnen könnte. In den Schelfmeeren (an den Rändern der Kontinente) befinden sich oft Gebiete mit recht großer Bodensteigung. Ein zufälliges Aufwirbeln des Bodens (etwa durch einen Fisch!) kann dort bedeutende Folgen haben: Die durch die Aufwirbelungen entstehende Suspension besitzt wegen des Sedimentgehalts eine etwas höhere Dichte als Wasser, so dass sie hangabwärts strömt. Die entstandene Strömung kann dann weiteres Sediment aufwirbeln, so dass ein sich selbst verstärkender Effekt entstehen kann. Hierbei können schließlich mehrere Kubikkilometer Gesteine in Bewegung gesetzt werden, welche dann in größeren Tiefen Schichten mit einer Dicke von über 10 cm über weite Flächen bilden. Diese Turbidite erzeugen charakteristische Strukturen, bei denen aufgrund der unterschiedlichen Sedimentationsgeschwindigkeit die gröberen Partikel eher und damit unterhalb der feineren Partikel abgelagert werden.

Am Ende des zweiten Tages fuhr das Team zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken nach Göttingen zurück. Es wurde festgestellt, dass feuchte Granulate sowie Strömungen in eingeschränkten und porösen Geometrien, die Schwerpunkte in der Abteilung Herminghaus bilden, in der Geologie eine unentbehrliche Anwendung finden.
Auf der Fachtagung "Gordon Research Conference on Soft Matter Far from Equilibrium" am Colby Sawyer College, New England, USA, (13.-19. August 2011) hat Shashi Thutupalli erneut einen Preis für das beste Poster mit dem Titel "Collective Behavior of Swimming Emulsions" gewonnen.

19.08.2011 Shashi Thutupalli bekommt Preis für das beste Poster auf der Gordon Research Konferenz

Auf der Fachtagung "Gordon Research Conference on Soft Matter Far from Equilibrium" am Colby Sawyer College, New England, USA, (13.-19. August 2011) hat Shashi Thutupalli erneut einen Preis für das beste Poster mit dem Titel "Collective Behavior of Swimming Emulsions" gewonnen.
Der Fachbeirat des MPI-DS kam zum dritten Mal zusammen, um das Institut bezüglich der wissenschaftlichen Tätigkeiten zu evaluieren. Neben zahlreichen Fachvorträgen aus den Abteilungen und MPI Forschergruppen waren eine Postersitzung sowie verschiedene Laborbesichtigunen auf dem Programm. Der Donnerstag stand im Zeichen von Diskussionen mit verschiedenen Teilnehmern. Am Freitag traf sich der Fachbeirat vor der Abreise zu einer internen Besprechung.

29.07.2011 Drittes Treffen des Fachbeirates (26.7.-29.7.2011)

Der Fachbeirat des MPI-DS kam zum dritten Mal zusammen, um das Institut bezüglich der wissenschaftlichen Tätigkeiten zu evaluieren. Neben zahlreichen Fachvorträgen aus den Abteilungen und MPI Forschergruppen waren eine Postersitzung sowie verschiedene Laborbesichtigunen auf dem Programm. Der Donnerstag stand im Zeichen von Diskussionen mit verschiedenen Teilnehmern. Am Freitag traf sich der Fachbeirat vor der Abreise zu einer internen Besprechung.
Heute wurde der Verein "FOKOS - Freunde der Forschung an komplexen Systemen" gegründet. Zweck des Vereins ist die Schaffung eines Forums für die wissenschaftliche Kommunikation auf dem Gebiet der Erforschung der Dynamik komplexer, selbstorganisierter Systeme. Ein Webauftritt dazu ist in Vorbereitung.

06.07.2011 Verein "FOKOS" gegründet

Heute wurde der Verein "FOKOS - Freunde der Forschung an komplexen Systemen" gegründet. Zweck des Vereins ist die Schaffung eines Forums für die wissenschaftliche Kommunikation auf dem Gebiet der Erforschung der Dynamik komplexer, selbstorganisierter Systeme. Ein Webauftritt dazu ist in Vorbereitung.
Katherine R. Thomas bekommt den Student Paper Prize der Polymer Physics Group des Institute of Physics mit ihrem Paper:
Katherine R. Thomas, Alexis Chenneviere, Günter Reiter, and Ullrich Steiner: "Nonequilibrium behavior of thin polymer films" Phys. Rev. E 83 (2011) 02180[Journal URL], [BibTeX]

22.06.2011 Katherine R. Thomas bekommt Student Paper Prize

Katherine R. Thomas bekommt den Student Paper Prize der Polymer Physics Group des Institute of Physics mit ihrem Paper:

Katherine R. Thomas, Alexis Chenneviere, Günter Reiter, and Ullrich Steiner:
"Nonequilibrium behavior of thin polymer films"
Phys. Rev. E 83 (2011) 02180
[Journal URL], [BibTeX]

Der Neubau des Instituts am Fassberg wurde am 6. Juni 2011 offiziell eingeweiht. Nach Ansprachen des geschäftsführenden Direktors Prof. Stephan Herminghaus, des Oberbürgermeisters Wolfgang Meyer, der Präsidentin der Universität Göttingen Prof. Ulrike Beisiegel und des Architekten Hansjochen Schwieger folgten ein Sektempfang sowie Instituts-Besichtigungen. Das Einweihungsfest klang am Abend nach einem gemütlichen Grill-Nachmittag aus. Das Göttinger Tageblatt berichtete. [Online Version]

06.06.2011 Offizielle Einweihung des Instituts-Neubaus am Fassberg

Der Neubau des Instituts am Fassberg wurde am 6. Juni 2011 offiziell eingeweiht. Nach Ansprachen des geschäftsführenden Direktors Prof. Stephan Herminghaus, des Oberbürgermeisters Wolfgang Meyer, der Präsidentin der Universität Göttingen Prof. Ulrike Beisiegel und des Architekten Hansjochen Schwieger folgten ein Sektempfang sowie Instituts-Besichtigungen. Das Einweihungsfest klang am Abend nach einem gemütlichen Grill-Nachmittag aus. Das Göttinger Tageblatt berichtete. [Online Version]

Im Rahmen eines Projekttreffens bei BP bei London machten Wissenschaftler der Abteilung „Dynamik komplexer Fluide“ am 25. Mai 2011 eine Exkusion an die Jurassic Coast, um sich mit geologischen Strukturen aus Sandstein, Lehm und Kalkstein vertraut zu machen.

25.05.2011 Exkursion nach Bridport an der Jurassic Coast, England

Im Rahmen eines Projekttreffens bei BP bei London machten Wissenschaftler der Abteilung „Dynamik komplexer Fluide“ am 25. Mai 2011 eine Exkusion an die Jurassic Coast, um sich mit geologischen Strukturen aus Sandstein, Lehm und Kalkstein vertraut zu machen.

Mit seinem Artikel „Roughness-induced non-wetting“ publiziert im Jahr 2000 in Europhys. Lett. 52, 165–170 (2000) wurde Stephan Herminghaus in die Liste der 40 meistzitierten Veröffentlichungen der Europhysics Letters der letzten 25 Jahre aufgenommen.
[Journal URL]

02.05.2011 Stephan Herminghaus ist Autor eines der meistzitierten Artikel in Europhysics Letters (EPL)

Mit seinem Artikel „Roughness-induced non-wetting“ publiziert im Jahr 2000 in Europhys. Lett. 52, 165–170 (2000) wurde Stephan Herminghaus in die Liste der 40 meistzitierten Veröffentlichungen der Europhysics Letters der letzten 25 Jahre aufgenommen.

[Journal URL]

Nun ist es soweit: Nach einer mehrwöchigen Phase wurde der Umzug des Instituts zum Fassberg abgeschlossen. Das Institut verfügt nunmehr über zwei Adressen: Am Fassberg 17 und Bunsenstrasse 10.

15.04.2011 Umzug zum Fassberg abgeschlossen

Nun ist es soweit: Nach einer mehrwöchigen Phase wurde der Umzug des Instituts zum Fassberg abgeschlossen. Das Institut verfügt nunmehr über zwei Adressen: Am Fassberg 17 und Bunsenstrasse 10.
In der Reihe „kluge Köpfe“ stellte die Deutsche Welle am 8. April 2011 Ilenia Battiato in einem Video vor. Das Wissenschaftsmagazin Projekt Zukunft zeigt Porträts ausländischer Spitzenforscher, die ihre Karrieren in Deutschland fortsetzen. Ilenia Battiato aus Italien forscht zur Zeit am MPI-DS in der Abteilung von Stephan Herminghaus.

08.04.2011 Ilenia Battiato als kluger Kopf bei der Deutschen Welle vorgestellt

In der Reihe „kluge Köpfe“ stellte die Deutsche Welle am 8. April 2011 Ilenia Battiato in einem Video vor. Das Wissenschaftsmagazin Projekt Zukunft zeigt Porträts ausländischer Spitzenforscher, die ihre Karrieren in Deutschland fortsetzen. Ilenia Battiato aus Italien forscht zur Zeit am MPI-DS in der Abteilung von Stephan Herminghaus.
Im Rahmen des „Dies Physicus“ am 14. Januar 2011 erhielt Franziska Glaßmeier zusammen mit ihrer Diplomurkunde den Dr. Berliner – Dr. Ungewitter – Preis der Fakultät für Physik der Universität Göttingen. Die Diplomarbeit zum Thema „Ein Billard-Modell für nasse, granulare Materie“ hat sie in der Gruppe “Prinzipien der Selbstorganisation“ bei apl. Prof. Dr. Jürgen Vollmer am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation durchgeführt.

14.01.2011 Franziska Glaßmeier bekommt Dr. Berliner – Dr. Ungewitter – Preis

Im Rahmen des „Dies Physicus“ am 14. Januar 2011 erhielt Franziska Glaßmeier zusammen mit ihrer Diplomurkunde den Dr. Berliner – Dr. Ungewitter – Preis der Fakultät für Physik der Universität Göttingen. Die Diplomarbeit zum Thema „Ein Billard-Modell für nasse, granulare Materie“ hat sie in der Gruppe “Prinzipien der Selbstorganisation“ bei apl. Prof. Dr. Jürgen Vollmer am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation durchgeführt.
Shashi Thutupalli gewann den Poster-Preis für sein Poster mit dem Titel "Collective Dynamics in Self Propelled Chemical Micro-oscillators" beim Herbstseminar für Nichtlineare Dynamik der Universität Bayreuth.

06.10.2010 Poster Prize for Shashi Thutupalli

Shashi Thutupalli gewann den Poster-Preis für sein Poster mit dem Titel "Collective Dynamics in Self Propelled Chemical Micro-oscillators" beim Herbstseminar für Nichtlineare Dynamik der Universität Bayreuth.
Dieses Jahr fand das Abteilungsretreat auf einem Segelboot statt. Die Fahrt ging von Kiel durch den Kanal nach Helgoland und dann nach Wilhelmshaven. Während des Tages wurde gesegelt, an Seilen gezogen, entspannt, Photos gemacht, und sich unterhalten, und am Abend wurden Vorträge gehalten und diskutiert, getanzt, Musik gemacht, und noch mehr diskutiert. Kommentar einer Teilnehmerin: "The biggest fun I ever had with clothes on!"

30.09.2010 Segelretreat

Dieses Jahr fand das Abteilungsretreat auf einem Segelboot statt. Die Fahrt ging von Kiel durch den Kanal nach Helgoland und dann nach Wilhelmshaven. Während des Tages wurde gesegelt, an Seilen gezogen, entspannt, Photos gemacht, und sich unterhalten, und am Abend wurden Vorträge gehalten und diskutiert, getanzt, Musik gemacht, und noch mehr diskutiert. Kommentar einer Teilnehmerin: "The biggest fun I ever had with clothes on!"

Die MS Wissenschaft, das Ausstellungsschiff von "Wissenschaft im Dialog", schwimmt wieder. In ihrem Bauch, vollbepack mit wissenschaftlichen Experimenten, ist diesmal auch ein Exponat des Max Planck Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, Abteilung Dynamik komplexer Fluide.
Passend zum Thema des Wissenschaftsjahres lautet das Motto dieses Jahr "Planet Energie". Auf ihrer Reise vom 18. Mai bis zum 7. Oktober wird die MS Wissenschaft 34 Städte in Deutschland und Österreich anlaufen und zum Experimentieren einladen. In Hannover beispielsweise kann sie vom  5. bis zum 7. Juli besucht werden.
Acht Ausstellungsbereiche werden Antworten auf die Frage nach der Energieversorgung der Zukunft geben:

Erneuerbare Energien
Biomasse – Energie, die nachwächst
Aus dem Atom – Energie aus der Kernspaltung
Das Feuer der Sonne – Energie durch Kernfusion
Millionen Jahre alt – Energie aus fossilen Brennstoffen
Speichern, steuern, transportieren – Energie managen
Clever ernten – neue Wege der Energiegewinnung
Intelligent sparen – effiziente Energienutzung

Unser Exponat entstammt dem Themenbereich der fossilen Brennstoffe. Es zeigt, wie Öl gefördert werden kann, wenn es nicht mehr von selbst aus dem Bohrloch sprudelt: Die Ausstellungsbesucher können Wasser in das Reservoir pumpen, und sehen, dass das Rohöl, genau so wie das Öl auf einer Zwiebelsuppe, nach oben steigt, und dann abgepumpt werden kann.   Weiterführende Links:
Homepage der MS Wissenschaft

18.05.2010 MS Wissenschaft

Die MS Wissenschaft, das Ausstellungsschiff von "Wissenschaft im Dialog", schwimmt wieder. In ihrem Bauch, vollbepack mit wissenschaftlichen Experimenten, ist diesmal auch ein Exponat des Max Planck Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, Abteilung Dynamik komplexer Fluide.

Passend zum Thema des Wissenschaftsjahres lautet das Motto dieses Jahr "Planet Energie". Auf ihrer Reise vom 18. Mai bis zum 7. Oktober wird die MS Wissenschaft 34 Städte in Deutschland und Österreich anlaufen und zum Experimentieren einladen. In Hannover beispielsweise kann sie vom  5. bis zum 7. Juli besucht werden.

Acht Ausstellungsbereiche werden Antworten auf die Frage nach der Energieversorgung der Zukunft geben:

  • Erneuerbare Energien
  • Biomasse – Energie, die nachwächst
  • Aus dem Atom – Energie aus der Kernspaltung
  • Das Feuer der Sonne – Energie durch Kernfusion
  • Millionen Jahre alt – Energie aus fossilen Brennstoffen
  • Speichern, steuern, transportieren – Energie managen
  • Clever ernten – neue Wege der Energiegewinnung
  • Intelligent sparen – effiziente Energienutzung

Unser Exponat entstammt dem Themenbereich der fossilen Brennstoffe. Es zeigt, wie Öl gefördert werden kann, wenn es nicht mehr von selbst aus dem Bohrloch sprudelt: Die Ausstellungsbesucher können Wasser in das Reservoir pumpen, und sehen, dass das Rohöl, genau so wie das Öl auf einer Zwiebelsuppe, nach oben steigt, und dann abgepumpt werden kann.

Weiterführende Links:

Homepage der MS Wissenschaft


Auch dieses Jahr haben wir beim Girls' Day mitgemacht. Diesmal haben wir aber ausschließlich Mädchen eingeladen, um ihnen in Ruhe die Möglichkeit zu geben unsere Wissenschaftlerinnen und ihre Arbeit kennen zu lernen.
Es gab wieder verschiedene Aktivitäten. Am Morgen konnte jedes Mädchen zwei Kurse besuchen:

Untersuchen wie Pflanzen ihre Blätter trocken halten und
ein Rechnerprogramm benutzen um die Entstehung von Mustern zu untersuchen, oder
eine eigene Webseite gestalten mit der HTML und
die Frage beantworten: warum sind die Nüsse immer oben im Müsli? Dazu gibt es sogar eine "Veröffentlichung"

Nach dem Mittagessen gab's dann wieder einen Lasten-Papierflieger-Wettbewerb, wobei der Flieger, der von den Siegerflugzeugen am weitesten flog 150 Büroklammern trug!
Am Ende konnten sich noch alle an der herrlichen Eiscreme stärken, die Sravanti und Anne mit flüssigem Stickstoff bereiteten. Lecker!

10.05.2010 Girls' Day

Auch dieses Jahr haben wir beim Girls' Day mitgemacht. Diesmal haben wir aber ausschließlich Mädchen eingeladen, um ihnen in Ruhe die Möglichkeit zu geben unsere Wissenschaftlerinnen und ihre Arbeit kennen zu lernen.

Es gab wieder verschiedene Aktivitäten. Am Morgen konnte jedes Mädchen zwei Kurse besuchen:

  • Untersuchen wie Pflanzen ihre Blätter trocken halten und
  • ein Rechnerprogramm benutzen um die Entstehung von Mustern zu untersuchen, oder
  • eine eigene Webseite gestalten mit der HTML und
  • die Frage beantworten: warum sind die Nüsse immer oben im Müsli? Dazu gibt es sogar eine "Veröffentlichung"

Nach dem Mittagessen gab's dann wieder einen Lasten-Papierflieger-Wettbewerb, wobei der Flieger, der von den Siegerflugzeugen am weitesten flog 150 Büroklammern trug!

Am Ende konnten sich noch alle an der herrlichen Eiscreme stärken, die Sravanti und Anne mit flüssigem Stickstoff bereiteten. Lecker!

Das Institut wächst, und somit auch die Anforderungen an die Webseite. Daher haben wir beschlossen auf das Content Management System Typo3 umzustellen. Gleichzeitig erfolgte ein komplettes Redesign mit neuer Optik und Struktur.Um die Neuigkeit bekannt zu machen gab's wie beim letzten Launch der Webseite auch diesmal die Postkarten in den Göttinger Pubs und Restaurants.

29.10.2009 Umstellung der Webseite auf Typo3

Das Institut wächst, und somit auch die Anforderungen an die Webseite. Daher haben wir beschlossen auf das Content Management System Typo3 umzustellen. Gleichzeitig erfolgte ein komplettes Redesign mit neuer Optik und Struktur.

Um die Neuigkeit bekannt zu machen gab's wie beim letzten Launch der Webseite auch diesmal die Postkarten in den Göttinger Pubs und Restaurants.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier besuchte am 8. August 2009 unser Institut sowie das MPI für Biophysikalische Chemie. Sein besonderes Interesse galt sowohl den bahnbrechenden Entwicklungen auf dem Gebiet der optischen Mikroskopie in der Gruppe um Prof. Stefan Hell, als auch dem kürzlich unter Leitung von Prof. Eberhard Bodenschatz in Betrieb gegangenen Windkanal. Dieser bietet als weltweit einziger Ort die Möglichkeit, Turbulenzen mit der für Wetterphänomene typischen Stärke künstlich zu erzeugen und zu untersuchen. Er wird somit maßgeblich zur Verbesserung der Weltklimaprognosen beitragen.

08.08.2009 Bundesminister Steinmeier besucht das Institut

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier besuchte am 8. August 2009 unser Institut sowie das MPI für Biophysikalische Chemie. Sein besonderes Interesse galt sowohl den bahnbrechenden Entwicklungen auf dem Gebiet der optischen Mikroskopie in der Gruppe um Prof. Stefan Hell, als auch dem kürzlich unter Leitung von Prof. Eberhard Bodenschatz in Betrieb gegangenen Windkanal. Dieser bietet als weltweit einziger Ort die Möglichkeit, Turbulenzen mit der für Wetterphänomene typischen Stärke künstlich zu erzeugen und zu untersuchen. Er wird somit maßgeblich zur Verbesserung der Weltklimaprognosen beitragen.


Auch dieses Jahr hat sich das Max Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation am Girls'Day beteiligt.Die offizielle Seite ist unter http://www.girls-day.de zu finden.
Alle 24 angebotenen Plätze wurden angenommen. Das Programm war auch sehr interessant und abwechslungsreich:

In der Mechanikwerkstatt konnten ein Kerzenständer und ein Flaschenöffner gefertigt werden
In der Elektronikwerkstatt wurde ein Flip Flop gelötet
In der Abteilung Herminghaus wurden Überraschungseier geröntgt und die Geschwindigkeit des eigenen Karate-Faustschlags mit der Hochgeschwindigkeitskamera ermittelt
Dann gabs ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine
Danach konnten noch Buttons hergestellt werden
Oder es konnte an einem Papierfliegerwettbewerb telgenommen werden. Dabei sollten möglichst viele Büroklammern mit dem selbstgebauten Flieger aus einem einzigen DinA4-Blatt über eine gewisse Distanz gebracht werden. Kaum zu glauben, aber das Siegermodell brachte es auf 102 Büroklammern!

Alle Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler, und auch alle Betreuerinnen und Betreuer eine Menge Spaß.

23.04.2009 Girls Day

Auch dieses Jahr hat sich das Max Planck Institut für Dynamik und Selbstorganisation am Girls'Day beteiligt.
Die offizielle Seite ist unter http://www.girls-day.de zu finden.

Alle 24 angebotenen Plätze wurden angenommen. Das Programm war auch sehr interessant und abwechslungsreich:

  • In der Mechanikwerkstatt konnten ein Kerzenständer und ein Flaschenöffner gefertigt werden
  • In der Elektronikwerkstatt wurde ein Flip Flop gelötet
  • In der Abteilung Herminghaus wurden Überraschungseier geröntgt und die Geschwindigkeit des eigenen Karate-Faustschlags mit der Hochgeschwindigkeitskamera ermittelt
  • Dann gabs ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine
  • Danach konnten noch Buttons hergestellt werden
  • Oder es konnte an einem Papierfliegerwettbewerb telgenommen werden. Dabei sollten möglichst viele Büroklammern mit dem selbstgebauten Flieger aus einem einzigen DinA4-Blatt über eine gewisse Distanz gebracht werden. Kaum zu glauben, aber das Siegermodell brachte es auf 102 Büroklammern!

Alle Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler, und auch alle Betreuerinnen und Betreuer eine Menge Spaß.

Contrapunctus super S-F-B   Im Januar gelangte ein musikhistorisch interessantes Dokument in meine Hände, das ich den Besuchern unserer Webseite nicht vorenthalten möchte, da es doch entfernt mit unserer Arbeit zu tun hat. Nach dem Fall der Mauer 1989 hatte ich gelegentlich Kontakt zu einem Cousin in der ehemaligen DDR, der heute Dozent an der musikwissenschaftlichen Fakultät an der FU Berlin ist. Als Universitätskollegen sprachen wir damals öfter über die verschiedenen Forschungsförderungsmodelle in beiden Teilen Deutschlands. Besonders intensiv diskutierten wir die bedeutende Rolle, die die von der DFG finanzierten Sonderforschungsbereiche (SFB) spielen, die ja auch für uns Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft in unseren Kooperationen mit Universitäten eine herausragende Stellung einnehmen. Seither ist das Thema SFB ein Muss bei unseren gelegentlichen Zusammentreffen.   Im letzten Jahr nun hat mein Cousin im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Bach-Familie herausbekommen, dass Johann Sebastian Bach im Jahre 1718 auf einer Reise, die ihn u.a. nach Schwerin und Neustrelitz führte, eine bis dato unbekannte Liaison mit der jungen Frau eines wohlhabenden Kaufmanns (Johann Friedrich Sachsse, ?-1754) gehabt haben muss. Aus dieser ging ein Sohn mit Namen Sebastian Friedemann hervor, der am 23. Juni 1719 in Pasewalk (Ueckermark) geboren wurde. Wie der leibliche Vater mit einem außergewöhnlichen musikalischen Talent ausgestattet, wurde er später zunächst Organist in seiner Geburtsstadt an der dortigen Nikolaikirche, später Kantor und Organist an der Stadtkirche zu Neustrelitz unmittelbar nach deren Gründung im Jahre 1768. Um die gute Erbschaft des unehelichen Kindes nicht zu gefährden, hat ihn seine Mutter erst deutlich nach dem Tode ihres (offenbar ahnungslosen) Ehemanns im Geheimen über seine wahre Identität aufgeklärt. Dies geht aus einem Briefwechsel zwischen Mutter und Sohn hervor. Sebastian Friedemann muß tief bewegt gewesen sein, denn er kannte die Arbeiten seines Kollegen Johann Sebastian Bach natürlich gut und schätzte sie außerordentlich. Jedenfalls hat er, dem Geist seiner Zeit folgend, anläßlich dieser Wendung eine Rätselkomposition geschaffen: es handelt sich um eine Fuge über die Tonfolge S-F-B (Sebastian Friedemann Bach), also seine 'eigentlichen' Initialen! Der in stilistischer Anlehnung an Johann Sebastian Bach gehaltene "Contrapunctus super S. F. B." entstand wahrscheinlich im Jahre 1757.   Von der Gleichheit der Akronyme für "Sebastian Friedemann Bach" und "Sonderforschungsbereich" amüsiert, schickte mir mein Cousin eine Fotokopie des Stückes zu (Ein sonderbarer Zufall war ihm dabei garnicht aufgefallen: das Thema der Fuge setzt nach dem Themenkopf S-F-B mit den Tönen D-F-G fort!). Da die Schrift von Sebastian Friedemann Sachsse alias Bach recht gut leserlich ist, war es für mich kein Problem, das Stück in den Noteneditor capella einzugeben und so in ein gutes Druckbild zu bringen. Dieser Editor ermöglicht zudem das Exportieren als MIDI-file und damit das Abspielen der Musik direkt am Computer. Wenn auch die Tonqualität der vom Rechner erzeugten Klänge natürlich zu wünschen übrig läßt, musste ich beim Hören doch schmunzeln, denn mit etwas Phantasie konnte ich die Dramatik der Einrichtung des ersten SFB's 'hineinhören', an dem ich aktiv mitgewirkt hatte: das etwas naive erste Zusammenfinden unter einem gemeinsamen Thema, die unangenehmen Fragen der Gutachter beim Beratungsgespräch (erste Engführung), die Ratlosigkeit danach, das neue Mut Fassen zum Hauptantrag, die feierliche Begehung (choralartige Durchführung) und schließlich die erleichterte Hinwendung zum fröhlichen Forschen! Ist es nicht eine Ironie der Musikgeschichte, dass dieses Kuriosum pünktlich zum 40. Jubuiläum des Förderinstruments SFB aufgetaucht ist?   Stephan Herminghaus  4/2009   Downloads

MP3-Datei des Stückes
Notenblätter des Stückes (pdf) 

01.04.2009 40 Jahre Sonderforschungsbereiche

Contrapunctus super S-F-B

Im Januar gelangte ein musikhistorisch interessantes Dokument in meine Hände, das ich den Besuchern unserer Webseite nicht vorenthalten möchte, da es doch entfernt mit unserer Arbeit zu tun hat. Nach dem Fall der Mauer 1989 hatte ich gelegentlich Kontakt zu einem Cousin in der ehemaligen DDR, der heute Dozent an der musikwissenschaftlichen Fakultät an der FU Berlin ist. Als Universitätskollegen sprachen wir damals öfter über die verschiedenen Forschungsförderungsmodelle in beiden Teilen Deutschlands. Besonders intensiv diskutierten wir die bedeutende Rolle, die die von der DFG finanzierten Sonderforschungsbereiche (SFB) spielen, die ja auch für uns Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft in unseren Kooperationen mit Universitäten eine herausragende Stellung einnehmen. Seither ist das Thema SFB ein Muss bei unseren gelegentlichen Zusammentreffen.

Im letzten Jahr nun hat mein Cousin im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Bach-Familie herausbekommen, dass Johann Sebastian Bach im Jahre 1718 auf einer Reise, die ihn u.a. nach Schwerin und Neustrelitz führte, eine bis dato unbekannte Liaison mit der jungen Frau eines wohlhabenden Kaufmanns (Johann Friedrich Sachsse, ?-1754) gehabt haben muss. Aus dieser ging ein Sohn mit Namen Sebastian Friedemann hervor, der am 23. Juni 1719 in Pasewalk (Ueckermark) geboren wurde. Wie der leibliche Vater mit einem außergewöhnlichen musikalischen Talent ausgestattet, wurde er später zunächst Organist in seiner Geburtsstadt an der dortigen Nikolaikirche, später Kantor und Organist an der Stadtkirche zu Neustrelitz unmittelbar nach deren Gründung im Jahre 1768. Um die gute Erbschaft des unehelichen Kindes nicht zu gefährden, hat ihn seine Mutter erst deutlich nach dem Tode ihres (offenbar ahnungslosen) Ehemanns im Geheimen über seine wahre Identität aufgeklärt. Dies geht aus einem Briefwechsel zwischen Mutter und Sohn hervor. Sebastian Friedemann muß tief bewegt gewesen sein, denn er kannte die Arbeiten seines Kollegen Johann Sebastian Bach natürlich gut und schätzte sie außerordentlich. Jedenfalls hat er, dem Geist seiner Zeit folgend, anläßlich dieser Wendung eine Rätselkomposition geschaffen: es handelt sich um eine Fuge über die Tonfolge S-F-B (Sebastian Friedemann Bach), also seine 'eigentlichen' Initialen! Der in stilistischer Anlehnung an Johann Sebastian Bach gehaltene "Contrapunctus super S. F. B." entstand wahrscheinlich im Jahre 1757.

Von der Gleichheit der Akronyme für "Sebastian Friedemann Bach" und "Sonderforschungsbereich" amüsiert, schickte mir mein Cousin eine Fotokopie des Stückes zu (Ein sonderbarer Zufall war ihm dabei garnicht aufgefallen: das Thema der Fuge setzt nach dem Themenkopf S-F-B mit den Tönen D-F-G fort!). Da die Schrift von Sebastian Friedemann Sachsse alias Bach recht gut leserlich ist, war es für mich kein Problem, das Stück in den Noteneditor capella einzugeben und so in ein gutes Druckbild zu bringen. Dieser Editor ermöglicht zudem das Exportieren als MIDI-file und damit das Abspielen der Musik direkt am Computer. Wenn auch die Tonqualität der vom Rechner erzeugten Klänge natürlich zu wünschen übrig läßt, musste ich beim Hören doch schmunzeln, denn mit etwas Phantasie konnte ich die Dramatik der Einrichtung des ersten SFB's 'hineinhören', an dem ich aktiv mitgewirkt hatte: das etwas naive erste Zusammenfinden unter einem gemeinsamen Thema, die unangenehmen Fragen der Gutachter beim Beratungsgespräch (erste Engführung), die Ratlosigkeit danach, das neue Mut Fassen zum Hauptantrag, die feierliche Begehung (choralartige Durchführung) und schließlich die erleichterte Hinwendung zum fröhlichen Forschen! Ist es nicht eine Ironie der Musikgeschichte, dass dieses Kuriosum pünktlich zum 40. Jubuiläum des Förderinstruments SFB aufgetaucht ist?

Stephan Herminghaus
4/2009

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Thomas Pfohl ist mit dem diesjährigen Physikpreis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am 22.November in der Aula der Georgia Augusta statt.

22.11.2008 Thomas Pfohl erhält Physikpreis

Thomas Pfohl ist mit dem diesjährigen Physikpreis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am 22.November in der Aula der Georgia Augusta statt.
Thomas Pfohl hat den Ruf auf eine Assistenzprofessur für Biophysikalische Chemie an der Universität Basel (CH) angenommen.

01.11.2008 Thomas Pfohl nimmt Ruf auf Assistenzprofessur an

Thomas Pfohl hat den Ruf auf eine Assistenzprofessur für Biophysikalische Chemie an der Universität Basel (CH) angenommen.
Unsere Wissenschaftler kommen einer neuer Bindungsart von Wasser auf die Spur.

19.09.2008 Eine Frage der Anziehung

Unsere Wissenschaftler kommen einer neuer Bindungsart von Wasser auf die Spur.

04.09.2008 Herbstfest 2008

Axel Fingerle ist für seine Dissertation "Entropy, Prodution and Phase Transitons far from Equilbrium with Emphasis on Wet Granular Matter" mit dem Berliner-Ungewitter-Preis der Universität Göttingen für hervorragende Promotionen ausgezeichnet worden.

14.07.2008 Axel Fingerle erhält Dr. Berliner- Dr. Ungewitter-Preis

Axel Fingerle ist für seine Dissertation "Entropy, Prodution and Phase Transitons far from Equilbrium with Emphasis on Wet Granular Matter" mit dem Berliner-Ungewitter-Preis der Universität Göttingen für hervorragende Promotionen ausgezeichnet worden.
Es ist eine Jahrhunderte alte Tradition, dass die (Druck-)Fahnen an einem Tag im Jahr zusammen mit den Socken der Galeerensklaven gezeigt werden, um die unglückliche Schicksale der Träger öffentlich zu machen (das sogenannte Row-Set). Dies ist eine der gefeierten Ergebnisse, die die Gemeinheit im Jahr 1818 im Rahmen der berühmten Verhandlungen mit Napolen I. sicherstellen konnte.

01.04.2008 Alte Tradition

Es ist eine Jahrhunderte alte Tradition, dass die (Druck-)Fahnen an einem Tag im Jahr zusammen mit den Socken der Galeerensklaven gezeigt werden, um die unglückliche Schicksale der Träger öffentlich zu machen (das sogenannte Row-Set). Dies ist eine der gefeierten Ergebnisse, die die Gemeinheit im Jahr 1818 im Rahmen der berühmten Verhandlungen mit Napolen I. sicherstellen konnte.
Göttinger Max-Planck-Forscher gewinnen tiefe Einblicke in die komplexe Struktur feuchter Granulate
Wer sich am Strand an der Bildhauerei mit feuchtem Sand versucht, braucht einiges an Geschicklichkeit und Phantasie, aber kein Rezeptbuch: Der Wassergehalt ist nämlich für die mechanischen Eigenschaften des Sandes weitgehend unwichtig. Diese Beobachtung, die auch genauen Messungen im Labor standhält, lässt Forscher rätseln. Denn schon bei einem Gehalt von nur etwa drei Prozent bildet die Flüssigkeit im Innern des Gefüges eine hochkomplexe Struktur. Dennoch bleibt die mechanische Steifigkeit des nassen Sandes in einem Feuchtigkeitsbereich von weniger als einem bis weit über zehn Prozent praktisch konstant, obwohl sich die flüssige Struktur in seinem Innern enorm verändert. Forscher am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, der "Australia National University" in Canberra, der Universität Erlangen, sowie dem ESRF in Grenoble haben deshalb die flüssigen Strukturen in feuchten Granulaten mittels Röntgen-Mikrotomographie untersucht und dabei ihre Gesetzmäßigkeit entschlüsselt (Nature Materials, Online-Veröffentlichung am 10.2.2008).
Die Röntgen-Mikrotomographie ist in der Medizin auch unter dem Begriff Computertomographie bekannt. Wissenschaftler durchstrahlen dabei ein Objekt aus verschiedenen Winkeln mit Röntgenstrahlen und erstellen ein Schattenbild ähnlich einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme. Ein Computer wertet alle diese Bilder aus und ermittelt, welche dreidimensionale Struktur das Objekt haben muss, um diese Schattenbilder zu erzeugen. Wenn Wissenschaftler dabei eine brillante Röntgenquelle nutzen, wie etwa die Synchrotron-Strahlungsquelle am ESRF in Grenoble, entstehen auf diese Weise Computertomographien mit einer Auflösung von wenigen Tausendstel Millimetern. Das ist genug, um die winzigen und dabei hochkomplexen flüssigen Strukturen aufzulösen, die sich in einem feuchten Granulat bilden, wie beispielsweise im Innern einer Sandburg.
 Abb. Die Röntgen-Mikrotomographie eines Flüssigkeitsclusters in einer dichten Schüttung aus Glaskugeln (Durchmesser der Kugeln etwa 0,8 Millimeter)  Bild: Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Was Forscher zu sehen bekommen, ist zunächst verblüffend: Die Flüssigkeit durchsetzt das Granulat keineswegs vollständig, verdrängt also nicht die Luft aus den Zwischenräumen. Vielmehr entsteht ein filigranes Gebilde, in dem Flüssigkeit, Körner und Luft gleichermaßen nebeneinander bestehen. Der Grund hierfür ist recht leicht zu verstehen: Da die Flüssigkeit die Körner benetzt (sonst könnte man sie überhaupt nicht in das Granulat hineinbringen), möchte sie sich mit möglichst viel 'Korn' umgeben. Das geht am besten an den Kontaktstellen, an denen sich zwei Körner berühren. Der 'leere' Raum dazwischen ist für die Flüssigkeit relativ unattraktiv und füllt sich mit Luft.
Als die Göttinger Wissenschaftler nun die Geometrie dieser filigranen flüssigen Gebilde genauer untersuchten, stellten sie fest, dass sie nicht nur alle den gleichen Druck haben, sondern dass dieser auch unabhängig vom Flüssigkeitsgehalt sein muss. Dies ist der Schlüssel zu der universellen Steifigkeit des Materials: Der gleiche Druck entspricht einer gleichen Kraft im Inneren und führt somit zu gleichen mechanischen Eigenschaften des feuchten Granulats. "Diese Eigenschaften sind nicht nur beim Bau von Sandburgen entscheidend", erklärt Stephan Herminghaus, der Leiter der Studie. "Sie sind für die Pharma- und Lebensmittelindustrie ebenso relevant wie für das Verständnis mancher Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Erdrutsche: Denn überall dort hat man es mit feuchten Granulaten zu tun, deren mechanische Eigenschaften wir nun besser verstehen."
Originalveröffentlichung:
M. Scheel, R. Seemann, M. Brinkmann, S. Herminghaus, M. Di Michiel, B. Breidenbach, and A. Sheppard:  “Morphological Clues to wet granular pile stability”  Nature Materials 7 (2008) 189  [Journal URL]   Kontakt:   Prof. Dr. Ralf Seemann    Dr. Martin Brinkmann  Prof. Dr. Stephan Herminghaus

10.02.2008 Warum kann jeder Sandburgen bauen?

Göttinger Max-Planck-Forscher gewinnen tiefe Einblicke in die komplexe Struktur feuchter Granulate

Wer sich am Strand an der Bildhauerei mit feuchtem Sand versucht, braucht einiges an Geschicklichkeit und Phantasie, aber kein Rezeptbuch: Der Wassergehalt ist nämlich für die mechanischen Eigenschaften des Sandes weitgehend unwichtig. Diese Beobachtung, die auch genauen Messungen im Labor standhält, lässt Forscher rätseln. Denn schon bei einem Gehalt von nur etwa drei Prozent bildet die Flüssigkeit im Innern des Gefüges eine hochkomplexe Struktur. Dennoch bleibt die mechanische Steifigkeit des nassen Sandes in einem Feuchtigkeitsbereich von weniger als einem bis weit über zehn Prozent praktisch konstant, obwohl sich die flüssige Struktur in seinem Innern enorm verändert. Forscher am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, der "Australia National University" in Canberra, der Universität Erlangen, sowie dem ESRF in Grenoble haben deshalb die flüssigen Strukturen in feuchten Granulaten mittels Röntgen-Mikrotomographie untersucht und dabei ihre Gesetzmäßigkeit entschlüsselt (Nature Materials, Online-Veröffentlichung am 10.2.2008).

Die Röntgen-Mikrotomographie ist in der Medizin auch unter dem Begriff Computertomographie bekannt. Wissenschaftler durchstrahlen dabei ein Objekt aus verschiedenen Winkeln mit Röntgenstrahlen und erstellen ein Schattenbild ähnlich einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme. Ein Computer wertet alle diese Bilder aus und ermittelt, welche dreidimensionale Struktur das Objekt haben muss, um diese Schattenbilder zu erzeugen. Wenn Wissenschaftler dabei eine brillante Röntgenquelle nutzen, wie etwa die Synchrotron-Strahlungsquelle am ESRF in Grenoble, entstehen auf diese Weise Computertomographien mit einer Auflösung von wenigen Tausendstel Millimetern. Das ist genug, um die winzigen und dabei hochkomplexen flüssigen Strukturen aufzulösen, die sich in einem feuchten Granulat bilden, wie beispielsweise im Innern einer Sandburg.


Abb. Die Röntgen-Mikrotomographie eines Flüssigkeitsclusters in einer dichten Schüttung aus Glaskugeln (Durchmesser der Kugeln etwa 0,8 Millimeter)
Bild: Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Was Forscher zu sehen bekommen, ist zunächst verblüffend: Die Flüssigkeit durchsetzt das Granulat keineswegs vollständig, verdrängt also nicht die Luft aus den Zwischenräumen. Vielmehr entsteht ein filigranes Gebilde, in dem Flüssigkeit, Körner und Luft gleichermaßen nebeneinander bestehen. Der Grund hierfür ist recht leicht zu verstehen: Da die Flüssigkeit die Körner benetzt (sonst könnte man sie überhaupt nicht in das Granulat hineinbringen), möchte sie sich mit möglichst viel 'Korn' umgeben. Das geht am besten an den Kontaktstellen, an denen sich zwei Körner berühren. Der 'leere' Raum dazwischen ist für die Flüssigkeit relativ unattraktiv und füllt sich mit Luft.

Als die Göttinger Wissenschaftler nun die Geometrie dieser filigranen flüssigen Gebilde genauer untersuchten, stellten sie fest, dass sie nicht nur alle den gleichen Druck haben, sondern dass dieser auch unabhängig vom Flüssigkeitsgehalt sein muss. Dies ist der Schlüssel zu der universellen Steifigkeit des Materials: Der gleiche Druck entspricht einer gleichen Kraft im Inneren und führt somit zu gleichen mechanischen Eigenschaften des feuchten Granulats. "Diese Eigenschaften sind nicht nur beim Bau von Sandburgen entscheidend", erklärt Stephan Herminghaus, der Leiter der Studie. "Sie sind für die Pharma- und Lebensmittelindustrie ebenso relevant wie für das Verständnis mancher Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Erdrutsche: Denn überall dort hat man es mit feuchten Granulaten zu tun, deren mechanische Eigenschaften wir nun besser verstehen."

Originalveröffentlichung:

M. Scheel, R. Seemann, M. Brinkmann, S. Herminghaus, M. Di Michiel, B. Breidenbach, and A. Sheppard:
“Morphological Clues to wet granular pile stability”
Nature Materials 7 (2008) 189
[Journal URL]

Kontakt:
Prof. Dr. Ralf Seemann
Dr. Martin Brinkmann
Prof. Dr. Stephan Herminghaus

Klaus Röller und Axel Fingerle erhielten für ihre Arbeit, "Efficent Simulation Techniques for Dry and Wet Granular Matter", den Heinz Billing Preis 2007 der Universität Göttingen.

11.07.2007 Klaus Röller und Axel Fingerle erhalten Heinz Billing Preis

Klaus Röller und Axel Fingerle erhielten für ihre Arbeit, "Efficent Simulation Techniques for Dry and Wet Granular Matter", den Heinz Billing Preis 2007 der Universität Göttingen.
Ralf Seemann hat den Ruf auf eine Professur für Experimentelle Physik an der Universität des Saarlandes angenommen.

03.09.2007 Ralf Seemann nimmt Ruf an

Ralf Seemann hat den Ruf auf eine Professur für Experimentelle Physik an der Universität des Saarlandes angenommen.
Dr. Sarah Köster hat die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck Gesellschaft verliehen bekommen.

27.06.2007 Sarah Köster bekommt Otto-Hahn-Medallie verliehen

Dr. Sarah Köster hat die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck Gesellschaft verliehen bekommen.
Dr. Zeina Khan hat von der Alexander von Humboldt - Stiftung einen Forschungsstipendium erhalten.

05.03.2007 Zeina Khan erhält Forschungsstipendium

Dr. Zeina Khan hat von der Alexander von Humboldt - Stiftung einen Forschungsstipendium erhalten.
Holger Stark hat den Ruf auf eine Professur für Theoretische Physik an der TU Berlin (Nachfolge Hess) angenommen.

14.02.2007 Holger Stark nimmt Ruf an TU Berlin an

Holger Stark hat den Ruf auf eine Professur für Theoretische Physik an der TU Berlin (Nachfolge Hess) angenommen.
Sarah Köster erhält den Berliner-Ungewitter Preis der Universität Göttingen als Würdigung ihrer herausragenden Promotion mit dem Titel "Biological matter in microfluidic environment - from single molecules to self-assembly"

23.01.2007 Sarah Köster erhält Berliner-Ungewitter-Preis

Sarah Köster erhält den Berliner-Ungewitter Preis der Universität Göttingen als Würdigung ihrer herausragenden Promotion mit dem Titel "Biological matter in microfluidic environment - from single molecules to self-assembly"

13.10.2006 Herbstfest 2006

During the winter term, Stephan Herminghaus has been appointed as a guest professor of Université Paris VI, at the Institut Pierre et Marie Curie, hosted by Prof. F. Brochard. The appointment was started with a one month stay at the Paris institute, where some joint work on Nucleation and Dewetting was completed (S. Herminghaus and F. Brochard-Wyart, 'Dewetting through nucleation', Comptes Rendus Physique 7 (2006) 1073-1081).   It is interesting to contemplate about the combinatorics of the wrought-iron window balustrade ornaments. Given the complexity many of them exhibit, one may estimate that it is well possible that there is not a single duplicate (aside from those at the same house, of course) among all of the mid-nineteenth century Paris as designed by Haussmann in the typical renowned style. I do not know if somebody investigated this seriously. Most probably so!   The elevator is quite expensive, so I decided to walk up. Unfortunately, you cannot go all the way up! The stairs ends at the second platform, and the elevator from there to the top does not only ask for exactly the same price as the one from the bottom, but the queues are also just as long. I decided to go down again, but the view was nice on platform two, already!   I just love the architecture of this city! The sublime balance between regularity and variety makes it all so pleasant; and sometimes you think you can feel that the rock they built it all from comes directly from the place. It all adds up to that awe-inspiring optical harmony. But, of course, you can read all that in the tons of books which have been written before by much more educated persons than me.   Yes, this is point zero! You find it in front of famous Nôtre Dame, on the Ile de la Cité. It is not quite the axle of the earth, nor the point where the big bang was ignited, but it is, after all, the point from which the kilometers on all french long distance roads are measured.   See below a few scans from Stephan's Moleskine:

01.09.2006 Forschungsaufenthalt am Institut Curie, Paris

During the winter term, Stephan Herminghaus has been appointed as a guest professor of Université Paris VI, at the Institut Pierre et Marie Curie, hosted by Prof. F. Brochard. The appointment was started with a one month stay at the Paris institute, where some joint work on Nucleation and Dewetting was completed (S. Herminghaus and F. Brochard-Wyart, 'Dewetting through nucleation', Comptes Rendus Physique 7 (2006) 1073-1081).

It is interesting to contemplate about the combinatorics of the wrought-iron window balustrade ornaments. Given the complexity many of them exhibit, one may estimate that it is well possible that there is not a single duplicate (aside from those at the same house, of course) among all of the mid-nineteenth century Paris as designed by Haussmann in the typical renowned style. I do not know if somebody investigated this seriously. Most probably so!

The elevator is quite expensive, so I decided to walk up. Unfortunately, you cannot go all the way up! The stairs ends at the second platform, and the elevator from there to the top does not only ask for exactly the same price as the one from the bottom, but the queues are also just as long. I decided to go down again, but the view was nice on platform two, already!

I just love the architecture of this city! The sublime balance between regularity and variety makes it all so pleasant; and sometimes you think you can feel that the rock they built it all from comes directly from the place. It all adds up to that awe-inspiring optical harmony. But, of course, you can read all that in the tons of books which have been written before by much more educated persons than me.

Yes, this is point zero! You find it in front of famous Nôtre Dame, on the Ile de la Cité. It is not quite the axle of the earth, nor the point where the big bang was ignited, but it is, after all, the point from which the kilometers on all french long distance roads are measured.

See below a few scans from Stephan's Moleskine:
A Trip to Bremke.From Goettingen, you can walk right into the forest. On our hiking day this year we took off for Bremke, which is about a 15 kilometers walk away from town.In Bremke, there is the old traditional restaurant 'Mutter Juette', just the right goal after hike!

16.08.2006 Wanderung im Umland

A Trip to Bremke.

From Goettingen, you can walk right into the forest. On our hiking day this year we took off for Bremke, which is about a 15 kilometers walk away from town.

In Bremke, there is the old traditional restaurant 'Mutter Juette', just the right goal after hike!
Holger Stark hat einen Ruf auf eine Professur für Theoretische Physik an der TU Berlin (Nachfolge Hess) erhalten.

26.07.2006 Holger Stark erhält Ruf von der TU Berlin

Holger Stark hat einen Ruf auf eine Professur für Theoretische Physik an der TU Berlin (Nachfolge Hess) erhalten.
Hier sind unsere drei Direktoren zusammen mit dem Fachbeirat, der uns dankenswerter Weise durch einen tiefen Einblick in unser Institut und wertvollen Hinweisen unterstützte. (Obere Reihe: Boris Shraiman, David Campell, Eberhard Bodenschatz, Sandra Trojan, Uzy Smilansky, Theo Geisel, Pierre Hohenberg; untere Reihe: Tim Salditt, Stephan Herminghaus, Alexei Khokhlov).

05.07.2006 Erstes Treffen des Fachbeirats (5.-7. Juli 06)

Hier sind unsere drei Direktoren zusammen mit dem Fachbeirat, der uns dankenswerter Weise durch einen tiefen Einblick in unser Institut und wertvollen Hinweisen unterstützte. (Obere Reihe: Boris Shraiman, David Campell, Eberhard Bodenschatz, Sandra Trojan, Uzy Smilansky, Theo Geisel, Pierre Hohenberg; untere Reihe: Tim Salditt, Stephan Herminghaus, Alexei Khokhlov).
Cozy times in Göttingen close to the end of the year...and so close to our lab!Winter Impressions from the town center and the Christmas market. While we are still waiting for snow these pictures show a nice sight of Göttingen.We wish you a very merry Christmas and a happy new year! Wir Wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und ein Frohes neues Jahr!

15.12.2005 Weihnachtszeit in Göttingen...

Cozy times in Göttingen close to the end of the year...and so close to our lab!

Winter Impressions from the town center and the Christmas market. While we are still waiting for snow these pictures show a nice sight of Göttingen.
We wish you a very merry Christmas and a happy new year! Wir Wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und ein Frohes neues Jahr!
On Friday, Dec. 9 at 4:10 p.m., our new website has been connected to the internet. The image to the left was used to advertise the web page to the public in Göttingen on free postcards ('City Cards'). It shows a grafitty in a cozy shared-housing kitchen where one of us has been living for some years. It translates to 'everything will be fine'.

09.12.2005 Unsere Webseite geht on-line!

On Friday, Dec. 9 at 4:10 p.m., our new website has been connected to the internet. The image to the left was used to advertise the web page to the public in Göttingen on free postcards ('City Cards'). It shows a grafitty in a cozy shared-housing kitchen where one of us has been living for some years. It translates to 'everything will be fine'.
Dem's farewell party in our 'yellow kitchen'... good to have access to an A0 poster printer somewhere --- a good staff to enjoy the party, the yellow kitchen, a cold fridge, something to eat and drink and new pictures of everybody due to the current web page activities!Farewell Dem...

08.12.2005 Dmytro's Abschiedsparty

Dem's farewell party in our 'yellow kitchen'

... good to have access to an A0 poster printer somewhere --- a good staff to enjoy the party, the yellow kitchen, a cold fridge, something to eat and drink and new pictures of everybody due to the current web page activities!

Farewell Dem...
Stephan Herminghaus proudly announces that he has been appointed as a professor ('Honorarprofessor') of the University of Göttingen, effective Nov. 28th, 2005. We are all looking forward to fruitful scientific collaboration with the colleagues of the  faculty of physics  !

05.12.2005 Berufung als Professor an die Universität Göttingen

Stephan Herminghaus proudly announces that he has been appointed as a professor ('Honorarprofessor') of the University of Göttingen, effective Nov. 28th, 2005. We are all looking forward to fruitful scientific collaboration with the colleagues of the faculty of physics !
On Tuesday, Sept. 27, the official topping-out ceremony of our experimental building took place. The building, which is seen in the front region of the image above and may be recognized by the wing-shaped roof, is designed to host the large scale setups which are going to be used in our institute in the future, such as the high Reynolds number turbulent wind channel. As usual in these cases, there were a few speeches, food, and drinks. We all enjoyed it a lot, as we hope you will when you browse through the selection of images W. Keiderling has shot that day. The rectangular building in the rear is the main building of our new institute and will be finalized in a few years.

27.09.2005 Richtfest des ersten Bauabschnitts unseres neuen Gebäudes

On Tuesday, Sept. 27, the official topping-out ceremony of our experimental building took place. The building, which is seen in the front region of the image above and may be recognized by the wing-shaped roof, is designed to host the large scale setups which are going to be used in our institute in the future, such as the high Reynolds number turbulent wind channel. As usual in these cases, there were a few speeches, food, and drinks. We all enjoyed it a lot, as we hope you will when you browse through the selection of images W. Keiderling has shot that day. The rectangular building in the rear is the main building of our new institute and will be finalized in a few years.

 
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