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MPIDS - Was wir wollen

Poesie der Wolken

Das MPIDS auf APS TV (American Physical Society) (Ton: Englisch)

Willkommen am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation beschäftigt sich mit der gesamten Vielfalt dynamischer Phänomene, Strukturbildung und Selbstorganisation: von den Wirbeln in turbulenten Strömungen über Netzwerke von Nervenzellen im Gehirn bis hin zu granularer Materie und komplexen Flüssigkeiten. Obwohl sich diese Systeme unterschiedlichen Fachrichtungen zuordnen lassen, folgen sie ähnlichen Gesetzmäßigkeiten und lassen sich mit ähnlichen Methoden beschreiben und erforschen. Zu den etwa 200 Mitarbeitern des Instituts zählen deshalb Physiker, Biologen, Chemiker, Geologen, Informatiker und Mathematiker, die eng zusammenarbeiten.

Das Institut wurde 1925 als Kaiser-Wilhelm-Institut für Strömungsforschung gegründet und gehört zu den ältesten und traditionsreichsten der Max-Planck-Gesellschaft. Der Gründungsdirektor Ludwig Prandtl prägte die frühen Jahrzehnte und machte das Institut zu einer führenden Einrichtung der experimentellen und theoretischen Strömungsforschung.

Auch heute noch beschäftigen sich die Forscher am Institut mit Strömungsforschung, stellen sie jedoch typisch in den größeren Zusammenhang dynamischer und selbstorganisierter Phänomene. Konsequente Folge dieser Neuorientierung war 2004 die Umbenennung des Instituts in Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation.

Was wir wollen

So genau man auch verstehen mag, wie im Labor ein einzelner Wassertropfen entsteht, so kann man doch nicht vorhersagen, wie unzählige Tropfen in der Atmosphäre Wolken bilden und das Klima der Erde entscheidend beeinflussen; und so genau man einen Nervenimpuls auch vermessen mag, so versteht man noch nicht, wie Milliarden von ihnen einen Gedanken formen. In solchen Systemen, ob belebt oder unbelebt, sind physikalische Prozesse der Selbstorganisation am Werk: Viele miteinander wechselwirkende Teile organisieren sich selbstständig - ohne äußere Steuerung - zu einem komplexen Ganzen. An unserem Institut erforschen wir die grundlegenden Mechanismen dieses Zusammenwirkens, um ein detailliertes Verständnis komplexer Systeme zu erlangen. Auch die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, von Klimawandel und ökonomischen Krisen bis hin zu Problemen in Energieversorgung und Verkehr, sind eng mit diesen wissenschaftlichen Fragestellungen verknüpft. Ohne ein tiefes Verständnis der Dynamik und Selbstorganisation in komplexen und hochvernetzten Systemen sind sie nicht zu bewältigen. Mit unserer Grundlagenforschung wollen wir also nicht nur das Verständnis der Natur vertiefen, sondern auch zu einem nachhaltigen Leben auf unserem Planeten beitragen.

 
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