Forschung am MPIDS

Die Tendenz offener dynamischer Systeme zur Brechung von Symmetrien und damit verbunden zur Erzeugung von Strukturen und zur "Selbstorganisation" ist eine faszinierende und zudem allgegenwärtige Erscheinung in der Natur. Auf großen Längenskalen ist sie sichtbar bei der Entstehung von Planeten, Sternen, Galaxien und Galaxienhaufen, auf mittleren Skalen in der Wolkenbildung, bei Turbulenz- und Schwarmphänomenen, auf kleinen Längenskalen in neuronalen Netzen wie dem menschlichen Gehirn, oder etwa bei biologischen Prozessen im Nanoskalenbereich. Da solche Systeme weit entfernt sind von einer (thermischen) Gleichgewichtssituation, stellt sich insbesondere die Frage nach allgemeinen Prinzipien, welche Selbstorganisationsphänomenen zugrunde liegen könnten. Die Suche danach und die Erforschung besonders relevanter Systeme ist das Hauptanliegen des Instituts.

Das MPIDS besteht derzeit aus zwei Abteilungen. Außerdem sind vier unabhängige Max-Planck-Forschungsgruppen am Institut tätig.

 
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