Kooperationen

Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Forschungsinstituten

Assoziierte Einrichtungen

Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN) Göttingen

Im BCCN kooperieren Arbeitsgruppen aus dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, aus drei verschiedenen Fakultäten der Universität Göttingen (Physik, Biologie und Medizin), dem Deutschen Primatenzentrum und der Forschungsabteilung der Otto Bock HealthCare GmbH in gemeinsamen Projekten zur Adaptivität des Nervensystems von der Ebene einzelner Synapsen bis hin zur Ebene kognitiver Prozesse. Zur Anwendung kommt damit ein breites Spektrum modernster Methoden von Untersuchungen molekularer Vorgänge an einzelnen Nervenzellen, über bildgebende Verfahren (fMRI), elektrophysiologische, klinische und psychologische Untersuchungsansätze bis zur Computersimulation großer Netzwerke. Im Rahmen der Fördermaßnahme "Nationales Netzwerk Computational Neuroscience" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vier Bernstein-Zentren für Computational Neuroscience in Göttingen, Berlin, Freiburg und München. Der Koordinator ist Prof. Dr. Theo Geisel vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation.

Bernstein Fokus Neurotechnologie (BFNT) Göttingen

Im FNT kooperieren Arbeitsgruppen aus dem Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, aus drei verschiedenen Fakultäten der Universität Göttingen (Physik, Biologie und Medizin), dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, dem Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, dem Deutschen Primatenzentrum, der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt. Darüber hinaus bestehen Kollaborationen mit Industriepartnern wie Otto Bock HealthCare GmbH, MED-EL GmbH, und Thomas Recording GmbH. Der Bernstein Fokus Neurotechnologie (BFNT) in Göttingen widmet sich der Untersuchung und der Konstruktion von neuro-bionischen Regelsystemen. In einem neuro-bionischen Regelsystem werden biologische und technische Komponenten für einen Regelkreis eng miteinander verknüpft, so dass das neuronale System das technische System beeinflusst und dieses wiederum auf das neuronale System rückkoppelt. Regelsysteme dieser Art müssen neuronale Aktivität auslesen und analysieren, um so das technische System adaptiv zu kontrollieren. Darüber hinaus muss das technische System entsprechende Signale generieren, mit denen wiederum das neuronale System gesteuert werden kann. Koordinator des Verbundpartners MPIDS ist Prof. Dr. Theo Geisel. 

International Max-Planck Research Schools (IMPRS)

IMPRS Neurosciences

IMPRS Physics of Biological and Complex Systems

Weitere Kooperationen

Center for Adaptive Neural Systems (BMBF)

Förderschwerpunkt Gesundheitsforschungsprogramm

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), Berlin

Das DZHK beschäftigt sich mit Veränderungen innerhalb des Gefäßsystems, die zu Arteriosklerose und Atherothrombose führen können, und mit der Validierung von Zielen, die in neue diagnostische und therapeutische Strategien übersetzt werden können.

Göttingen exploration of Microscale oil reservoir physics (GeoMorph), gefördert von BP plc, UK

Ziel dieses Projekts ist das Verständnis des Verhaltens komplexer Fluide (z.B. ein Öl-Wasser-Gemisch) in porösen Medien (Gesteinsschichten in Öl-Reservoiren). Dazu wird ein Modell entwickelt, in dem die verschiedenen Systemparameter wie Rauhigkeiten, Benetzbarkeiten, Kontaktwinkel, Viskositäten etc.  gezielt variiert und deren Einfluss sowohl experimentell als auch theoretisch untersucht werden kann. Das Project GeoMorph wird seit 2009 von BP plc, UK im Rahmen des ExploRe Programms gefördert, in dem neben dem MPI-DS auch die Universität Twente (NL) und die Universität Kopenhagen (DK) beteiligt sind.

Herzforschungszentrum Göttingen (HRCG)

Das Herzforschungszentrum Göttingen (HRCG) macht es sich zur Aufgabe, die Mechanismen zu untersuchen, die Herzerkrankungen auslösen und zur Verschlechterung bereits bestehender Herzerkrankungen führen. Auf der Grundlage dieser Forschung sollen neue Diagnose- und Behandlungsverfahren zur Verbesserung der Patientenversorgung entwickelt werden. Im Vordergrund stehen Forschungsarbeiten zur Herzinsuffizienz.

HIERARCHY, Initial Training Network funded by the EC, University Nijmegen

HIERARCHY ist ein "Initial Training Network", gefördert von der Europäischen Kommission unter dem "People Programme" von FP7. Das Ziel von HIERARCHY ist die Weiterbildung junger Forscher auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und insbesondere "controlled assembly".

PiKo, Partikel in Kontakt (PiKo) – Mikromechanik, Mikroprozessdynamik und Partikelkollektive, Universität Magdeburg, ETH Zürich (CH)

Schwerpunktprogramm (SPP 1486) der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Projekt „Mechanische Eigenschaften dichter granularer Schüttungen in Gegenwart benetzender Flüssigkeiten“ (ETH Zürich und MPI-DS).

Gemische aus festen Partikeln submillimetrischer Größe und Flüssigkeiten spielen in weiten Bereichen der Verfahrenstechnik und der industriellen Produktion eine herausragende Rolle. Medizinische Wirkstoffe in Pulverform, beispielsweise, werden mit flüssigen Bindemitteln vermengt und anschließend zu Tabletten geformt. Im Rahmen dieses Projektes soll ein einheitliches Modell der kohäsiven Kräfte von Kapillarbrücken und Flüssigkeitsclustern entwickelt und in Kontaktdynamiksimulationen der Partikel eingesetzt werden. Langfristige Ziel des Projektes ist, die Partikeldynamik mit Modellen des Flüssigkeitstransportes zu verknüpfen und die Dynamik von Partikelkollektiven über große Zeit- und Längenskalen hinweg realitätsnah zu simulieren.

SFB 755 "Photonische Abbildungen auf der Nanometerskala", Georg-August-Universität, Göttingen

Der SFB 755 hat als Ziel die Auflösung von Raum- und Zeitstrukturen auf der Nanometer-Skala und auf Zeitskalen die sich über viele Größenordnungen bis hinunter zum Femtosekundenbereich erstrecken.

SFB 889 "Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung", Georg-August-Universität, Göttingen

Dieser Sonderforschungsbereich wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtet.

SFB 937 "Kollektives Verhalten weicher und biologischer Materie", Georg-August Universität, Göttingen

Ziel dieses Sonderforschungsbereiches an der Schnittstelle zwischen Physik, Chemie und Biologie ist die Erforschung der Selbstorganisation, Kooperativität und nichtlinearen Dynamik weicher Materie mit einem besonderen Fokus auf offenen Systemen fernab vom thermodynamischen Gleichgewicht.

SFB 963 "Astrophysikalische Strömungsinstabilität und Turbulenz", Georg-August-Universität, Göttingen

Turbulente Strömungen stellen so einen Schlüsselprozess für die Entstehung und Entwicklung einer Vielzahl von Geo- und Astro-physikalischen Systemen dar, wobei Rotation, Konvektion oder Magnetfelder involviert sein können.

SPP 1164 "Nano- und Mikrofluidik", Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Von der molekularen Bewegung zur kontinuierlichen Strömung: Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat sich die Mikro- und Nanotechnologie zu einem bedeutenden Industriezweig entwickelt. Diese Entwicklung wurde unterstützt durch die Förderung von Herstellungstechniken kleinster mechanischer Strukturen bis hin zu komplexen mechanischen Komponenten. In all diesen Mikro- und Nanostrukturen werden Fluide transportiert. Dem eigentlichen Transport von fluiden Medien wurde bisher jedoch wenig Aufmerksamkeit zuteil, obwohl die Strömung auf sehr kleinen Skalen nicht mehr zuverlässig mit Hilfe der üblichen Kontinuumsgleichungen beschrieben werden kann. Innerhalb kleinster Systeme werden physikalische Effekte dominant, die auf der Makroskala normalerweise zu vernachlässigen sind.

Max-Planck-Institute in Goettingen

Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie

Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften

Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung


Weitere Forschungseinrichtungen in Goettingen

Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Deutsches Primatenzentrum (DPZ)

Georg-August-Universität Göttingen

Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG)

Laser-Laboratorium Göttingen e.V.


Max-Planck-Gesellschaft

Max-Planck-Gesellschaft (MPG)

Max-Planck-Innovation 


Weitere Kooperationspartner

XLAB- Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V.

Stadt Göttingen

 
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